Konflikte · Charkiw, Dnipro und Saporischschja
Russischer Raketen- und Drohnenangriff in der Nacht verletzt 73 Menschen in Charkier Krankenhaus und trifft mehrere ukrainische Städte
Russische ballistische Raketen und gelenkte Gleitbomben trafen ein Krankenhaus im Charkiwer Stadtteil Nemyschljanskyj, während aus mehreren ukrainischen Regionen Stromausfälle und Tote an einem Hilfsverteilpunkt in Saporischschja gemeldet wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, Digi24, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Behörden melden 73 Verletzte nach einem Treffer mit einer ballistischen Rakete und einer Gleitbombe auf ein Krankenhaus im Charkiwer Stadtteil Nemyschljanskyj; einigen Berichten zufolge wurden 226 Patienten verlegt.
Die Zahl der Todesopfer des Angriffs vom 2. November auf einen Hilfsverteilpunkt in Kamyschewacha in der Region Saporischschja stieg nach den jüngsten Angaben auf 30, nach zuvor 26 und dann 29 im Laufe der Nacht.
Ukrenergo musste die Stromversorgung in den Regionen Kiew und Dnipropetrowsk unterbrechen, in Winnyzja wurde auf stündlich wechselnde Abschaltungen umgestellt.
Die ukrainischen Streitkräfte erklärten, es seien 289 Drohnen vom Typ Shahed und Gerber eingesetzt worden; die Luftverteidigung meldete mehr als 300 abgeschossene Objekte.
- 2.11.Strategische Bomber Tu-160 und Tu-95MS werden nach Westrussland verlegt, die Aktivität der Militärluftfahrt nimmt zu
- 2. November, AbendSelenskyj warnt unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse, Russland bereite einen neuen großangelegten Angriff vor
- Nacht vom 2. auf den 3. November 2026Raketen- und Drohnenangriff trifft das Charkiwer Krankenhaus, Dnipro, Saporischschja und die Energieinfrastruktur
Angriffe in der Nacht in der ganzen Ukraine
Russland führte in der Nacht vom 2. auf den 3. November 2026 einen großangelegten Angriff auf die Ukraine aus und setzte dabei ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen ein, darunter Modelle vom Typ Shahed. Die Angriffe richteten sich gleichzeitig gegen Energieinfrastruktur, Wohngebäude und medizinische Einrichtungen in mehreren Regionen. Die ukrainischen Behörden meldeten Angriffe in Charkiw, Dnipro, Krywyj Rih und Saporischschja, auch die Regionen Winnyzja, Odessa und Dnipropetrowsk wurden getroffen. Die ukrainischen Streitkräfte erklärten, es seien 289 Drohnen vom Typ Shahed und Gerber eingesetzt worden, zudem seien Iskander-Raketen am Himmel zu sehen gewesen. In der Region Lwiw wurden zwei russische Drohnen durch die Luftverteidigung abgefangen und zerstört, Opfer oder Schäden wurden nicht gemeldet.
Treffer auf ein Krankenhaus in Charkiw
Eine ballistische Rakete und gelenkte Gleitbomben trafen ein Krankenhaus im Stadtteil Nemyschljanskyj in Charkiw und beschädigten einen Übergang zwischen den Gebäuden. Die Behörden meldeten 73 Verletzte, darunter Patienten, medizinisches Personal und Anwohner benachbarter Häuser. Einigen Berichten zufolge wurden 226 Patienten in andere medizinische Einrichtungen verlegt, andere nennen die Zahl 200. Der Charkiwer Bürgermeister Ihor Terechow erklärte, in dem Krankenhaus und den angrenzenden Gebäuden seien mehr als 1.000 Fenster zerstört worden. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Synjehubow, der Bürgermeister und die Generalstaatsanwaltschaft erklärten, es seien Munitionsfragmente sichergestellt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei der Bombe um eine FAB-250-Gleitbombe mit einem UMPK-5R-Lenkmodul gehandelt haben, deren Sprengkopf etwa 99 kg wiegt. Die Staatsanwaltschaft in Charkiw eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Kriegsverbrechens nach dem ersten Teil von Artikel 438 des ukrainischen Strafgesetzbuchs.
