Sicherheit · Rom

Kolosseum-Park beendet Subunternehmervergabe und akrobatische Bauarbeiten nach dem Tod eines Arbeiters

Das Kulturministerium und die Gewerkschaften haben vereinbart, akrobatische Bauarbeiten und die Vergabe an Subunternehmer bei Konservierungs- und Renovierungsarbeiten im Archäologischen Park des Kolosseums einzustellen. Die Arbeiten werden am 3. November wieder aufgenommen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, il Giornale.it und ANSA.it. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien

Neue Regeln am Kolosseum

Das Kulturministerium hat mit den Gewerkschaften vereinbart, akrobatische Bauarbeiten und die Vergabe an Subunternehmer bei Konservierungs- und Renovierungsprojekten im Archäologischen Park des Kolosseums zu beenden. Die Einigung wurde von Cgil und Fp Cgil Roma e Lazio bekannt gegeben, die Arbeiten an der Stätte werden am 3. November wieder aufgenommen. Die Ankündigung erfolgte nur gut einen Monat, nachdem ein 22-jähriger Arbeiter bei der Installation eines neuen Beleuchtungssystems auf dem Gelände aus etwa zehn Metern Höhe tödlich gestürzt war. In einer Erklärung teilten die Gewerkschaften mit, die Änderung folge den mit dem Ministerium unterzeichneten Vereinbarungen.

„Dank der mit dem Kulturministerium unterzeichneten Vereinbarungen können wir endlich sagen, dass sich im Archäologischen Park die Art zu arbeiten radikal verändert.“

Cgil und Fp Cgil Roma e Lazio

Vom tödlichen Unfall zur Vereinbarung

Nach dem Tod forderten die Gewerkschaften die sofortige Schließung des Bereichs und nahmen anschließend Gespräche mit dem Ministerium auf, um Arbeitspraktiken umzustoßen, die sie an Kulturstätten als unterschätzt und unzureichend bezeichneten. Il Giornale berichtete, der Arbeiter sei von einem zehn Meter hohen Gerüst gestürzt, während ANSA meldete, der Sturz habe sich bei der Installation des neuen Systems ereignet. Die Gewerkschaften führen das Ergebnis auf die Mobilisierung der Beschäftigten des Ministeriums zurück, die nach eigenen Angaben die gefährlichen Bedingungen kannten, denen sie ausgesetzt waren. Laut den Gewerkschaften lehnten diese Beschäftigten die Forderung der Verwaltung ab, die Stätte unter allen Umständen offen zu halten.

Nächster Schritt: alle Kulturstätten

Die Gewerkschaften wollen die Gespräche auf alle archäologischen und kulturellen Stätten der Region ausweiten, wo ihrer Darstellung zufolge schwierige Betriebsbedingungen neben ernsten Sicherheitsrisiken, erschöpfenden Schichten und ständiger Witterungseinwirkung fortbestehen. Ihre Forderung umfasst direkt beim Ministerium Beschäftigte, Mitarbeiter verbundener Unternehmen sowie Beschäftigte von Auftrags-, Dienstleistungs- und Wartungsfirmen. Sie argumentieren, kein Profit, kein Umsatzbedarf und keine Staatsräson könne es rechtfertigen, menschliches Leben und menschliche Würde zu opfern.

„Jetzt werden wir nicht aufhören: Es ist Zeit, die Gespräche sofort auf alle archäologischen und kulturellen Stätten der Region auszuweiten.“

Cgil und Fp Cgil Roma e Lazio

Einen Zeitplan dafür, die Maßnahmen über das Kolosseum hinaus auszuweiten, haben die Gewerkschaften nicht genannt.

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