BerichtZugkollision in Spanien

Sicherheit · Urda, Sevilla und Madrid

Komponistin Marisa Manchado stirbt mit 70 bei Zugunglück in Urda in Spanien

Die spanische Komponistin und Nationalpreisträgerin für Musik Marisa Manchado ist unter den Opfern des Zusammenstoßes zweier Züge in Urda in der Provinz Toledo am 28. Oktober. Der Madrider Komponistenverband bestätigte ihren Tod am Samstag, 31. Oktober, in einer Erklärung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, europa press, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Urda, Sevilla, Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 2024La Regenta erhält den Nationalen Musikpreis in der Sparte Opernkomposition
  2. 28.10.Zwei Züge stoßen in Urda in der Provinz Toledo zusammen; die Komponistin war auf dem Weg nach Sevilla
  3. 31.10.Der Madrider Komponistenverband bestätigt ihren Tod

Bestätigung nach dem Zusammenstoß von Urda

Der Madrider Komponistenverband (AMCC) bestätigte in einer am Samstag, 31. Oktober, veröffentlichten Erklärung den Tod von Marisa Manchado, 70, eines Gründungsmitglieds und ihrer ersten Präsidentin. Sie war eines der Opfer des Zusammenstoßes zweier Züge in Urda in der Provinz Toledo am 28. Oktober. Europa Press berichtete in ihrer Berichterstattung vom 31. Oktober von mindestens 69 Toten bei dem Unglück. Laut dem Verband war sie auf dem Weg nach Sevilla, um an einer Veranstaltung der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Sevilla teilzunehmen. El Mundo berichtete, die Veranstaltung sei für den Morgen des Mittwochs angesetzt gewesen, an dem die Züge zusammenstießen, und sie habe bis zur Bestätigung zu den noch Vermissten gehört.

Eine Karriere in der zeitgenössischen spanischen Musik

Manchado schrieb mehr als 150 Werke aus den Bereichen pädagogische Musik, Kammermusik, Vokalmusik, Sinfonik, Oper und elektroakustische Musik. Ihre Oper Cristal de agua fría mit einem Libretto von Rosa Montero wurde in der Spielzeit 1993/1994 uraufgeführt. Das Teatro Real bezeichnete La Regenta – nach dem Roman von Leopoldo Alas, bekannt als Clarín, mit einem Libretto von Amelia Valcárcel – als ihre dritte Oper. Die Uraufführung 2023 war eine Koproduktion des Teatro Real und des Teatro Español, und das Werk wurde für die International Opera Awards als beste internationale Uraufführung des Jahres 2023 nominiert. 2024 brachte es ihr den Nationalen Musikpreis in der Sparte Opernkomposition ein; El País berichtete, sie sollte die Auszeichnung am 15. Dezember erhalten.

Zu ihren weiteren Ämtern gehörten laut El Mundo die stellvertretende Leitung des Conservatorio Teresa Berganza von 2001 bis zu ihrem Ruhestand 2018 sowie die stellvertretende Generaldirektion für Musik und Tanz beim INAEM in den Jahren 2007 und 2008. Ihr Werk Notas para la paz von 2012, ein Konzert für Fagott und Orchester, wurde von der Orquesta Nacional de España in Auftrag gegeben. Sie wurde am Real Conservatorio Superior de Música in Madrid ausgebildet, belegte einen Aufbaustudiengang in computergestützter Komposition an der Universität Paris VIII und promovierte in Musikwissenschaft an der Universidad Complutense de Madrid.

Engagement für Frauen in der Musik

Das Teatro Real würdigte ihre Rolle in der spanischen Musik mit diesen Worten:

„Eine Referenz in Spanien für ihr unermüdliches Engagement, die Rolle der Frauen im musikalischen Schaffen zu verteidigen und sichtbar zu machen, wo sie späteren Generationen den Weg geöffnet hat.“

Teatro Real

1982 gründete sie die Radiosendung Mujeres en la Música bei Radio Nacional de España, und 1998 veröffentlichte sie einen Essay, der als Referenzwerk gilt. Sie war zudem Pianistin und wurde in Madrid, Paris, Rom, Turin und Darmstadt ausgebildet. Die Jury des Nationalen Musikpreises erklärte, die Oper gebe einer ikonischen weiblichen Figur eine Stimme – eine Entscheidung, die ihr langjähriges Engagement für die Gleichstellung widerspiegele.

Der Verband erklärte, Mitglieder, die mit ihr seine Arbeit geteilt hätten, würden sie als Kollegin in Erinnerung behalten, die an die Einheit der Komponisten geglaubt habe, und sie würden das Projekt weiterführen, das sie vor mehr als einem Vierteljahrhundert mitbegründet habe.

„Diejenigen von uns, die den Weg der AMCC mit ihr gegangen sind, werden sich über Titel und Auszeichnungen hinweg an die Kollegin erinnern, die an die Notwendigkeit der Einheit glaubte.“

Madrider Komponistenverband

Ein persönlicher Nachruf eines Komponistenkollegen in El País erinnerte an eine Weggefährtenschaft, die 1978 begann, als beide gemeinsam zu Luis de Pablo gingen, um Kompositionsunterricht zu erbitten. Der Autor schrieb, sie sei stellvertretende Musikdirektorin beim INAEM geworden, eine Position, die sie formal über ihn stellte, und beschrieb sie als Pionierin der feministischen Sache in der klassischen Musik.

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