Leichtathletik · Eugene und Birmingham
Anastazja Kuś gewinnt 400m-Gold bei den U20-Weltmeisterschaften in Eugene
Die 19-jährige Anastazja Kuś lief 51,06 Sekunden und sicherte Polen die erste 400m-Goldmedaille bei den U20-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene, indem sie die amerikanische Favoritin Ataja Stephanie-Vazquez auf der Zielgeraden überholte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, sportowefakty.wp.pl, sport.interia.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die 19-jährige Anastazja Kuś lief in Eugene 51,06 s und besiegte die Amerikanerin Ataja Stephanie-Vazquez (51,36) und Tianna Springer aus Guyana (51,76).
Kuś' 51,06 s ist ein neuer polnischer U20-Rekord, eine Verbesserung ihrer Halbfinal-Bestzeit von 52,43 s.
Ihr Vater Marcin Kuś absolvierte sieben Länderspiele für Polen im Fußball (2002-2008); Mutter Alicja war mehrfache polnische Meisterin im Gesellschaftstanz.
Einem Bericht zufolge hat der PZLA entschieden, sie nicht einzeln bei den Europameisterschaften starten zu lassen (ihre Zeit ist Platz 24 in Europa, 67. weltweit); ein anderer besagt, ihr Einzelstart sei noch unentschieden.
Kuś könnte für das Finale am Montag in Birmingham zur gemischten 4x400m-Staffel stoßen, abhängig von ihrer Erholung von Reise und Zeitumstellung.
- HalbfinaleKuś gewinnt Halbfinale in 52,43 s
- 8.08.Finale: Kuś gewinnt Gold in 51,06 s und stellt polnischen U20-Rekord auf
- MedaillenzeremonieSamstagabend polnischer Zeit in Eugene, könnte Reise nach Birmingham verzögern
- 10.08.Europameisterschaften der Senioren beginnen in Birmingham; Finale der gemischten 4x400m-Staffel
Gold in Eugene
Die 19-jährige Anastazja Kuś vom AZS UWM Olsztyn gewann das 400m-Finale bei den U20-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene, USA, in 51,06 Sekunden. Sie überholte die amerikanische Favoritin Ataja Stephanie-Vazquez (51,36) auf der Zielgeraden, Tianna Springer aus Guyana wurde Dritte (51,76). Der Sieg markiert Polens erste Goldmedaille über 400 m der Frauen bei den U20-Weltmeisterschaften. Kuś stellte mit ihrer Zeit auch einen neuen polnischen U20-Rekord auf und verbesserte ihre Halbfinal-Bestzeit von 52,43 Sekunden.
Die Zielgerade
Kuś ging mit einer klaren Medaillenambition ins Finale, rechnete aber nicht mit Gold. Sie beschrieb, dass sie sich während des gesamten Rennens stark fühlte, aber glaubte, bis zu den letzten Metern Zweite hinter der Amerikanerin zu werden. Sie überholte Stephanie-Vazquez auf der Zielgeraden um 0,3 Sekunden und sicherte sich so den Sieg.
„Als ich auf die Zielgerade kam, dachte ich, ich würde Zweite hinter der Amerikanerin. Aber ich wollte unbedingt diese Goldmedaille gewinnen und mit letzter Kraft gelang es mir, sie auf den letzten Metern zu erringen. Es war unglaublich.“
Vor dem Rennen gab Kuś zu, dass sie auf der Aufwärmbahn starke Nervosität verspürt habe, und sagte, sie sei nach Eugene gekommen, um eine Medaille jeder Farbe zu holen, und dass Gold irgendwo in ihren Träumen war, aber nicht etwas, das sie erwartet hatte.
Reaktionen und sportliche Abstammung
Robert Maćkowiak, ehemaliger Weltmeister in der 4x400m-Staffel, lobte Kuś' Leistung und warnte davor, ihren Übergang zu den Senioren zu überstürzen. Er stellte fest, dass sie die ersten 300 Meter stark lief, den richtigen Moment abwartete und einen exzellenten Endspurt hinlegte.
