Rund 2.000 Menschen versammelten sich am Donnerstag, 22. Oktober 2026, auf der Plaza Venezuela in Caracas, eine weitere Kundgebung fand im Bundesstaat Táchira statt; zu der Mobilisierung hatte Vente Venezuela aufgerufen.
Die Kundgebungen markierten den dritten Jahrestag der oppositionellen Vorwahlen vom 22. Oktober 2023, nach denen die Regierung Maduro Machado von der Kandidatur bei der Wahl 2024 ausschloss.
Vertreter von Regierung und Opposition begannen gut eine Woche vor den Kundgebungen mit Verhandlungen, das US-Außenministerium begrüßte sie; Rodríguez und Trump haben bislang keinen Wahltermin genannt.
Foro Penal zählt mehr als 300 Menschen, die noch aus politischen Gründen inhaftiert sind; einige Berichte nennen eine Zahl von über 320.
Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, gingen Anhänger von María Corina Machado in mehreren venezolanischen Städten auf die Straße. Rund 2.000 Demonstranten versammelten sich auf der Plaza Venezuela in Caracas und hielten Schilder hoch, auf denen sie Wahlen forderten, während im Bundesstaat Táchira an der kolumbianischen Grenze eine weitere Kundgebung stattfand. Auch aus Valencia, Maracay, San Cristóbal und Maracaibo wurden weitere Proteste gemeldet. Zu der Mobilisierung hatte die Partei Vente Venezuela aufgerufen, unterstützt von der Unitären Demokratischen Plattform (PUD), dem wichtigsten Oppositionsbündnis. Die Demonstranten verlangten einen Wahlkalender, der die Präsidentschaftswahl auf 2027 festlegt, eine sichere Rückkehr Machados und die Freilassung aller politischen Gefangenen. Anhänger des Chavismus hielten in Caracas eine Gegendemonstration ab, offiziell anlässlich des „Rosa Monats“, einer Kampagne zur Brustkrebsvorsorge.
Das Protestdatum markierte den dritten Jahrestag der oppositionellen Vorwahlen vom 22. Oktober 2023, bei denen sich Machado als wichtigste Oppositionsführerin etablierte und breite Unterstützung gewann. Die Regierung von Nicolás Maduro nutzte später administrative Sperren, um ihre Kandidatur bei der Wahl 2024 zu verhindern. Maduro wurde im Sommer 2024 zum Sieger einer Präsidentschaftswahl erklärt, die von Betrugsvorwürfen überschattet war; es folgte eine Repressionswelle, bei der 28 Menschen getötet wurden. Viele Oppositionsvertreter gingen ins Exil. Machado verließ Venezuela heimlich, um ein Jahr zuvor an der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo teilzunehmen, und ihre Partei erklärt, ihr sei die Rückkehr mehrfach verwehrt worden.
US-Truppen nahmen Maduro Anfang Januar 2026 bei einem Militäreinsatz in Caracas fest und brachten ihn in die Vereinigten Staaten, wo er und seine Frau Cilia Flores im kommenden Jahr wegen Drogenterrorismus und Foltervorwürfen vor Gericht stehen sollen. Delcy Rodríguez, Maduros frühere Vizepräsidentin, führt seitdem die Übergangsregierung und arbeitet eng mit Washington zusammen. Trump erklärte nach Maduros Sturz, Venezuela stehe nun unter US-Kontrolle, und sagte im vergangenen Monat, Wahlen seien noch zu früh. Rodríguez und Trump haben beide Wahlen versprochen, aber keiner von beiden hat einen Termin genannt. Die Gespräche zwischen Vertretern der Regierung und der Opposition begannen gut eine Woche vor den Kundgebungen, ohne Machado, und beide Seiten bekräftigten ihren Willen, Präsidentschaftswahlen abzuhalten. Das US-Außenministerium begrüßte die Gespräche und erklärte, sie legten die Grundlage für freie und glaubwürdige Wahlen.
Die Menschenrechtsorganisation Foro Penal zählt mehr als 300 Menschen, die noch aus politischen Gründen inhaftiert sind; einige Berichte nennen eine Zahl von über 320. Die Demonstranten forderten die Freilassung aller von ihnen. Machado bleibt im Exil in Panama und hat erklärt, die Wahlen müssten bis Juli 2027 stattfinden. Ein Teilnehmer der Kundgebung sagte gegenüber Lusa, mehr als sieben Millionen Venezolaner hätten das Land verlassen, und verwies auf die politische, wirtschaftliche und soziale Krise sowie die Repression. Parteifunktionäre sagen, Machado sei mehrfach an der Rückkehr gehindert worden.
Eine 18-jährige Kosmetikstudentin in Maracay sagte gegenüber Al Jazeera, sie freue sich über die Proteste, weil sie glaube, dass nach den Härten im Zusammenhang mit dem Dollar und Schwierigkeiten in ihrem Studium ein Wandel möglich sei. Sie hoffe, dass Machado die nächste Regierungschefin des Landes werde. In Caracas sagte ein Teilnehmer der Kundgebung gegenüber Lusa, Trump schulde den Venezolanern mehr als einen Fokus auf Öl und solle auf Wahlen drängen. Eine weitere Teilnehmerin sagte, sie habe jetzt weniger Angst zu protestieren als früher, weil sie wolle, dass ihre Stimme gehört werde.
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Pollar unterstützenWahlen · Caracas, Maracay und Valencia
Tausende Menschen haben am Donnerstag, 22. Oktober 2026, in ganz Venezuela demonstriert – der erste landesweite Oppositionsprotest seit fast zwei Jahren. Die Demonstranten fordern einen Wahltermin und die Rückkehr der Nobelpreisträgerin María Corina Machado, die im Exil in Panama lebt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Deutsche Welle, tagesschau.de und weiteren Medien. Veröffentlicht .