Argentinien 3:2 Ägypten: Messi trifft und bereitet vor bei dramatischem Comeback zum Einzug ins WM-Viertelfinale
Argentinien holte einen Zwei-Tore-Rückstand auf und besiegte Ägypten 3:2 im Achtelfinale der WM, wobei Kapitän Lionel Messi ein Tor erzielte und einen Assist gab, bevor er nach dem Schlusspfiff in Tränen ausbrach.
Ein Albtraumstart
Argentinien geriet früh in Rückstand, als Yasser Ibrahim in der 15. Minute traf. Messi hatte in der 21. Minute nach einem Foul die Möglichkeit, per Elfmeter auszugleichen, aber Ägyptens Torhüter Mostafa Shobeir parierte seinen Schuss. Es war der zweite verschossene Elfmeter von Messi im Turnier, nachdem er auch gegen Österreich in der Gruppenphase gescheitert war. Der Fehlschuss ließ Argentinien mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeit gehen.
Ägypten baut Führung aus
In der 67. Minute traf Mostafa Zico zum 2:0 und brachte Argentinien an den Rand des Ausscheidens. Der Weltmeister sah aus wie besiegt, Messis Traum von einem zweiten Titel schien vorbei. Doch das Team gab nicht auf.
Das Vier-Minuten-Comeback
Argentiniens Aufholjagd begann in der 79. Minute, als Cristian Romero per Kopfball verkürzte. Dann übernahm Messi die Regie. Er bereitete zunächst Romeros Tor vor und glich dann in der 83. Minute mit seinem achten Treffer der WM selbst zum 2:2 aus. Die Dynamik hatte sich komplett gedreht. In der Nachspielzeit erzielte Enzo Fernández in der 92. Minute den dramatischen Siegtreffer zum 3:2.
- Yasser Ibrahim trifft für Ägypten (1:0)
- Messi-Elfmeter von Mostafa Shobeir gehalten
- Mostafa Zico baut Ägyptens Führung aus (2:0)
- Cristian Romero verkürzt für Argentinien (1:2)
- Messi gleicht mit seinem 8. Turniertor aus (2:2)
- Enzo Fernández erzielt den Siegtreffer (3:2)
Messis Tränen der Freude und Erleichterung
Als der Schlusspfiff ertönte, sank Messi auf die Knie und weinte. Kameras fingen den Kapitän ein, der von seinen Gefühlen überwältigt war, während seine Teamkollegen ihn umarmten. Später wurde er von der jubelnden Mannschaft in die Luft gehoben. Messi sagte gegenüber Reportern nach dem Spiel:
Er gab zu, dass der verschossene Elfmeter schwer auf ihm lastete.Es war ein bisschen Glück, Erleichterung, weil wir bleiben wollten. Es konnte nicht so enden wie heute, wir wollen nicht gehen.
Mittelfeldspieler Leandro Paredes fasste das Gefühl zusammen:Ich war sehr wütend über den Elfmeter. Hätte ich ihn verwandelt, wäre die Dynamik anders gewesen.
Wir wollen, dass er spürt, dass wir bis zum Ende bei ihm sind. Wir spielen so, dass sein letztes Spiel nie kommt.
Viertelfinale wartet
Mit dem Sieg zieht Argentinien ins Viertelfinale ein, wo es entweder auf Kolumbien oder die Schweiz trifft. Trainer Lionel Scaloni lobte den Charakter seiner Mannschaft.
Messi hat nun 21 Tore in sechs WM-Turnieren erzielt, mehr als jeder andere Spieler in der Geschichte. Seine WM-Kampagne 2026 geht weiter.Ich trainiere für Momente wie diesen.


