Regierung · New York

Bundesrichter Alvin Hellerstein, der den Maduro-Prozess leitete, stirbt mit 92

Alvin K. Hellerstein, ein Senior-Bundesrichter in Manhattan, ist am Mittwoch, 28. Oktober 2026, im Alter von 92 Jahren gestorben. Er hatte die Strafverfolgung von Nicolás Maduro geleitet; den Berichten zufolge ist bislang kein Nachfolger benannt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, ANSA.it, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 1998Bill Clinton beruft Alvin K. Hellerstein zum Bundesrichter
  2. Anfang 2025Lehnt den Vorstoß der Regierung ab, mutmaßliche Mitglieder von Tren de Aragua auf Grundlage des Alien Enemies Act abzuschieben
  3. 28.10.Hellerstein stirbt laut einem Sprecher des Gerichts mit 92 Jahren

Tod eines langjährigen Richters

Alvin K. Hellerstein, ein Senior-Bundesrichter in Manhattan, ist am Mittwochmorgen, 28. Oktober 2026, im Alter von 92 Jahren gestorben, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte. Auch Ed Friedland, Verwaltungsleiter des Bundesbezirksgerichts für den Südlichen Bezirk von New York (Southern District of New York), bestätigte den Tod; die New York Times berichtete darüber. Hellerstein war fast drei Jahrzehnte in diesem Bezirk tätig, nachdem Präsident Bill Clinton ihn 1998 an das Bundesgericht berufen hatte. ANSA beschreibt ihn als einen der am längsten amtierenden Richter der Vereinigten Staaten. Unter Berufung auf israelische Medien schrieb ANSA zudem, er sei kein gewöhnlicher Magistrat gewesen: Er habe den Sabbat eingehalten, täglich gebetet und mit einer Gruppe von Rabbinern Tennis gespielt.

Die Strafverfolgung Maduros

Zum Zeitpunkt seines Todes leitete Hellerstein die Strafverfolgung von Nicolás Maduro. Politico nannte Maduro einen gestürzten venezolanischen Machthaber, die New York Times einen gefangenen. La Vanguardia berichtet, Maduro und seine Frau sähen sich Vorwürfen im Zusammenhang mit Narkoterrorismus und der Folterung politischer Gegner gegenüber. El País zufolge wird Maduro unter anderem Drogenhandel zur Last gelegt, und der viel beachtete Prozess soll im Juni beginnen. La Vanguardia beschrieb den Tod als Entwicklung, die die Zukunft des Verfahrens offen lasse, da Hellerstein einen Großteil seiner Laufbahn mit der Leitung aufsehenerregender Fälle in Manhattan verbracht habe.

Eine Karriere mit Aufsehen erregenden Fällen

ANSA listet eine Reihe prominenter Verfahren aus Hellersteins fast 30 Jahren am Gericht auf, darunter Rechtsstreitigkeiten über die Anschläge vom 11. September, Fälle zum Völkermord im Sudan und die Zahlungen Donald Trumps an Stormy Daniels. In der Sache Daniels wies er einen Antrag Trumps zurück, den Fall vom Bundesstaat New York an ein Bundesgericht zu verlegen. Bloomberg ergänzt, er habe auch Verfahren gegen Bill Hwang geleitet, den Gründer des Family Office Archegos. Anfang 2025 lehnte er den Vorstoß der Regierung ab, mutmaßliche Mitglieder der venezolanischen Bande Tren de Aragua auf Grundlage des Alien Enemies Act abzuschieben – eines Kriegsgesetzes von 1789, das Trump zur Erleichterung von Abschiebungen in Anspruch genommen hatte.

Wie es weitergeht

La Vanguardia berichtet, das Gericht habe bereits erklärt, dem Maduro-Verfahren per Los einen neuen Richter zuzuweisen. Die New York Times stufte die Geschichte als sich entwickelnd ein und kündigte weitere Aktualisierungen an. El País meldet, es sei zunächst unklar, wer Hellerstein in dem viel beachteten Fall ersetzen werde, der im Juni beginnen soll. In den geprüften Berichten ist kein Nachfolger benannt.

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