StrangDer Krieg in der Ukraine und seine Grenzen

Konflikte · Charkiw, Dnipro und Saporischschja

Russischer Raketen- und Drohnenangriff in der Nacht verletzt 73 Menschen in Charkier Krankenhaus und trifft mehrere ukrainische Städte

Russische ballistische Raketen und gelenkte Gleitbomben trafen ein Krankenhaus im Charkiwer Stadtteil Nemyschljanskyj, während aus mehreren ukrainischen Regionen Stromausfälle und Tote an einem Hilfsverteilpunkt in Saporischschja gemeldet wurden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, Digi24, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Charkiw, Dnipro, Saporischschja, Kiew · Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Strategische Bomber Tu-160 und Tu-95MS werden nach Westrussland verlegt, die Aktivität der Militärluftfahrt nimmt zu
  2. 2. November, AbendSelenskyj warnt unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse, Russland bereite einen neuen großangelegten Angriff vor
  3. Nacht vom 2. auf den 3. November 2026Raketen- und Drohnenangriff trifft das Charkiwer Krankenhaus, Dnipro, Saporischschja und die Energieinfrastruktur

Angriffe in der Nacht in der ganzen Ukraine

Russland führte in der Nacht vom 2. auf den 3. November 2026 einen großangelegten Angriff auf die Ukraine aus und setzte dabei ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen ein, darunter Modelle vom Typ Shahed. Die Angriffe richteten sich gleichzeitig gegen Energieinfrastruktur, Wohngebäude und medizinische Einrichtungen in mehreren Regionen. Die ukrainischen Behörden meldeten Angriffe in Charkiw, Dnipro, Krywyj Rih und Saporischschja, auch die Regionen Winnyzja, Odessa und Dnipropetrowsk wurden getroffen. Die ukrainischen Streitkräfte erklärten, es seien 289 Drohnen vom Typ Shahed und Gerber eingesetzt worden, zudem seien Iskander-Raketen am Himmel zu sehen gewesen. In der Region Lwiw wurden zwei russische Drohnen durch die Luftverteidigung abgefangen und zerstört, Opfer oder Schäden wurden nicht gemeldet.

Treffer auf ein Krankenhaus in Charkiw

Eine ballistische Rakete und gelenkte Gleitbomben trafen ein Krankenhaus im Stadtteil Nemyschljanskyj in Charkiw und beschädigten einen Übergang zwischen den Gebäuden. Die Behörden meldeten 73 Verletzte, darunter Patienten, medizinisches Personal und Anwohner benachbarter Häuser. Einigen Berichten zufolge wurden 226 Patienten in andere medizinische Einrichtungen verlegt, andere nennen die Zahl 200. Der Charkiwer Bürgermeister Ihor Terechow erklärte, in dem Krankenhaus und den angrenzenden Gebäuden seien mehr als 1.000 Fenster zerstört worden. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Synjehubow, der Bürgermeister und die Generalstaatsanwaltschaft erklärten, es seien Munitionsfragmente sichergestellt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei der Bombe um eine FAB-250-Gleitbombe mit einem UMPK-5R-Lenkmodul gehandelt haben, deren Sprengkopf etwa 99 kg wiegt. Die Staatsanwaltschaft in Charkiw eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Kriegsverbrechens nach dem ersten Teil von Artikel 438 des ukrainischen Strafgesetzbuchs.

Dnipro und Saporischschja

In Dnipro wurde ein Heizkraftwerk im Stadtteil Samarskyj angegriffen, weitere Treffer beschädigten eine Polizeiwache, ein Wohngebiet und ein Krankenhaus, nach Angaben der lokalen Behörden wurden mindestens 15 Menschen verletzt. Der Dniproer Bürgermeister Borys Filatow erklärte, ein Geschoss habe die Palliativabteilung des städtischen Krankenhauses getroffen. In der Region Saporischschja stieg die Zahl der Todesopfer des Angriffs vom 2. November auf einen Verteilpunkt für humanitäre Hilfe in Kamyschewacha nach den jüngsten Angaben auf 30, nach zuvor 26 und dann 29 im Laufe der Nacht; 48 Menschen wurden noch gesucht. In der Stadt Saporischschja wurde nach Angaben der regionalen Militärverwaltung ein Privathaus teilweise zerstört und eine 71-jährige Frau verletzt.

Stromausfälle

Der nationale Netzbetreiber Ukrenergo musste die Stromversorgung in den Regionen Kiew und Dnipropetrowsk unterbrechen. Auch die Regionen Schytomyr, Winnyzja und Kiew waren von Ausfällen betroffen, in Winnyzja verloren die meisten Orte den Strom. Die Versorgung dort wurde nach Angaben von Ukrenergo im Stundentakt rotiert. In Charkiw unterbrachen die Versorgungsbetriebe vorübergehend die Heizung in einem Teil der Stadt, und die Metro warnte wegen instabiler Stromnetze vor möglichen Fahrplanänderungen.

Warnungen und Gespräche

Vor den Angriffen erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Abend des 2. November unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse, Russland bereite einen neuen großangelegten Angriff auf die Ukraine vor. Strategische Bomber vom Typ Tu-160 und Tu-95MS waren am 2. November nach Westrussland verlegt worden, und die Aktivität der Militärluftfahrt nahm deutlich zu. Der Angriff in der Nacht erfolgte unmittelbar nach dem Treffer in Kamyschewacha.

Die Gespräche über die Aufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine dauern an. Als möglicher Zeitpunkt für ein Treffen der Delegationen beider Länder in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird das Zeitfenster vom 10. bis 11. November genannt.

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  2. 03.11Russischer Angriff verwundet 73 in Krankenhaus in Charkiw bei landesweiten Energie- und Hafenangriffen
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