
Griechischer Premierminister trauert um zwei bei Hubschrauberkollision während Waldbrandbekämpfung nahe Porto Germeno getötete Feuerwehrleute
Ein griechischer Koordinator und ein dänischer Pilot kamen am Sonntag ums Leben, als zwei geleaste Löschhubschrauber bei der Bekämpfung eines großen Waldbrandes nahe Porto Germeno westlich von Athen kollidierten. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis drückte seine ‚tiefe Trauer‘ aus und besuchte das Krisenkoordinationszentrum.
Der Unfall
Zwei geleaste Löschhubschrauber kollidierten am Sonntag bei der Bekämpfung eines großen Waldbrandes nahe Porto Germeno westlich von Athen. Bei dem Absturz kamen ein griechischer Koordinator und ein dänischer Pilot ums Leben. Der genaue Zeitpunkt der Kollision wurde zunächst nicht bekannt gegeben, doch ereignete sich der Vorfall während aktiver Löscharbeiten im Gebiet Psatha. Die Behörden haben eine Untersuchung der Ursachen eingeleitet.
Reaktion des Premierministers
Premierminister Kyriakos Mitsotakis drückte in einem Facebook-Beitrag seine Trauer aus.
Ich spreche meine tiefste Trauer über den tragischen Unfall mit den beiden geleasten Löschhubschraubern aus, der zwei Frontkämpfer im Krieg gegen die Brände unter sehr widrigen Wetterbedingungen – insbesondere für unsere Luftfahrzeuge – das Leben kostete. Der Verlust des griechischen Koordinators und des dänischen Piloten, während sie am großen Brand von Porto Germeno im Einsatz waren, erfüllt uns alle mit Trauer. Mein aufrichtiges Beileid gilt ihren Familien.
Anschließend besuchte er am Sonntagnachmittag das Koordinationszentrum für Einsatz- und Krisenmanagement des Zivilschutzes, um sich über die Löscharbeiten im ganzen Land zu informieren, mit besonderem Fokus auf die Fronten in Attika-Böotien und die Hubschrauberkollision.
Solidarität des Präsidenten
Auch Präsident Konstantinos Tasoulas war im Ministerium für Zivilschutz und Klimakrise anwesend, um seine Unterstützung für den Verlust der Hubschrauberbesatzung auszudrücken. Er nahm an der Unterrichtung über den anhaltenden Kampf gegen mehrere Brandherde im ganzen Land und die Planung für die Nacht unter den weiterhin widrigen Wetterbedingungen teil.
Wetter- und Brandbedingungen
Der Premierminister wies auf die äußerst widrigen Wetterbedingungen hin, die die Luftbekämpfung besonders erschwerten. In mehreren Teilen Griechenlands wüteten Waldbrände, und der Brand in Psatha/Porto Germeno wurde als Großbrand beschrieben. An den Löscharbeiten waren sowohl Boden- als auch Lufteinheiten beteiligt, wobei die geleasten Hubschrauber eine entscheidende Rolle spielten.
Untersuchung
Die zuständigen Behörden untersuchen die genauen Ursachen der Kollision. Weitere Einzelheiten zu den Umständen wurden nicht veröffentlicht.


