Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
BriefSträngeMärkte
Datenschutz

Heutiger Brief

Hormus-Maut und 1.645 Fälle

Trump kippt Hormus-Maut, Angriffe verunsichern Öl und ICE stoppt Fahrzeugkontrollen

Die schärfsten Bewegungen des Tages kamen von Regierungen, die vor den eigenen Kanten zurückwichen. Washington strich einen Plan für eine Hormus-Gebühr, hielt aber den Druck auf Iran aufrecht, und ICE setzte die meisten Fahrzeugkontrollen nach einem weiteren tödlichen Schusswaffeneinsatz aus.

Brief lesen
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer34,99 €/Jahr
  • Förderer79,99 €/Jahr
Pollar unterstützen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Bundeskanzler Merz auf Pressekonferenz

    Bundeskanzler Merz kündigt auf seiner jährlichen Sommerpressekonferenz in Berlin weitere Wirtschaftsreformen an.

  • Senatsanhörung für Geheimdienstchef

    Der Geheimdienstausschuss des Senats befragt Jay Clayton, den von Donald Trump nominierten Kandidaten für die Leitung der US-Geheimdienste.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Welt · Aktualisiert vor 46 m

Wichtig

Der Nahe Osten nach Gaza

Die USA weiteten ihre Luftangriffe auf iranische Hafenstädte und nuklearbezogene Anlagen aus, während der Iran mit Raketenangriffen auf von den USA genutzte Einrichtungen in Jordanien, Kuwait und Bahrain zurückschlug, was auf eine geografische Eskalation der direkten Konfrontation hindeutet.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
© El Periódico
Wahlen·31. Mai

Kolumbien wählt in polarisierender Präsidentschaftswahl: Linker Kandidat Cepeda vorn, Stichwahl erwartet

Die Kolumbianer gehen am Sonntag in einer tief gespaltenen Präsidentschaftswahl an die Urnen. Der linke Kandidat Iván Cepeda liegt in Umfragen klar vorn, verfehlt aber die absolute Mehrheit, was eine Stichwahl am 21. Juni zwischen den beiden Erstplatzierten fast sicher macht.

Drei Hauptkandidaten

Vierzehn Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge von Gustavo Petro, dessen vierjährige Amtszeit im August endet. Drei dominieren die Umfragen. Iván Cepeda, der 66-jährige Senator und Menschenrechtsverteidiger der regierenden Koalition Pacto Histórico, steht für die Kontinuität von Petros linkem Projekt. Er verspricht, die Sozialreformen zu vertiefen, den Mindestlohn weiter anzuheben und Friedensgespräche mit bewaffneten Gruppen zu führen. Abelardo de la Espriella, ein 47-jähriger millionenschwerer Anwalt, bekannt als „El Tigre“, vertritt einen rechtsradikalen Populismus, gelobt ein hartes Durchgreifen in der Sicherheitspolitik und preist starke Führungsfiguren wie Donald Trump und Nayib Bukele. Paloma Valencia, eine 50-jährige Senatorin der traditionell konservativen, vom Ex-Präsidenten Álvaro Uribe gegründeten Partei Centro Democrático, schlägt einen harten Kurs gegen Kriminalität vor, hat aber Mühe, das rechte Lager zu einen.

Polarisierung und Gewalt

Der Wahlkampf fand vor dem Hintergrund zunehmender politischer Gewalt statt, darunter die Ermordung des Vorkandidaten Miguel Uribe Turbay im Jahr 2025, die an Kolumbiens dunkelste Wahlperioden erinnerte. Mehr als 248.000 Sicherheitskräfte wurden eingesetzt, um die Abstimmung an 118.346 Wahllokalen zu sichern. Umfragen zeigen eine klare links-rechts-Spaltung, wobei die politische Mitte – die Kandidatinnen Claudia López und Sergio Fajardo – bei unter 4 % liegt. Rund 10 % der Wähler sind noch unentschlossen.

Die Angst, die durch den Aufstieg der neuen Rechten in den Umfragen, angeführt von Abelardo de la Espriella, mit seinem populistischen und radikalen Akzent hervorgerufen wurde, zwang die gesamte Linke zur Neuformierung.

— León Valencia

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Stichwahl am 21. Juni

Es wird nicht erwartet, dass ein Kandidat am Sonntag die 50-Prozent-Hürde überschreitet, was die beiden Erstplatzierten in eine Stichwahl am 21. Juni schickt. Umfragen deuten darauf hin, dass Cepeda die erste Runde mit rund 40 % anführen wird, gefolgt von De la Espriella (über 30 %) und Valencia (etwa 18 %). In einer zweiten Runde stünde die Linke einer wahrscheinlich geeinten Rechten gegenüber, wobei frühe Umfragen ein Patt und die etwa 10 % der Wähler in der Mitte als entscheidend ansehen.

