Sicherheit · Allariz und Ourense

Guardia Civil untersucht Leichnam eines Neugeborenen in einer Gefriertruhe in Allariz, Spanien

Die Guardia Civil untersucht den Leichnam eines Neugeborenen, der in einer Gefriertruhe in einem Abstellraum in Allariz (Ourense) gefunden wurde. Die Forensiker des Instituts Imelga in Galicien warten auf die Analysen, um zu klären, wie das Baby starb.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, europa press, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Allariz, Ourense · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Die Guardia Civil leitet eine Untersuchung ein, nachdem der Leichnam in einer Gefriertruhe in Allariz gefunden wurde
  2. 7.11.Stand 7. November wird der Leichnam am forensischen Institut Imelga aufbewahrt, während die Analysen ausstehen

Der Fund

Die Guardia Civil untersucht den Leichnam eines Neugeborenen, der in einer Gefriertruhe in einem Abstellraum in der Garage eines Gebäudes im Zentrum von Allariz gefunden wurde, einer Stadt in der Provinz Ourense in Galicien. Nach Angaben von La Región, das zuerst über den Fall berichtete, wurde der Leichnam gefunden, als die Tochter einer kürzlich verstorbenen Frau die Habseligkeiten ihrer Mutter durchsah. Einem anderen Bericht zufolge öffnete ein Angehöriger der verstorbenen Besitzerin des Abstellraums die Truhe und schlug Alarm. Erste, von La Región zitierte Schätzungen gehen von 32 bis 34 Schwangerschaftswochen aus und besagen, dass das Kind geatmet habe, es sich also nicht um einen Fötus gehandelt habe. Dieselben ersten Schätzungen legen nahe, dass der Tod mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegen könnte.

Ermittlungen unter Verschluss

Beamte der Guardia Civil in Ourense arbeiten seit Montag, 2. November, an dem Fall. Mit der Untersuchung vertraute Quellen bestätigten, dass das Verfahren läuft und der Geheimhaltung des Ermittlungsverfahrens unterliegt, weshalb keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben wurden. Das zuständige Gericht in Ourense hat die Untersuchung unter Verschluss gesetzt, und La Región berichtet, dass die Fallakte bereits an die Gerichte übermittelt wurde. Der Leichnam wurde an das Instituto de Medicina Legal de Galicia (Imelga) überführt, wo Forensiker auf die notwendigen Analysen warten, bevor sie die Umstände des Todes klären können. Von mehreren Personen wurden DNA-Proben genommen, um die biologischen Eltern des Babys zu identifizieren; diese Proben wurden an ein Labor in Madrid geschickt.

Offene Fragen zur Todesursache

Die Ermittler haben noch nicht geklärt, ob das Neugeborene lebend oder tot zur Welt kam. Wenn das Baby lebend geboren wurde, muss die Untersuchung klären, ob der Tod vorsätzlich herbeigeführt wurde oder auf Vernachlässigung beziehungsweise mangelnde Fürsorge nach der Geburt zurückzuführen ist. Vorläufige Ermittlungen schließen nicht aus, dass das Baby an einem anderen Ort in der Provinz starb und der Leichnam anschließend in der Truhe von Ourense nach Allariz gebracht wurde. Von der Autopsie und der abschließenden forensischen Analyse bei Imelga werden weitere Details zur Todesursache erwartet. Bis diese Ergebnisse vorliegen, nennen die Berichte keinen Tatverdächtigen und identifizieren die Eltern nicht.

Rechtliche Grenzen und verstrichene Zeit

Nach spanischem Recht beträgt die Verjährungsfrist für Straftaten gegen das Leben zwanzig Jahre. Wenn das Baby, wie einige Schätzungen nahelegen, zu Beginn dieses Jahrhunderts starb, wäre jede mögliche Straftat bereits vollständig verjährt. Diese Frist gilt für die Strafverfolgung, sodass die Untersuchung dennoch nötig sein kann, um zu klären, was geschah, wer die Eltern waren und wo der Tod eintrat. Die Guardia Civil hat keine Informationen darüber veröffentlicht, wie lange der Leichnam in der Truhe lag – eine der Fragen, an deren Klärung die Ermittler arbeiten.

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