Klima · Nottingham

Sherwood Forests 1.200 Jahre alte Major Oak, legendärer Baum von Robin Hood, ist tot

Die uralte Eiche in Nottinghamshire hat in diesem Frühjahr keine Blätter hervorgebracht, was die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) dazu veranlasste, nach Jahren des sichtbaren Verfalls ihren Tod zu bestätigen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, La Repubblica.it, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Nottingham · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 2021Die RSPB beginnt mit der aktiven Überwachung der Major Oak und konsultiert Boden- und Baumspezialisten.
  2. 2024Ein Fehlalarm: Der Baum zeigt starken Verfall, wird aber noch nicht für tot erklärt.
  3. Frühjahr 2026Es erscheinen keine neuen Blätter; RSPB-Experten erklären die Major Oak offiziell für tot.

Die Major Oak, ein 1.200 Jahre alter Baum, der tief in die Robin-Hood-Legende eingewoben ist, ist tot. Experten der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) bestätigten, dass die historische Eiche im Sherwood Forest im Frühjahr 2026 keine neuen Blätter hervorgebracht hat, was das Ende ihres biologischen Lebens markiert.

„Das Fehlen der Blätter in diesem Jahr ist für alle herzzerreißend.“

Hollie Drake, Leitende Standortmanagerin des Sherwood Forest

Die Nachricht folgt auf eine Zeit des sichtbaren Verfalls, in der der Baum in den letzten Jahren zunehmend brüchig wurde. Die RSPB, die das Sherwood-Forest-Gelände verwaltet, überwacht die Major Oak seit 2021 und hat vor der Erklärung führende Boden- und Baumspezialisten konsultiert.

Todesursachen

Nach Angaben der RSPB hat kein einzelner Faktor den Baum getötet. Stattdessen traf eine komplexe Mischung aus menschlichen und ökologischen Belastungen zusammen.

„Seit über einem Jahrhundert haben gut gemeinte Versuche, seine imposante Form zu erhalten – mit Metallstreben, Stützen, Beton und Beschichtungen – die natürliche Alterung verhindert und im Grunde weitere Hindernisse für sein Überleben geschaffen.“

Königliche Gesellschaft zum Schutz der Vögel (RSPB)

Millionen von Besuchern über zwei Jahrhunderte haben den sandigen Boden um die Wurzeln verdichtet, wodurch Wasser, Nährstoffe und Sauerstoff den Baum nur schwer erreichen konnten. Jüngste Untersuchungen ergaben extrem harten, leblosen Boden und ein Wurzelsystem, das viel kleiner und schwächer war als bisher angenommen. Der Klimawandel fügte eine weitere Stressschicht hinzu, wobei Rekordhitzewellen und Dürreperioden in Großbritannien in den letzten fünf Jahren den Zustand des Baumes verschlechterten.

Eine Legende und ein Wahrzeichen

Die Major Oak erhielt ihren Namen von Major Hayman Rooke, einem ehemaligen britischen Armeeoffizier, der den Baum 1790 in einem Buch über Eichen beschrieb. Seitdem ist sie eine Naturattraktion, die Touristen anzieht, die den hohlen Stamm mit den Geschichten von Robin Hood in Verbindung bringen, der sich vor dem Sheriff von Nottingham versteckt. Der Stammumfang beträgt 11 Meter und die Krone misst fast 30 Meter.

Trotz ihrer kulturellen Bedeutung wurde der Baum jahrzehntelang gestützt. Einige Hohlräume wurden mit Beton gefüllt, und Metallkabel wurden verwendet, um die massiven Äste zu stützen. In den 1970er Jahren wurde das Gebiet eingezäunt, um die Wurzelzone vor Trittschäden zu schützen, aber der Schaden hatte sich bereits angesammelt.

Was als Nächstes kommt

Die Eiche wird nicht gefällt. Die RSPB erklärte, sie werde als Landschaftselement und als Lebensraum für Arten, die auf verrottendes Totholz angewiesen sind, stehen bleiben – ein Grund, warum Sherwood Forest besondere Umweltschutzbestimmungen genießt.

„Jetzt wird sie zahlreichen Arten, die auf totes, verrottendes Holz angewiesen sind, Zuflucht bieten.“

Königliche Gesellschaft zum Schutz der Vögel (RSPB)

Eicheln und Stecklinge des ursprünglichen Baumes wurden verwendet, um Setzlinge zu züchten, die heute weltweit gepflanzt sind. Die Organisation gab an, dass Pläne gemacht werden, um sicherzustellen, dass diese Nachkommen eigene Eicheln produzieren und die Legende für Jahrhunderte fortführen. Sherwood Forest selbst beherbergt eine der größten Sammlungen alter und betagter Eichen in Westeuropa, auch wenn sich sein Ausmaß seit dem Mittelalter drastisch verkleinert hat.

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