Sicherheit · Los Llanos de Aridane, El Paso und Santa Cruz de La Palma
La Palma gedenkt fünf Jahre nach dem Tajogaite-Ausbruch mit 60 % Wiederaufbau
Fünf Jahre nach dem Ausbruch des Vulkans Tajogaite im Aridane-Tal wird der Wiederaufbau der Insel auf 60 % geschätzt, während Dutzende Familien weiterhin in provisorischen Modulhäusern leben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, El Confidencial, europa press und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Fünf Jahre nach dem Ausbruch des Tajogaite am 19. September 2021 sind rund 60 % des Wiederaufbaus auf 1.219 Hektar Lavabedecktem Land abgeschlossen, der gesamte direkte Schaden wird auf rund 1.000 Millionen Euro geschätzt.
In Los Llanos de Aridane sind 39 der 85 aufgestellten Notcontainer weiterhin bewohnt, während 60 Modul- und Holzhäuser weiterhin vertriebene Familien auf der Insel beherbergen.
Ein 24,1 Millionen Euro teurer Wiederaufbau des 2,3 Kilometer langen Abschnitts der LP-2 begann im Januar 2026, wobei Wärmebilddrohnen über abkühlender Lava eingesetzt werden, um die Verbindung bis in den ersten vier Monaten des Jahres 2027 wiederherzustellen.
Madrid hat nur seine Zahlung für 2023 von zugesagten 100 Millionen Euro pro Jahr geleistet, während geführte Besuche des Vulkans seit Mitte 2022 über 190.000 Touristen angezogen haben.
- Mai 2023Die Straße La Costa zwischen Tazacorte und Puerto Naos wird über verfestigter Lava eröffnet
- Januar 2026Baubeginn für den 2,3 Kilometer langen Abschnitt der Straße LP-2
- Erste vier Monate 2027Geplante Fertigstellung des Straßenprojekts LP-2 zwischen Las Manchas und Tajuya
Zerstörung und fünfjähriger Wiederaufbau-Fortschritt
Fünf Jahre nach dem Ausbruch des Vulkans Tajogaite auf La Palma am 19. September 2021 steht der Gesamtwiederaufbau des verwüsteten Gebiets laut der örtlichen Betroffenenvereinigung bei etwa 60 %. Der 85-tägige Ausbruch bedeckte 1.219 Hektar mit Lava, erreichte den Atlantik und zerstörte 2.988 Gebäude, darunter zwischen 1.345 und 1.600 Wohnhäuser. Rund 7.000 Anwohner wurden aus dem Aridane-Tal evakuiert, als Lavaströme mehr als 70 Kilometer Straßen durchtrennten und 370 Hektar Ackerland begruben, hauptsächlich Bananenplantagen, Weinberge und Avocadoplantagen. Der gesamte direkte Schaden durch die Naturkatastrophe belief sich auf schätzungsweise 1.000 Millionen Euro. Örtliche Betroffene berichten, dass Verwaltungsbürokratie und steigende Baukosten die Erholungsbemühungen auf der Insel weiterhin verlangsamen.
Vertriebene Familien und provisorische Unterkünfte
Hunderte vertriebene Einwohner leben fünf Jahre nach dem Verlust ihres Eigentums weiterhin in provisorischen Unterkünften. In Los Llanos de Aridane sind 39 der ursprünglich 85 modularen Schiffscontainer weiterhin von Familien bewohnt, die sich die gestiegenen Mietpreise oder die Kosten für den Wiederaufbau nicht leisten können. In El Paso beherbergen weitere modulare Holzhäuser vertriebene Familien, während giftige vulkanische Gaskonzentrationen die Bewohner von Puerto Naos und La Bombilla weiterhin daran hindern, in ihre ursprünglichen Grundstücke zurückzukehren. Juan Fernando Pérez Martín, Präsident der Plataforma de Afectados por la Erupción del Volcán Cumbre Vieja 2021, beschrieb die Belastung durch die anhaltende Vertreibung in provisorischen Unterkünften.
