Makroökonomie · Washington, Tokio und Austin

Demokraten gewinnen US-Midterms – Asiens Börsen fallen, der Dollar gibt nach

Projektionen von CNN und BBC sehen die Demokraten nach den Midterms vom 3. November vorn in Repräsentantenhaus und Senat. Der Nikkei 225 fiel in Tokio um 4,45 Prozent, der Dollar verlor 0,65 Prozent zum Yen, während Anleger einen politischen Stillstand in Washington einpreisten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von naTemat.pl, Parkiet und pb.pl. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Tokio, Austin · Vereinigte Staaten, Japan

Demokraten erobern den Kongress

Projektionen von CNN und BBC, auf die sich naTemat beruft, geben den Demokraten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat bei den am Dienstag, 3. November, abgehaltenen Midterm-Wahlen. Nach Angaben von Parkiet lief die Auszählung am Mittwochmorgen noch, doch die Demokraten steuerten auf beide Kammern zu. Polymarket gab den Demokraten laut AFP über Nacht eine 99-prozentige Chance auf den Senat. In Texas lag die Demokratin Gina Hinojosa im Gouverneursrennen vor dem republikanischen Amtsinhaber Greg Abbott, und die Partei gewann zudem Senatssitze in Kansas und Texas. Hakeem Jeffries wird voraussichtlich der erste schwarze Sprecher des Repräsentantenhauses.

Trumps Reaktion

In einem Interview mit Fox News sagte Donald Trump zunächst, er sei etwas überrascht, und die Demokraten hätten gute Arbeit geleistet, so naTemat. In Posts über Nacht änderte sich sein Ton. Er teilte eine Kappe mit der Aufschrift „WETO“ anstelle des Slogans „Make America Great Again“, erklärte, er werde kein Gesetz der Opposition unterzeichnen, und machte den texanischen Gouverneur Greg Abbott und Fox News für die Niederlage verantwortlich. Parkiet wies darauf hin, dass eine Überstimmung eines Präsidentenvetos Zweidrittelmehrheiten in beiden Kammern erfordert, über die die Demokraten nicht verfügen.

Asiens Börsen und der Dollar

Der Nikkei 225 fiel in der Nachmittagssitzung um 4,45 Prozent auf 60.274,46 Punkte, während der breitere Topix um 3,25 Prozent auf 3.802,72 nachgab. Südkoreas Kospi, der zunächst zugelegt hatte, schloss mehr als 3 Prozent im Minus, und Taiwans Taiex verlor fast 1 Prozent. Aktien des Speicherherstellers Kioxia Holdings wurden in Tokio zeitweise mehr als 11 Prozent niedriger gehandelt. Der Dollar fiel laut AFP um 0,65 Prozent auf 157,65 Yen und um 0,41 Prozent zum Euro. Gold stieg um mehr als 2 Prozent auf 4.012 Dollar je Unze, Brent-Rohöl notierte bei rund 103 Dollar je Barrel und damit etwas niedriger. In Polen wurde der Dollar am Mittwochmorgen bei etwa 3,92 Zloty gehandelt, nach einem NBP-Durchschnitt von 3,9526 Zloty am Dienstag, 3. November.

Bewegungen asiatischer Aktienindizes am Mittwoch, 4. November%
Nikkei 225
-4.45 %
Topix
-3.25 %
Kospi
-3.9 %

Daten aus dem Artikeltext

Warum KI-Aktien unter Druck gerieten

Anleger fürchten eine strengere Regulierung der künstlichen Intelligenz, gekürzte Subventionen für den Bau von Rechenzentren und einen legislativen Stillstand in Washington. Parkiet berichtete, dass CoreWeave um 7 Prozent, Oracle um 7 Prozent und SpaceX um 6 Prozent fielen. Daten von Wells Fargo zufolge entfallen 27 Prozent der geplanten Rechenzentrums-Gigawatt auf Texas, und Hinojosa hatte sich offen für ein Moratorium für KI-Rechenzentren ausgesprochen. Scott Ladner von Horizon Investments sagte, sollte Abbott verlieren, würde die Attraktivität des Bundesstaates für Rechenzentren sinken. Philip Jagd von Petersen & Partners warnte, der lokale Widerstand gegen Rechenzentren könne auf die Bundesebene übergreifen, falls die Demokraten beide Kammern gewinnen.

Anleihen und die Aussichten für den Dollar

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel laut pb.pl um 6 Basispunkte auf 4,90 Prozent, die Rendite fünfjähriger Papiere sank um 9 Basispunkte auf 4,68 Prozent. Rinto Maruyama von SMBC Nikko Securities argumentierte, strengere KI-Regeln seien angesichts des technologischen Wettbewerbs mit China schwer durchzusetzen, weshalb die Schwäche des Dollars vorübergehend sein dürfte. Pb.pl wies zudem darauf hin, dass gescheiterte US-Gespräche mit dem Iran die Ölpreise treiben, die Inflationserwartungen erhöhen und die Argumente für Zinserhöhungen der Federal Reserve stärken könnten.

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