Fünf Jahre nach dem Tajogaite-Ausbruch: La Palma kämpft mit Wohnungsdefiziten und landwirtschaftlichem Wiederaufbau
Fünf Jahre nach dem Ausbruch des Tajogaite-Vulkans in El Paso leben noch mehr als 60 Familien in modularen Containerhäusern, während 37 % der zerstörten Bananenplantagen wieder in Betrieb sind.
Fünf Jahre Wiederaufbau im Aridane-Tal
Am 19. September 2021 brach der Tajogaite-Vulkan am Cabeza de Vaca in El Paso aus und löste eine 85-tägige und achtstündige Eruption aus, die die Geographie La Palmas veränderte. Die vulkanische Aktivität erzeugte sechs Krater, schleuderte über 200 Millionen Kubikmeter Material aus und bedeckte zwischen 1.218 und 1.219 Hektar Land, bevor sie am 13. Dezember 2021 endete. Der Lavastrom zerstörte 1.345 Häuser, beschädigte fast 74 Kilometer Straßen und vertrieb mehr als 7.000 Einwohner in den Orten Todoque, La Laguna und Las Manchas. Zwei ins Atlantische Meer ragende Lavadeltas schufen etwa 48 Hektar neues Land entlang der Westküste. Fünf Jahre nach dem Ausbruch bewältigen die örtliche Bevölkerung und die Regionalbehörden weiterhin die langfristige Vertreibung und den physischen Wiederaufbau des Aridane-Tals.
Marcelino Rodríguez, der Präsident des Nachbarschaftsvereins La Laguna, dessen Haus nur einen Meter verschont blieb, beschrib das Tempo des Wiederaufbaus.
Wir müssen mit dem leben, was da ist, man sieht Bewegung, und wer sagt, dass es sich nicht bewegt, lügt; wir hier würden es gerne schneller haben, aber es ist, wie es ist.
Wohnungsmangel und temporäre Modulbauten
Wohnraum bleibt die zentrale Herusforderung auf der gansen Insel, wo über 60 Familien noch immmer in vorgefertigeten Containrhäusern in Los Llanos de Aridane leben. Zwischen Februr und Dezembr 2022 nistallierte die Regiung der Kanarischen Inseln 85 Continer-Wohn einheiten mit einer Größe von 50 bis 60 Quadratmetern, um evakuierte Familien unter verlägerbaren mehyrigen Mietverträgen unterzubringen. Von den provisorischen Wohnungen wuden bishe 49 Continer und fünf Holzhäser entfert. Der Inselrat baut eine erste öffenliche Siedlung mit 53 Wohnungen, die bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll. Viele vertriebene Bewohner sehen sich weiterhin mit hohen Mietkosten und Verzögerungen konfritiert, während sie auf pernanente Ersatzwohnungen warten.
- Der Tajogaite-Vulkan beginnt in der Gemeinde El Paso auszubrechen
- Das Noftalkomite e PEVOLCA erklärt ofiziell den 85-tägigen Ausbruch für beendet
- Die Regierung der Kanarischen Inseln schließt die Instalation von 85 Containerhäusern in Los Llanos ab
- Landwirtschafliche Gruppen berichten, dass 37 % der zerstörten Bananenplantagen wiederrhergestellt sind
- Genehmigte Rückkehr von Wohnungen erreicht 1.182 in Puerto Naos und 65 in La Bombilla
Landwirtschafliche Erholung und anhaltende Giftgasgefahren
Der Agrasektor, der wärend des Ausbruchs 288 Hektar Bananenplantagen und 14.000 Tonnen vergrabene Früchte verloor, gewint allmählich das bedeckte Terrain zurück. Bis April 2026 berechneten Landwirtschafsverbände und das Regionalsministerium, dass 37 % der zerstörten Bananenplantagen im Aridane-Tal wider betribsbereit waren. In Küstensiedlungen wie Puerto Naos und La Bombilla schränken weiterhin toxische Kohldioxydemisionen den Zugang zu Wohnhäusern ein. Spezialisierte Sensoren und atmsphärische Überwachungsprokokole haben eine allmähliche Rückbesiedlung nach Sicheheitskriterien ermöglicht. Stand Septem b er 2026 haben die Behörden 1.182 Wohungen für die Rükk her in Puerto Naos und 65 in La Bombilla genehmigt.
- Puerto Naos
- 1182 Wohnungen
- La Bombilla
- 65 Wohnungen
Geführter Turismus und Finanzhilfen
Der auf die Vulkanschaf konzentrierte Turismus hat sich ausgeweitet, seit die Gemeindebehörden von El Paso Mitte 2022 den Weg für geführte Ausflüg wieder öffeneten. Mehr als 190.000 Besùcher haben die Krat er besichtigt, wobei über 50 % der Turisten, die 2024 La Palma besuchten, die Vulkanroute inn ihren Reiserplan aufnamen. Die öffenlichen Ausgabeverpflichtungen der spanschen Zent ralregiung bela fen sich auf 1.237,5 Milionen Euro, ergänzt durch regionale Mittel und weitere 100 Milionen Euro, die 2026 bereitgestellt wurden. Ángel Víctor Torres, der Minister für Territorialolitik, wies auf die instiutionelle Zusamenarbeit während und nach der Kris hin, wärend er weitere parlamentarische Dekrete für den primären Se ktor vorbereitet.
Es gab ein Beispiel instiutioneller Loyaliät zischen der Regionalregiung und dem Cabildo von La Palma, obwohl sie unterschidliche politische Farben hatt n.