„Die Container sind ein Friedhof. Man betritt sie und sieht sie leer, in Stille. Sie waren provisorisch, für ein Jahr, genau wie die Holzhäuser, und wir haben bereits fünf Jahre hinter uns.“
- Installierte Container
- 85 Einheiten
- Im September 2026 belegte Container
- 39 Einheiten
Daten aus dem Artikeltext
Der Anwohner Marcelino schilderte die anhaltende Belastung der betroffenen Gemeinden, die weiterhin ohne feste Unterkünfte sind.
„Der Vulkan ist am 13. Dezember 2021 nicht zu Ende gegangen. Der Vulkan ist nicht zu Ende.“
Wiederaufbau der Infrastruktur über abkühlender Lava
Der Wiederaufbau wichtiger Verkehrswege über das Vulkangelände stellt eine technische Herausforderung dar, da die darunterliegende Lava weiterhin heiß und strukturell unregelmäßig ist. Im Mai 2023 eröffneten die Behörden die neue Straße La Costa über verfestigte Lavaströme, um die Verbindung zwischen Tazacorte und Puerto Naos wiederherzustellen. Im Januar 2026 begannen die Arbeiten an einem 24,1 Millionen Euro teuren Projekt zum Wiederaufbau eines 2,3 Kilometer langen Abschnitts der Straße LP-2, der Las Manchas und Tajuya verbindet; die Fertigstellung ist für die ersten vier Monate des Jahres 2027 geplant. Ingenieurteams setzen mit Drohnen montierte Wärmebildkameras ein, um unterirdische Wärmequellen zu kartieren, Vulkanröhren zu lokalisieren und Gasemissionen unter dem Straßenbett zu überwachen. Der Inselpräsident Sergio Rodríguez berichtete, dass die Bauarbeiten in gleichmäßigem Tempo fortgesetzt werden, um die Gemeinden El Paso, Los Llanos de Aridane und Fuencaliente wieder zu verbinden.
Finanzielle Unterstützung und wirtschaftliche Veränderungen
Die Finanzierung des Wiederaufbaus bleibt ein Streitpunkt zwischen regionalen und nationalen Behörden. Die kanarische Regierung stellt jährlich 50 Millionen Euro bereit und hat über das Decreto Canarias 100 Millionen Euro aus ihrem regionalen Überschuss freigegeben, während die Zentralregierung in Madrid von den zugesagten 100 Millionen Euro pro Jahr nur ihre Zahlung für 2023 geleistet hat. Angesichts der physischen Verwüstung hat sich der Vulkantourismus zu einem wirtschaftlichen Motor im Aridane-Tal entwickelt, nachdem die Gemeinde El Paso Mitte 2022 geführte Wege zu den Kratern wiedereröffnet hat. Über 190.000 Menschen haben den Weg besucht, und mehr als 50 % der Touristen, die 2024 La Palma besuchten, nahmen an Vulkantouren teil. Der spanische Minister für Territorialpolitik Ángel Víctor Torres und der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, bekräftigten am Samstag beide ihre administrativen Zusagen, die Erholung der Insel weiter voranzutreiben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaCinco años del volcán de La Palma: la reconstrucción sigue incompleta y el recuerdo intacto
- El ConfidencialMarcelino, habitante de La Palma, cinco años después de la erupción: "El volcán no terminó un 13 de diciembre de 2021. El volcán no ha terminado"
- europa pressClavijo recalca que el Gobierno canario "siempre ha estado y estará"...
- 20 minutosAsí se está construyendo una carretera sobre la lava del volcán de La Palma cinco años después de la erupción
- Marcelino
- Vertriebener Einwohner von La Palma, betroffen vom Vulkanausbruch 2021
- Ángel Víctor Torres
- Spanischer Minister für Territorialpolitik, der die Unterstützung der Zentralregierung bekräftigt
- Fernando Clavijo
- Präsident der Kanarischen Inseln, der die regionalen Wiederaufbaumittel koordiniert
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