„Ich habe nur den Wunsch, dass sie sich weiterentwickelt, denn wir haben ein wirklich fantastisches Mädchen. Möge sie nur ihr Potenzial in Ergebnisse bei den Senioren umsetzen können.“
Maćkowiak, der selbst mit 31 Jahren seine persönliche Bestzeit aufstellte, bemerkte, dass Kuś klug trainiert wird und die Zeit auf ihrer Seite ist. Ihr sportlicher Hintergrund liegt in der Familie: Ihr Vater Marcin Kuś absolvierte zwischen 2002 und 2008 sieben Länderspiele für die polnische Fußballnationalmannschaft und spielte für Vereine wie Polonia Warszawa, Lech Poznań und Górnik Zabrze, mit Stationen in England, Russland und der Türkei. Ihre Mutter Alicja Kuś war mehrfache polnische Meisterin im Gesellschaftstanz auf höchstem Wettkampfniveau.
Nächster Halt: Birmingham
Kuś soll nach Birmingham reisen, wo am Montag, dem 10. August, die Europameisterschaften der Senioren beginnen. Das Finale der gemischten 4x400m-Staffel findet am selben Tag statt, und Kuś könnte je nach ihrer Erholung von Reise und Zeitumstellung in den polnischen Kader aufgenommen werden. Ihre Abreise aus Eugene könnte sich verzögern, da die Medaillenzeremonie für Samstagabend polnischer Zeit angesetzt ist.
Bezüglich des Einzelstarts über 400 m gehen die Quellen auseinander. Einem Bericht zufolge haben Kuś, ihr Team und der polnische Leichtathletikverband (PZLA) entschieden, sie nicht über 400 m bei den Europameisterschaften starten zu lassen, da ihre Zeit von 51,06 s in diesem Jahr nur den 24. Platz in Europa und den 67. Platz weltweit belegt. Ein anderer Bericht besagt, dass ihr Einzelstart noch unentschieden ist, mit Vorläufen am Mittwoch und Staffelvorläufen am Freitag. Zum Vergleich: Natalia Bukowiecka, die in dieser Saison 50,02 s gelaufen ist, steht auf der Birminghamer Meldeliste nur auf Platz fünf.
- Anastazja Kuś (POL)
- 51.06 s
- Ataja Stephanie-Vazquez (USA)
- 51.36 s
- Tianna Springer (GUY)
- 51.76 s
Daten aus dem Artikeltext
Weitere polnische Ergebnisse in Eugene
Mehrere andere polnische Athleten traten in Finals bei den U20-Weltmeisterschaften an. Aleksander Wojna wurde Achter im Speerwurf, Jan Delewski Zehnter im Hammerwurf und Krzysztof Rybnik Elfter im Dreisprung. Im 3000m-Hindernislauf belegte Zuzanna Szymańska den zwölften und Michalina Thamm den fünfzehnten Platz. Róża Olchawa qualifizierte sich für das 800m-Finale, während Karina Niżyńska mit einer Höhe von 1,79 m in das Hochsprungfinale einzog. Kacper Góralczyk lag nach der Hälfte des Zehnkampfs auf dem fünfzehnten Platz, nachdem er die 400m-Disziplin innerhalb dieses Wettbewerbs gewonnen hatte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- rmf24.plAnastazja Kuś mistrzynią świata. Historyczne złoto dla Polski
- sportowefakty.wp.plJest zachwycony tym, co zrobiła Anastazja Kuś. "Fenomenalnie"
- sport.interia.plNietypowy problem Anastazji Kuś. Wszystko przez medal mistrzostw świata
- sportowefakty.wp.plZdobyła złoto MŚ, nie pobiegnie po indywidualny medal na ME. Oto powód
- Anastazja Kuś
- 19-jährige polnische Sprinterin, U20-Weltmeisterin über 400 m
- Robert Maćkowiak
- Ehemaliger Weltmeister in der 4x400m-Staffel, kommentierte Kuś' Leistung
- Marcin Kuś
- Anastazjas Vater, ehemaliger polnischer Fußballspieler mit sieben Länderspielen (2002-2008)
- Ataja Stephanie-Vazquez
- Amerikanische Sprinterin, Silbermedaillengewinnerin über 400 m bei den U20-Weltmeisterschaften
- Tianna Springer
- Guyanische Sprinterin, Bronzemedaillengewinnerin über 400 m bei den U20-Weltmeisterschaften
- Natalia Bukowiecka
- Polnische Senioren-Sprinterin, zum Vergleich genannt, ist in dieser Saison 50,02 s gelaufen
- Orte
- Birmingham
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