Wahlfahrplan
  1. 31. Mai 2026Erster Wahlgang der Präsidentschaftswahl; Umfragen deuten darauf hin, dass kein Kandidat 50 % erreicht
  2. 21. Juni 2026Stichwahl zwischen den beiden führenden Kandidaten

Petros Vermächtnis auf dem Prüfstand

Obwohl Gustavo Petro durch die Verfassung daran gehindert wird, sich zur Wiederwahl zu stellen, ist sein Schatten groß. Seine Zustimmungsrate liegt bei knapp 49 %, begünstigt durch Armutsbekämpfung, sinkende Arbeitslosigkeit und höhere Mindestlöhne, aber sein Transformationsprogramm scheiterte im Kongress und die Gewalt flammte wieder auf. Cepeda präsentiert sich als Petros ideologischer Erbe, während die Opposition die Wahl als Ablehnung des linken Vierjahresexperiments darstellt.

Der Wahlkampf dreht sich um Petro.

— Yann Basset

Regionale Bedeutung

Die Wahl ist ein wichtiger Test für die Linke Lateinamerikas, eingebettet in eine Serie rechter Wahlsiege in der Region. Ein Sieg Cepedas würde die Dynamik des linken Lagers stärken, während ein Sieg von De la Espriella oder Valencia Kolumbien auf die harte Linie Washingtons ausrichten und den linken Trend weiter schwächen würde.

Bogotá
Iván CepedaAbelardo de la EspriellaPaloma ValenciaGustavo PetroÁlvaro UribeMiguel Uribe TurbayYann BassetLeón Valencia
Donald TrumpBogotáGustavo PetroAbelardo de la EspriellaIván Cepeda CastroÁlvaro Uribe VélezPaloma Valencia LasernaMiguel Uribe TurbayColombiaYann BassetLeón Valencia

8 Quellen

  • Colombia elige presidente: estos son los tres principales candidatos para sustituir a Gustavo Petro en las elecciones del domingo
    20 minutos·31. Mai
  • Colombia: elecciones presidenciales bajo una violencia creciente
    20 minutos·31. Mai
  • Miniguía para comprender las elecciones de Colombia (y por qué el resultado de hoy solo es el principio)
    EL PAÍS·31. Mai
  • Una Colombia polarizada acude a las urnas para decidir entre profundizar la experiencia de izquierdas o un cambio radical
    El Periódico·31. Mai
  • Iván Cepeda busca lo casi imposible: rebasar el 50% en la primera vuelta electoral en Colombia
    LaVanguardia·31. Mai
  • Colombia elige al relevo de Petro en un clima de máxima polarización
    EL PAÍS·31. Mai
  • Petro no se presenta, pero Colombia decide hoy si da el aprobado a su primer gobierno de izquierda
    El Confidencial·31. Mai
  • Présidentielle en Colombie: la gauche sortante défiée par une droite offensive sur la sécurité
    La Libre.be·31. Mai

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
KI-generiert·Mehr erfahren
Wirtschaft·vor 2 Std.
© Mediafax.ro

Meta von 26 Mitarbeitern verklagt, die behaupten, KI-Entlassungstools hätten Arbeitnehmer im medizinischen oder Familienurlaub benachteiligt

Eine in Kalifornien eingereichte Bundesklage behauptet, Meta habe interne KI-Systeme, darunter ein Tool namens 'Metamate', eingesetzt, um rund 8.000 Mitarbeiter für die Kündigung auszuwählen, wobei diejenigen in geschütztem medizinischen, Eltern- oder Familienurlaub überproportional betroffen waren.

Artikel lesen
Regierung·vor 1 Std.
© EL MUNDO

Feijóo bezeichnet Sánchez auf dem Madrider Gipfel als ‚autoritären Präsidenten‘ und verweist auf Misstrauen gegenüber der Justiz und Missachtung des Parlaments

In seiner Rede auf dem EPP-Libertas-Forum in Madrid am 15. Juli 2026 beschrieb der spanische Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo Pedro Sánchez als ‚autoritären Präsidenten‘, der ‚Richtern misstraut‘ und ‚parlamentarische Mehrheiten verachtet‘ – einen Tag, nachdem Sánchez‘ Bruder ein neunjähriges Verbot öffentlicher Ämter erhalten hatte.

Artikel lesen
Makroökonomie·vor 2 Std.
© tagesschau.de

Chinas Wirtschaftswachstum verlangsamt sich im 2. Quartal auf 4.3%, verfehlt Prognosen, während Exporte sprunghaft ansteigen und die Binnennachfrage schwächelt

Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wuchs im schwächsten Tempo seit Ende 2022, da eine Immobilienflaute und schwaches Verbrauchervertrauen einen sprunghaften Anstieg der Juni-Exporte um 27% zunichtemachten.

Artikel lesen