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Mailänder Gericht hebt Testament von Lady Guccis Mutter auf – Weg frei für 20-Millionen-Euro-Erbe
Ein Mailänder Gericht hat das Testament von Silvana Barbieri, der Mutter von Patrizia Reggiani, für ungültig erklärt. Damit könnte die frühere Lady Gucci mindestens 20 Millionen Euro erben. Die Entscheidung, die auf einem heimlichen Mitschnitt einer Haushälterin beruht, wurde angefochten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, lastampa.it, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Vierte Sektion des Mailänder Zivilgerichts erklärte das Testament von Silvana Barbieri aus dem Jahr 2018 aufgrund von Abweichungen im Vergleich zu einer Audioaufnahme für ungültig.
Der Nachlass umfasst einen Mailänder Gebäudekomplex im Wert von 14 Millionen Euro, ein Vermächtnis von 4 Millionen Euro und eine Gebühr von 100.000 Euro, insgesamt mindestens 20 Millionen.
Eine Haushälterin nahm die Testamentsunterzeichnung auf Anweisung Barbieris auf und übergab die Aufnahme Reggiani – dies erwies sich vor Gericht als entscheidend.
Die Anwälte der Stiftung haben Berufung gegen die Entscheidung eingelegt, sodass der endgültige Ausgang ungewiss ist.
Selbst wenn sie erbt, kann Reggiani nicht frei über das Vermögen verfügen; sie bleibt unter einem gerichtlich bestellten Vermögensverwalter.
- 6.11.Silvana Barbieri unterzeichnet Testament, das den Nachlass der Fondazione Fernando e Silvana Reggiani vermacht
- 1.01.Barbieri stirbt
- 1.12.Mailänder Gericht erklärt Testament für ungültig
- 16.06.Berufung anhängig; Patrizia Reggiani steht kurz vor dem Erbe
Vom Society-Star zur verurteilten Mörderin
Patrizia Reggiani, heute 77, war einst mit Maurizio Gucci, dem Chef des legendären Modehauses, verheiratet. Ihre opulente Hochzeit 1972 in Mailand zog über 500 Gäste an, doch die Ehe endete 1985 mit der Scheidung. Zehn Jahre später wurde Gucci in Mailand erschossen, und Reggiani wurde wegen der Anstiftung zum Mord verurteilt. Sie verbüßte 17 Jahre Haft und wurde 2016 wegen guter Führung entlassen. Seither lebt sie in Mailand, entfremdet von ihren beiden Töchtern Alessandra und Allegra Gucci.
„Ich habe noch nie in meinem Leben gearbeitet und habe auch nicht vor, damit anzufangen.“
Ein angefochtenes Testament der Mutter
Als ihre Mutter Silvana Barbieri 2019 starb, musste Reggiani feststellen, dass sie enterbt worden war. Das am 6. November 2018 unterzeichnete Dokument, als Barbieri 90 Jahre alt und bettlägerig war, vermachte den Großteil ihres Vermögens – mindestens 20 Millionen Euro – der neu gegründeten Fondazione Fernando e Silvana Reggiani. Die Stiftung wurde von dem Anwalt Maurizio Enrico Carlo Giani ins Leben gerufen und geleitet, der auch zum Testamentsvollstrecker ernannt wurde. Zum Nachlass gehörten ein großer Gebäudekomplex hinter dem Mailänder Hauptbahnhof mit 130 Wohnungen, Läden und Garagen, die jährlich rund 950.000 Euro Miete einbrachten, ein Vermächtnis von 4 Millionen Euro sowie eine Gebühr von 100.000 Euro.
Die Audioaufnahme, die alles veränderte
Reggiani focht das Testament vor dem Zivilgericht an. Der Wendepunkt kam, als eine Haushälterin namens „Rita" eine Audioaufnahme der Testamentsunterzeichnung vorlegte, die sie auf Bitten Barbieris selbst angefertigt hatte.
„Frau Barbieri bat mich, die Unterzeichnung des Testaments aufzunehmen. Ich ließ das Telefon laufen und ging. Sie sagte mir, ich solle die Aufnahme Patrizia, Allegra und Alessandra geben, falls es Probleme gäbe.“
Die Aufnahme offenbarte Abweichungen vom schriftlichen Dokument, und die Vierte Sektion des Mailänder Zivilgerichts erklärte das Testament Ende 2025 für ungültig. Das Gericht stellte fest, dass mehrere Aussagen im Testament nicht mit dem übereinstimmten, was bei der Unterzeichnung gesagt wurde.
Was als Nächstes passiert
Die Anwälte der Stiftung haben gegen die Entscheidung Berufung eingelegt, sodass der Ausgang noch nicht endgültig ist. Sollte das Urteil Bestand haben, wird Patrizia Reggiani das Erbe antreten, wird aber nicht die volle Kontrolle darüber haben. Sie steht weiterhin unter gerichtlicher Vermögensverwaltung – eine Maßnahme, die ihre Mutter bereits Jahre zuvor beantragt hatte. Es ist nicht ihr erstes Erbe: Zuvor erhielt sie von ihrer Mutter ein gotisches Schloss im Zentrum Mailands im Wert von 10 Millionen Euro, ein großes Lagerhaus und zahlreiche Wohnungen. Der Anwalt Giani war bereits wegen unzulässiger Einflussnahme auf eine geschäftsunfähige Person ermittelt, wurde jedoch freigesprochen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLLa asesina de Gucci podría recuperar su herencia por un testamento fallido
- lastampa.itIl matrimonio Gucci, il carcere e le eredità: la storia di Patrizia Reggiani e i suoi tre cognomi
- LaVanguardia'Lady Gucci' recupera la herencia de su madre: el juez concluye que el testamento fue manipulado
- Tgcom24Lady Gucci eredita 20 milioni di euro: annullato il testamento della madre
- Patrizia Reggiani
- Ex-Frau von Maurizio Gucci, wegen Mordes an ihm verurteilt, erbt nun das Vermögen ihrer Mutter.
- Silvana Barbieri
- Mutter von Patrizia Reggiani, deren Testament für ungültig erklärt wurde.
- Maurizio Gucci
- Ehemaliger Chef von Gucci, 1995 ermordet.
- Maurizio Enrico Carlo Giani
- Anwalt, der die Stiftung gründete und leitete, die ursprünglich das Erbe erhalten sollte.
- Alberto Pavesi
- Notar, der das Testament beurkundete.
- Rita
- Haushälterin, die auf Wunsch von Silvana Barbieri die Testamentsunterzeichnung aufnahm.
- Orte
- Mailand
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