Regierung · Madrid und León
Koldo García sagt, ein PP-Anwalt habe ihm eine Million Euro für Informationen gegen Sánchez geboten
Koldo García hat aus dem Gefängnis gegenüber Cadena SER erklärt, Alberto Durán habe ihm die Übernahme seiner Verteidigungskosten und eine Million Euro angeboten. Durán bestreitet das Angebot, Quellen der PP nennen die Darstellung absolut falsch.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, El Periódico, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
García sagt, Alberto Durán habe ihm Verteidigungskosten und eine Million Euro für Informationen geboten, mit denen Pedro Sánchez gestürzt werden sollte, nach zwei Treffen im Mai 2026.
Die Anwältin Leticia de la Hoz übergab dem Richter Santiago Pedraz an der Audiencia Nacional Rechnungen, die eine Zahlung von 242.000 Euro des OkDiario-Herausgebers für Garcías Verteidigung belegen.
Quellen der PP-Bundesführung nannten die Darstellung absolut falsch, und Alberto Durán hat jedes Zahlungsangebot bestritten.
Die PSOE-Politikerin Rebeca Torró und Félix Bolaños forderten Alberto Núñez Feijóo zur Erklärung auf, während Salvador Illa sagte, wer Zeugen kaufe, greife die demokratischen Regeln an.
Der Vorwurf
Koldo García, ehemaliger Berater von José Luis Ábalos, der im Mascarillas-Verfahren verurteilt wurde, sagte aus dem Gefängnis gegenüber Cadena SER, Alberto Durán habe ihm die Zahlung seiner Verteidigungskosten und eine Million Euro angeboten. Durán war bis vor Kurzem Anwalt der PP in den Korruptionsverfahren, die Regierung und PSOE betreffen. Laut García wäre das Geld über den Herausgeber der Website OkDiario geflossen, im Gegenzug für Informationen, die helfen sollten, Pedro Sánchez zu stürzen. Die Darstellung wurde am Donnerstag, 5. November 2026, ausgestrahlt. García sagt, eine Aufnahme stütze seine Version, doch Quellen der Verteidigung haben sie nicht öffentlich gemacht.
Treffen und Zahlungen
García sagt, er habe sich im Mai 2026 zweimal mit Durán in einem Madrider Büro nahe der PP-Zentrale in der Calle Génova getroffen. Das erste Treffen sei explorativ gewesen, beim zweiten sei die Grundlage des Geschäfts festgelegt worden, das laut García nur teilweise umgesetzt wurde. Seine Anwältin Leticia de la Hoz übergab dem Richter Santiago Pedraz an der Audiencia Nacional Rechnungen, die eine Zahlung von 242.000 Euro des OkDiario-Herausgebers an Garcías Verteidigung belegen. García sagt zudem, OkDiario-Direktor Eduardo Inda habe ihm gesagt, er werde dieses Geld über institutionelle Werbung zurückbekommen, die das Portal an von der PP regierte Regierungen verkaufe. Er beschreibt eine erste angebliche Zahlung von 300.000 Euro im Zusammenhang mit einem Interview, in dem er Sánchez, Begoña Gómez und Zapatero nennen sollte, und eine zweite von 700.000 Euro, die als Buchrechte gerechtfertigt werden sollte.
- Über den OkDiario-Herausgeber gezahlte Verteidigungsrechnungen
- 242000 Euro
- Angebliche erste Zahlung im Zusammenhang mit einem Interview
- 300000 Euro
- Angebliche zweite Zahlung, Buchrechte
- 700000 Euro
- Zusätzlich angebotene Summe laut García
- 1000000 Euro
Daten aus dem Artikeltext
Reaktionen
OkDiario hat erklärt, die Vereinbarung habe eine Doku-Serie und andere Kooperationen Garcías betroffen, ohne auf die Zahlung der Anwaltskosten einzugehen. Quellen der PP-Bundesführung nannten die Darstellung „absolut falsch“, und Durán hat jedes Angebot bestritten. Die Organisationssekretärin der PSOE, Rebeca Torró, nannte den Vorwurf auf X „reine Schmutzkampagne von äußerster Schwere“. In einer Parteierklärung forderte die PSOE Alberto Núñez Feijóo auf, sich sofort zu erklären, und fragte, woher die Million gekommen wäre, ob Feijóo von dem angeblichen Geschäft gewusst habe und warum Durán aus dem Verfahren entfernt worden sei.
Félix Bolaños, Minister für Präsidentschaft, Justiz und Beziehungen zu den Cortes, sprach in León und drängte Feijóo zu klären, ob die PP García oder jemand anderen bezahlt habe:
„Das ist eine Frage, die sehr naheliegend erscheint und die Herr Feijóo und die Partido Popular beantworten sollten.“
Salvador Illa, Präsident der Generalitat und Erster Sekretär des PSC, wandte sich an eine Versammlung sozialistischer Bürgermeister und sagte:
„Wer Zeugen kauft, greift nicht Sánchez oder die PSOE an, sondern die Regeln der Demokratie.“
Offene Fragen
Bolaños sagte, er sei überzeugt, dass Feijóo antworten werde; Feijóo ist PP-Chef und Kandidat für das Amt des Regierungspräsidenten. Der Vorwurf stützt sich auf Garcías Aussage und auf die bei Gericht eingereichten Rechnungen, während die von ihm erwähnte Aufnahme nicht veröffentlicht wurde. Die PP hat die konkreten Fragen, die die PSOE in der vorliegenden Berichterstattung aufgeworfen hat, bislang nicht beantwortet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressBolaños zu angeblichen Zahlungen der PP an Koldo: „Das würde das... erklären"Bolaños, sobre supuestos pagos a Koldo por el PP: "Eso explicaría la... · Original auf Spanisch
- El PeriódicoIlla greift die PP an: „Wer Zeugen kauft, greift nicht Sánchez an, sondern die Regeln der Demokratie“Illa carga contra el PP: 'Quien compra testigos no ataca a Sánchez, sino a las reglas de la democracia' · Original auf Spanisch
- europa pressDie PSOE beschuldigt die PP eines „schmutzigen Krieges“, um „eine Regierung zu stürzen...“El PSOE acusa de "guerra sucia" al PP para "derribar un Gobierno... · Original auf Spanisch
- LaSextaKoldo García behauptet, der Anwalt der PP habe ihm eine Million Euro im Austausch für Informationen zum Sturz der Regierung Sánchez angebotenKoldo García asegura que el abogado del PP le ofreció un millón de euros a cambio de información para tumbar al Gobierno de Sánchez · Original auf Spanisch
- Koldo García
- Ehemaliger Berater von José Luis Ábalos, der die Vorwürfe aus dem Gefängnis in einer Aussage gegenüber Cadena SER erhob
- Félix Bolaños
- Spanischer Minister für Präsidentschaft, Justiz und Beziehungen zu den Cortes
- Alberto Núñez Feijóo
- PP-Chef und Kandidat für das Amt des Regierungspräsidenten
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident Spaniens und PSOE-Chef, in den Vorwürfen genannt
- Rebeca Torró
- Organisationssekretärin der PSOE, die die PP auf X kritisierte
- Salvador Illa
- Präsident der Generalitat von Katalonien und Erster Sekretär des PSC
- Eduardo Inda
- Direktor der Digitalzeitung OkDiario, in Garcías Darstellung genannt
- José Luis Ábalos
- Ehemaliger Minister, dessen Berater García war
- Orte
- Madrid
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