Luis Ángel Marín Paredes und Alicia García Alonso teilten dem Provinzvorstand der Sozialisten in Palencia am Montag, 19. Oktober 2026, mit, dass sie nicht auf der Liste der Partei für die Provinz bei der Parlamentswahl am 29. November erscheinen würden. Beide waren auf Platz zwei und drei dieser Liste gesetzt. Ihre beiden Ersatzkandidaten, Luis Fernando Cantero Mena und Mireia Barrios Bernardos, kündigten dieselbe Entscheidung an, sodass die Liste faktisch zusammengebrochen ist. Der PSOE-Verband Palencia nannte die Entscheidung unwiderruflich und legte seine Gründe in einer Erklärung dar.
Der Provinzvorstand hatte Álvaro Bilbao mit 77 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung als Spitzenkandidaten unterstützt, mit Rückhalt aller Ortsverbände der Provinz. Die Comisión Federal de Listas, später vom Comité Federal bestätigt, setzte ihn ab und nominierte Mariluz Martínez Seijo, eine amtierende Abgeordnete, an seiner Stelle. Der Verband Palencia erklärt, diese Wahl widerspreche dem Willen seiner Mitglieder, und formulierte es so:
„Die Entscheidung steht in krassem Widerspruch zum eindeutigen Mehrheitswillen der Parteimitglieder in Palencia, die Álvaro Bilbao nahezu einstimmig zum Spitzenkandidaten gewählt haben.“
Die Erklärung fügt hinzu, die Rücktritte sollten deutlich machen, wie wenig Gewicht den Mitgliedern beigemessen wurde, die für einen anderen Namen gestimmt hatten. Miriam Andrés, Generalsekretärin der Partei in Palencia und Bürgermeisterin der Stadt, hatte die Parteispitze bereits in der Vorwoche kritisiert und ihr vorgeworfen, die innerparteiliche Demokratie beiseitezuwischen.
El Confidencial berichtet, dass die Reibungen über Palencia hinausreichen, weil die Parteispitze sowohl in Burgos als auch in Palencia lokale Präferenzen übergangen hat. In Burgos war Luis Tudanca, der frühere regionale Generalsekretär, mit breitem Rückhalt an der Basis und Unterstützung der Regionalführung zum Spitzenkandidaten für den Senat bestimmt worden. Das Comité Federal de Listas änderte diesen Vorschlag am Wochenende und schlug stattdessen Aitana Hernando, Bürgermeisterin von Miranda de Ebro, für den Senat vor. Tudanca war 2025 von der Regionalregierung zum Senator ernannt worden, verlor diesen Sitz aber nach den Regionalwahlen im Mai, als Clara Martín an seiner Stelle gewählt wurde. Tudanca hat sich bislang nicht geäußert, doch Personen aus seinem Umfeld haben laut demselben Bericht ihrem Unmut Luft gemacht. Die Zeitung fügt hinzu, dass auch ein Teil der Basis in Ávila gegen die Listen ist und dass die Parteispitze Berichten zufolge plant, den Bürgermeister von León, José Antonio Díez, als Parteikandidaten für die Stadt zu ersetzen – ein Schritt, den der Bericht mit seinen häufigen Meinungsverschiedenheiten mit der Partei in Verbindung bringt.
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Pollar unterstützenWahlen · Palencia und Burgos
Luis Ángel Marín, Alicia García und beide Ersatzkandidaten haben sich von der Liste der Partei zur Parlamentswahl am 29. November in Palencia zurückgezogen und lehnen die Ablösung von Álvaro Bilbao als Spitzenkandidat ab.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, EL MUNDO, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht .