Lokal · Krakau

Krakaus Stadtpräsident Łukasz Gibała löst alle sechs von seinem Vorgänger geschaffenen Abteilungen im Rathaus auf

Die Verordnung trat am 23. Oktober in Kraft, die Abteilungen haben ihre Arbeit also bereits eingestellt. Das Rathaus erwartet durch die Auflösung Einsparungen von rund 2,3 Millionen Złoty pro Jahr, während Krakau mit einer Haushaltslücke von fast 400 Millionen Złoty konfrontiert ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Rzeczpospolita, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Patryk Matyjaszczyk, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 20.10.Łukasz Gibała als Stadtpräsident von Krakau vereidigt
  2. 23.10.Verordnung über die neue Struktur unterzeichnet und in Kraft getreten
  3. 26.10.Verordnung im Öffentlichen Informationsbulletin veröffentlicht

Sechs Abteilungen aufgelöst

Lukasz Gibała, der am 20. Oktober als Stadtpräsident von Krakau vereidigt wurde, hat alle sechs Abteilungen aufgelöst, die sein Vorgänger Aleksander Miszalski (KO) im Rathaus (UMK) eingerichtet hatte. Die aufgelösten Einheiten waren für Bildung, kommunale Dienste, die Marke Krakau, Sozialpolitik, Bürgerangelegenheiten und nachhaltige Entwicklung zuständig. Die Verordnung über die neue Struktur wurde am Montag, dem 26. Oktober, im Öffentlichen Informationsbulletin der Stadt veröffentlicht. Sie trat am Tag ihrer Unterzeichnung, dem 23. Oktober, in Kraft, sodass die Abteilungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits nicht mehr arbeiteten. Ihre Aufgaben gehen an bestehende Einheiten über, darunter die Einheit für Bildung und Bildungsprojekte, die Einheit für Kommunalwirtschaft und Infrastruktur sowie die Einheit für Sozialpolitik, Gleichstellung und Gesundheit.

Nach Ansicht Gibałas war die von Miszalski eingeführte Struktur überflüssig und verursachte unnötige Kosten. Die Auflösung der Abteilungen war eines seiner Wahlversprechen.

Eine neue Antikorruptionsstelle

Gibała erklärte, dieselbe Verordnung habe eine neue Stelle geschaffen: einen Bevollmächtigten des Stadtpräsidenten für Rechtsverstöße. Die Stelle soll Korruption, Misswirtschaft und Rechtsbrüche verhindern. Bei der Ankündigung der Änderungen im sozialen Netzwerk X verknüpfte er sie mit einem Versprechen, das er vor seinem Amtsantritt gegeben hatte.

„Wie ich versprochen habe, müssen alle Schränke geöffnet werden. Ich setze auf Ehrlichkeit.“

Łukasz Gibała, Stadtpräsident von Krakau

Direktoren und Einsparungen

Seit Montag nehmen die Direktoren der aufgelösten Abteilungen ihre Aufgaben nicht mehr wahr, jeder hat eine einmonatige Kündigungsfrist. Das Rathaus teilte der PAP mit, die Abschaffung dieser Stellen spare der Stadt rund 2,3 Millionen Złoty pro Jahr. Auch Beschäftigte auf anderen Stellen, die nicht mehr zur neuen Struktur passen, müssen nach Prüfung ihrer Aufgaben mit Personalentscheidungen rechnen.

„Nach der vom Präsidenten unterzeichneten Verordnung werden Personalmaßnahmen eingeleitet, die auf die Beendigung der Beschäftigung oder eine anderweitige Umsetzung der Personen auf den Direktorenstellen abzielen, im Einklang mit dem Arbeitsrecht.“

Rathaus Krakau

Haushaltslücke

Krakau hat Schulden von rund 9 Milliarden Złoty. Nach vorläufigen Schätzungen der Stadtbeamten fehlen fast 400 Millionen Złoty, um die laufenden Ausgaben bis zum Jahresende zu decken. Die Lücken betreffen unter anderem Bildung, Verkehr und Sozialhilfe. Die neuen Behörden haben eine detaillierte Haushaltsanalyse und einen Plan zur Schließung der Lücke ohne Kredite, Darlehen oder Anleihen angeordnet. Gibała argumentiert, die Einsparungen aus der Auflösung würden den Finanzen der Stadt helfen.

Hintergrund des Mandats

Gibała trat sein Amt am 20. Oktober für eine Amtszeit von etwa zweieinhalb Jahren an. Er gewann eine vorgezogene Wahl, die auf ein Referendum im Mai folgte, bei dem die Einwohner Krakaus Miszalski als Stadtpräsidenten abberufen hatten.

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