Sicherheit · Ragusa, Catania und Trescore Balneario
Albanisches Mädchen wegen mutmaßlicher IS-Kontakte und jihadistischer Propaganda in Ragusa in Obhut gegeben
Die Staatspolizei in Ragusa auf Sizilien hat am Donnerstag, 29. Oktober 2026, eine Anordnung des Jugendgerichts vollstreckt, nachdem wegen jihadistischer Beiträge auf TikTok und Kontakten zu Mitgliedern des Islamischen Staates ermittelt worden war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Rai news, il Giornale.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Donnerstag, 29. Oktober 2026 vollstreckte die Staatspolizei in Ragusa eine Anordnung des Jugendgerichts von Catania, mit der das Mädchen in einer Betreuungseinrichtung untergebracht wurde.
Gegen das Mädchen wird nach Angaben von ANSA und Rai wegen Selbstschulung und Aufstachelung zum Terrorismus, einschließlich internationalen Terrorismus, ermittelt.
Der AISI meldete ein TikTok-Konto mit jihadistischen Inhalten, die Polizei führte es auf das Mädchen zurück, und im Mai wurde ihr elektronisches Gerät beschlagnahmt.
Sie hatte Videos eines Angriffs vom März an einer Schule in Trescore Balneario (Bergamo) geteilt, bei dem eine 13-jährige Person eine französische Lehrerin am Hals verletzte.
- März 2026Gewalttätiger Angriff an einer Schule in Trescore Balneario (Bergamo), bei dem eine 13-jährige Person eine französische Lehrerin mit einer Stichwaffe verletzt
- Mai 2026Die Polizei durchsucht das Mädchen und beschlagnahmt ihr elektronisches Gerät, das die Ermittler später auswerten
- 29.10.Die Staatspolizei in Ragusa vollstreckt die Anordnung des Jugendgerichts, das Mädchen in einer Betreuungseinrichtung unterzubringen
Die Unterbringungsanordnung
Am Donnerstag, 29. Oktober 2026 hat die Staatspolizei in Ragusa auf Sizilien eine Unterbringungsanordnung vollstreckt, mit der ein albanisches Mädchen, das in der Provinz Ragusa lebt, in einer Betreuungseinrichtung untergebracht wurde. Die Anordnung erging durch das Jugendgericht in Catania, wenngleich AGI sie der dortigen Jugendstaatsanwaltschaft zuschreibt. Il Giornale berichtet, die Maßnahme sei bereits vollzogen gewesen, als die Geschichte bekannt wurde. Bei dem Mädchen handelt es sich um eine Minderjährige, gegen die wegen Selbstschulung und wegen Aufstachelung zum Terrorismus, einschließlich internationalen Terrorismus, ermittelt wird. Il Giornale weist darauf hin, dass diese Vorwürfe noch von den zuständigen Gerichten gewürdigt werden müssen.
Wie die Ermittlungen begannen
Ausgangspunkt war ein Hinweis des AISI, des italienischen Inlandsgeheimdienstes, auf einen Nutzer, der regelmäßig jihadistische Inhalte veröffentlichte, überwiegend auf TikTok. Ermittler der Zentraldirektion der Präventionspolizei identifizierten die Inhaberin des Kontos dann als das Mädchen. Weitere Ermittlungen der Digos-Einheit in Ragusa, die auch im schulischen Umfeld stattfanden, ergaben, dass sie ihre Freundschaften auf Mitschülerinnen und Mitschüler beschränkt hatte, die den Islam praktizieren. Sie wurde bis zur Durchsuchung im Mai ständig überwacht.
Was die Durchsuchung zutage förderte
Im Mai wurde das Mädchen durchsucht und ihr elektronisches Gerät beschlagnahmt. Den Berichten zufolge ergab die technische Auswertung eine Affinität zu Propaganda des Islamischen Staates sowie zu Symbolen aus dem rechtsextremen Spektrum. Die Ermittler fanden zudem Videos von Hinrichtungen Gefangener, Material, das Daesh verherrlicht, sowie Handbücher zur Selbstschulung und zur Herstellung selbst gebauter Sprengstoffe. Auf dem Gerät sollen sich Bilder und Inhalte befunden haben, die vermutlich mit künstlicher Intelligenz erzeugt wurden, dazu Material zu gewalttätigem Radikalismus und Antisemitismus. Das Mädchen hatte außerdem Kontakt zu Personen, die sich als Mitglieder des Islamischen Staates ausgaben, und zu Nutzern, die zu Gewalt aufriefen.
Die Verbindung zu Trescore Balneario
Rai und AGI berichten, das Mädchen habe Videos eines gewalttätigen Angriffs vom März an der Schule Leonardo da Vinci in Trescore Balneario im Raum Bergamo geteilt. Bei diesem Angriff verletzte eine 13-jährige Person eine französische Lehrerin mit einer Stichwaffe am Hals. Die Behörden zählten diese geteilten Videos zu den Elementen, die die Unterbringungsmaßnahme begründeten. Zusammengenommen ergibt sich aus den bekannten Daten folgende Abfolge.
Was unklar bleibt
Die Berichte beschreiben das Mädchen nur als Minderjährige und nennen ihr Alter nicht. AGI nennt die Jugendstaatsanwaltschaft in Catania als anordnende Stelle, andere Medien nennen das Jugendgericht. Keine der Quellen sagt, ob sie förmlich angeklagt wurde. Die Darstellung stützt sich auf polizeiliche Erkenntnisse und Presseberichte über das beschlagnahmte Gerät, die Vorwürfe bleiben Behauptungen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itMädchen nach mutmaßlichem ISIS-Kontakt und Verbreitung dschihadistischer Propaganda in Obhut genommenGirl put into care after allegedly contacting ISIS, spreading jihadist propaganda - TopNews · Original auf Englisch
- Rai newsTerroristische Propaganda in sozialen Medien und Kontakte zum IS, Mädchen in WohngruppePropaganda terroristica sui social e contatti con Isis, ragazza in comunità · Original auf Italienisch
- il Giornale.itIS-Propaganda auf TikTok und Anleitungen zum Bombenbau: Minderjährige in Wohngruppe im Raum RagusaPropaganda dell'Isis su TikTok e istruzioni per costruire ordigni: minorenne in comunità nel Ragusano · Original auf Italienisch
- lastampa.itMädchen radikalisiert sich online und trainiert für den IS: entdeckt und gestoppt in RagusaRagazzina si radicalizza online e si autoaddestra per l'Isis: scoperta e fermata a Ragusa · Original auf Italienisch
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