Dnipro und Saporischschja
In Dnipro wurde ein Heizkraftwerk im Stadtteil Samarskyj angegriffen, weitere Treffer beschädigten eine Polizeiwache, ein Wohngebiet und ein Krankenhaus, nach Angaben der lokalen Behörden wurden mindestens 15 Menschen verletzt. Der Dniproer Bürgermeister Borys Filatow erklärte, ein Geschoss habe die Palliativabteilung des städtischen Krankenhauses getroffen. In der Region Saporischschja stieg die Zahl der Todesopfer des Angriffs vom 2. November auf einen Verteilpunkt für humanitäre Hilfe in Kamyschewacha nach den jüngsten Angaben auf 30, nach zuvor 26 und dann 29 im Laufe der Nacht; 48 Menschen wurden noch gesucht. In der Stadt Saporischschja wurde nach Angaben der regionalen Militärverwaltung ein Privathaus teilweise zerstört und eine 71-jährige Frau verletzt.
Stromausfälle
Der nationale Netzbetreiber Ukrenergo musste die Stromversorgung in den Regionen Kiew und Dnipropetrowsk unterbrechen. Auch die Regionen Schytomyr, Winnyzja und Kiew waren von Ausfällen betroffen, in Winnyzja verloren die meisten Orte den Strom. Die Versorgung dort wurde nach Angaben von Ukrenergo im Stundentakt rotiert. In Charkiw unterbrachen die Versorgungsbetriebe vorübergehend die Heizung in einem Teil der Stadt, und die Metro warnte wegen instabiler Stromnetze vor möglichen Fahrplanänderungen.
Warnungen und Gespräche
Vor den Angriffen erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Abend des 2. November unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse, Russland bereite einen neuen großangelegten Angriff auf die Ukraine vor. Strategische Bomber vom Typ Tu-160 und Tu-95MS waren am 2. November nach Westrussland verlegt worden, und die Aktivität der Militärluftfahrt nahm deutlich zu. Der Angriff in der Nacht erfolgte unmittelbar nach dem Treffer in Kamyschewacha.
Die Gespräche über die Aufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine dauern an. Als möglicher Zeitpunkt für ein Treffen der Delegationen beider Länder in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird das Zeitfenster vom 10. bis 11. November genannt.
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Der Krieg in der Ukraine und seine Grenzen
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 03.11Kreml bestätigt, dass Medinski die russische Delegation in Abu Dhabi am 10.-11. November leitet
- 03.11Russischer Angriff verwundet 73 in Krankenhaus in Charkiw bei landesweiten Energie- und Hafenangriffen
- 03.11Reuters berichtet, Angriffe auf Frachtschiffe nahe Rumänien und Bulgarien seien sprunghaft angestiegen
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Quellen und Kontext
- LibertateaRussland startete einen massiven Angriff auf die Ukraine: mindestens 29 Tote in einem humanitären Zentrum und Dutzende Verletzte in einem Krankenhaus in Charkiw, genau am Tag der US-WahlenRusia a lansat un atac masiv asupra Ucrainei: cel puțin 29 de morți într-un centru umanitar și zeci de răniți într-un spital din Harkov, chiar în ziua alegerilor din SUA · Original auf Rumänisch
- Digi24Russland griff ein Krankenhaus in der zweitgrößten Stadt der Ukraine mit ballistischen Raketen an. Dutzende Menschen wurden verletztRusia a atacat cu rachete balistice un spital din cel de-al doilea oraș ca mărime din Ucraina. Zeci de persoane au fost rănite · Original auf Rumänisch
- rmf24.pl73 Personen verletzt und über 200 evakuiert nach Luftangriff auf Krankenhaus in Charkiw73 osoby ranne i ponad 200 ewakuowanych po nalocie na szpital w Charkowie · Original auf Polnisch
- oko.pressRusslands nächtlicher Angriff auf die Ukraine. Einschläge in Wohnblöcke und KrankenhäuserNocny atak Rosji na Ukrainę. Uderzenia w bloki i szpitale · Original auf Polnisch
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der am 2. November warnte, Russland bereite einen neuen großangelegten Angriff vor
- Ihor Terekhov
- Bürgermeister von Charkiw, der meldete, dass im Krankenhaus und den angrenzenden Gebäuden mehr als 1.000 Fenster zerstört wurden
- Oleg Sinegubow
- Leiter der regionalen Militärverwaltung Charkiw, der die Angriffsdetails bestätigte
- Boris Filatov
- Bürgermeister von Dnipro, der erklärte, ein Geschoss habe die Palliativabteilung des städtischen Krankenhauses getroffen
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