BerichtGen-Z-Proteste in ganz Deutschland

Sicherheit · Frankfurt, Berlin und München

Gen-Z-Proteste in Frankfurt und Berlin eskalieren, 320.000 Menschen in Frankreich

Plünderungen, Molotowcocktails und 27 verletzte Polizisten in Berlin folgten auf die Jugenddemonstrationen am 31. Oktober in Deutschland, während das französische Innenministerium 320.000 Demonstranten zählte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von oko.press, Deutsche Welle, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Frankfurt, Berlin, München, Köln · Deutschland, Frankreich
Wie es dazu kam
  1. Früher Nachmittag, 31. OktoberDemonstration beginnt friedlich mit etwa 2.500 Menschen
  2. 31.10.Polizei löst die Versammlung nach dem Einsatz eines Wasserwerfers auf
  3. Später Abend, 31. OktoberMaskierte Angreifer zerschlagen Schaufenster auf der Zeil und plündern Geschäfte

Proteste breiten sich in ganz Deutschland aus

Demonstrationen der Gruppe Gen Z regelt fanden am Samstag, 31. Oktober, in mehr als 30 deutschen Städten statt – nach einigen Zählungen in 34 –, darunter Berlin, Frankfurt und München. Die Teilnehmer wandten sich gegen die Wehrpflicht und forderten mehr Ausgaben für Bildung, Entlastung bei den Lebenshaltungskosten, stärkeren Klimaschutz und einen leichteren Zugang zu Psychotherapie und Suchtbehandlung. Die Organisatoren gaben die bundesweite Teilnehmerzahl mit etwa 120.000 an, während die Polizei in Frankfurt, München und Berlin 18.000 Menschen zählte – etwa die Hälfte der 36.000, die die Organisatoren auf ihrer Website für diese drei Städte angaben. Die Märsche begannen am frühen Nachmittag friedlich.

Die Sprecherin Lina Friedrich sagte am Samstag in Berlin, wofür die Bewegung stehe.

„Wir sind heute hier, um für Frieden und Freiheit zu kämpfen, nicht für Krieg und Zwang.“

Lina Friedrich

Krawalle in Frankfurt

Die Frankfurter Versammlung begann mit etwa 2.500 Menschen, die Polizei bezifferte die Menge später auf bis zu 8.000, die Organisatoren auf etwa 9.000. Es folgten wiederholte Angriffe, bei denen Feuerwerkskörper, Steine, Flaschen und Böller auf Beamte geworfen wurden. Die Polizei setzte einen Wasserwerfer ein und löste die Versammlung gegen 18:20 Uhr auf, die meisten friedlichen Teilnehmer verließen das Zentrum. Die Frankfurter Polizei schrieb auf X, die Gewalt dauere an.

„Die gewalttätigen Ausschreitungen dauern an.“

Frankfurter Polizei

Am späten Abend zerschlugen maskierte Angreifer auf der Zeil, einer der belebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands, Schaufenster und trugen Waren aus den Geschäften. Ein Waffengeschäft wurde angegriffen; die Polizei sicherte es, beschlagnahmte zwei Waffen und nahm mehrere Personen fest. Molotowcocktails wurden auf Beamte geworfen, Mülltonnen angezündet und Absperrungen umgeworfen. Die Polizei sperrte einen Teil der Innenstadt und setzte das SEK ein, mehr als 30 Menschen wurden in Frankfurt festgenommen. Unter den Festgenommenen war ein als Batman verkleideter Mann, mehrere Beamte wurden verletzt.

Hessens Innenminister Roman Poseck sagte, unter den Demonstranten seien etwa 100 gewaltbereite Linksextremisten gewesen, und die Polizei habe die Papiere einer ähnlich großen Zahl von Menschen überprüft. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein sagte, wer sich wie die Angreifer in der Frankfurter Innenstadt verhalte, stelle sich außerhalb der Gesellschaft, und die Behörden würden die Taten und die Zusammensetzung der beteiligten Gruppen analysieren.

Berlin, Köln und Frankreich

In Berlin wurden 27 Polizisten verletzt und 56 Menschen wegen Straftaten festgenommen. Eine von zwei großen Berliner Aktionen zog etwa 3.500 Menschen an, überwiegend aus linksextremen Gruppen, und einige Teilnehmer warfen Böller und schossen Feuerwerk auf Beamte. In Köln verbot die Polizei einen Marsch, weil er gegen das Recht verstieß. Ähnliche Vorfälle wurden aus Hamburg gemeldet.

In Frankreich zählte das Innenministerium am Samstag, 31. Oktober, etwa 320.000 Menschen bei Protesten in rund 30 Städten – das dritte Wochenende in Folge mit Demonstrationen. Studentengewerkschaften beanspruchten eine halbe Million, die Gewerkschaft CGT bis zu 800.000. In Paris zählte die Polizei 70.000 Menschen gegenüber 200.000, die die Organisatoren angaben. Vier Polizisten und ein Gendarm wurden in Paris verletzt, nachdem ein Brandsatz auf Sicherheitskräfte geworfen worden war, die Polizei reagierte mit Tränengas und Schlagstockeinsätzen.

Teilnehmerzahlen der Proteste in Frankreich am 31. Oktober nach QuelleMenschen
Innenministerium
320000 Menschen
Studentengewerkschaften
500000 Menschen
Gewerkschaft CGT
800000 Menschen

Daten aus dem Artikeltext

Die französischen Proteste begannen Ende September, als Schüler und Studierende den Niedergang der öffentlichen Schulen und Universitäten anprangerten. Später weiteten sie sich auf steigende Preise, die Kaufkraft und die Qualität öffentlicher Dienstleistungen aus.

Reaktion der Behörden

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sagte am Sonntag, 1. November, die Strategie der deutschen Sicherheitskräfte habe sich bewährt. Die Behörden erklärten, die Demonstrationen seien weitgehend friedlich verlaufen, warnten aber, extremistische Gruppen versuchten, die Bewegung zu instrumentalisieren. Die Kampagne Gen Z regelt erklärte in einer Stellungnahme, sie lehne jede Gewalt ab, und Lina Friedrich wiederholte, ihre Priorität sei eine bessere Unterstützung der Gesundheits- und Bildungssysteme.

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