Einzelsport · Pointe-à-Pitre, Saint-Malo und Horta

Tom Laperche gewinnt die Route du Rhum bei seinem Debüt mit einer Rekordzeit von 6 Tagen und 13 Stunden

Tom Laperche überquerte am 7. November 2026 um 22:31 Uhr Ortszeit in Pointe-à-Pitre die Ziellinie und gewann die Solo-Route du Rhum bei seinem ersten Start. Seine Zeit von 6 Tagen, 13 Stunden und 27 Minuten unterbot die 2022 von Charles Caudrelier aufgestellte Referenz um rund sechs Stunden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Norddeutscher Rundfunk, 7sur7, rts.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Pointe-à-Pitre, Saint-Malo, Horta · Frankreich, Portugal
Wie es dazu kam
  1. 1.11.Start in Saint-Malo um 13:02 Uhr
  2. Erstes RenndrittelArmel Le Cléac'h kentert und wird später von einem panamaischen Frachtschiff gerettet
  3. Nacht vom 5. auf den 6. NovemberFrancesca Clapcich bricht ihren Bugspriet rund 450 Seemeilen westlich von Horta
  4. 7.11.Tom Laperche überquert die Ziellinie in Pointe-à-Pitre

Eine Rekordüberfahrt

Tom Laperche (SVR Lazartigue) überquerte am 7. November 2026 um 22:31 Uhr Ortszeit in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe die Ziellinie und gewann die Route du Rhum bei seinem ersten Start in diesem Rennen. Der 29-Jährige bewältigte die rund 3.500 Seemeilen – etwa 6.480 Kilometer – von Saint-Malo in 6 Tagen, 13 Stunden und 27 Minuten, wobei ein deutscher Bericht 40 Sekunden nennt. Damit unterbot er die Referenzzeit von Charles Caudrelier auf Gitana 17 aus dem Jahr 2022, der 6 Tage, 19 Stunden, 47 Minuten und 26 Sekunden gebraucht hatte. Laperche übernahm die Führung bereits in den ersten Meilen nach dem Start um 13:02 Uhr am 1. November in Saint-Malo, zog etwa 16 Seemeilen vor der Küste an Armel Le Cléac'h (Banque Populaire XI) vorbei und verteidigte sie bis ins Ziel. Berichte schildern eine schwierige Schleife um Guadeloupe, wo Gegenwind auf dem Weg zur Tonne vor Basse-Terre zahlreiche Manöver erzwang. Als er sich der Zielboje näherte, sprang er barfuß auf das Netz seines Trimaran.

Le Cléac'hs Kentern und der Kampf ums Podium

Armel Le Cléac'h kenterte im ersten Renndrittel, während er Laperche verfolgte. Ein panamaisches Frachtschiff rettete ihn wenige Stunden später, er sei wohlauf, hieß es – ähnlich wie 2018. Laperche erhielt eine Zeitgutschrift von einer Stunde und zwei Minuten, weil er zugunsten von Le Cléac'h abgedreht hatte, der seinen Notrufsender ausgelöst hatte. Le Cléac'h hat das Rennen inzwischen aufgegeben. Hinter dem Sieger kämpfen Thomas Coville (Sodebo Ultim 3) und Louis Burton (Ultim Armand Thiery) um den zweiten Platz. Im Lagebericht vom Sonntagmorgen hatte Coville noch rund 140 Seemeilen vor sich und Burton gut 200. Beide sollten das Podium in Pointe-à-Pitre im Laufe des Sonntags, 8. November, vervollständigen.

Die Imoca-Klasse

Corentin Horeau (MACSF) führte die Imoca-Klasse im Lagebericht vom Sonntagmorgen, 8. November, an, mit rund 700 Seemeilen Restdistanz. Er lag etwa 225 Seemeilen vor dem Verfolgerduo Sam Goodchild (Macif) und Boris Herrmann. Herrmann segelt Malizia 4, ein im Juli zu Wasser gelassenes Boot. Elodie Bonafous (Association Petits Princes Queguiner) bleibt in Schlagdistanz zu Platz zwei und drei. Die Berichte von jenem Sonntag erwarteten, dass Horeau, Goodchild und Herrmann am Dienstag, 10. November, Pointe-à-Pitre erreichen.

Rückschläge in der Flotte

Jérémie Beyou (Charal), einer der Favoriten in der Imoca-Klasse, gab wegen gesundheitlicher Probleme auf. Auch Violette Dorange verließ das Rennen, und Beccaria hat es ebenfalls abgebrochen. Francesca Clapcich, zuvor Fünfte und mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, brach in der Nacht vom 5. auf den 6. November rund 450 Seemeilen westlich von Horta auf den Azoren ihren Bugspriet. Ihr J0-Segel war im Dunkeln ins Wasser gefallen und hatte sich verheddert, anschließend gab die Halterung des Vorsegels nach. Clapcich, die das frühere Herrmann-Boot unter dem neuen Namen 11th Hour Racing segelt, will die Ziellinie in Guadeloupe weiterhin erreichen.

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