Diplomatie · Saint John's

König Charles scherzt bei Commonwealth-Dinner über einen Regenschirm und beendet seine Karibikreise in Antigua

Der König machte sich über Aufnahmen lustig, die ihn durchnässt in einem Cricketstadion in Antigua zeigen, und verließ das Land am 4. November. Beim Commonwealth-Gipfel sprach er keine Entschuldigung für die Sklaverei aus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von stern.de, Evening Standard, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Saint John's · Antigua und Barbuda
Wie es dazu kam
  1. 1.11.Starkregen durchnässt den König in einem Cricketstadion während der Unabhängigkeitsfeiern von Antigua und Barbuda
  2. 3.11.Dinner der Commonwealth-Staats- und Regierungschefs in Saint John's, bei dem der König den Regenschirm-Scherz macht
  3. 4.11.König und Königin verlassen Antigua und Barbuda nach einer zeremoniellen Verabschiedung am internationalen Flughafen VC Bird

Ein Regenschirm-Scherz beim abschließenden Dinner

Der König machte am Dienstagabend, dem 3. November, bei einem Dinner für die Staats- und Regierungschefs des Commonwealth in Saint John's, der Hauptstadt von Antigua und Barbuda, einen Scherz auf eigene Kosten. Er sagte den Gästen, er werde Regenschirme verteilen – eine Anspielung auf Aufnahmen, die ihn während der Unabhängigkeitsfeiern des Landes am Sonntag, dem 1. November, von einem tropischen Regenguss durchnässt zeigen. Das Video, das im Netz weite Verbreitung fand, zeigt ihn, wie er die Arme hebt und nach Schutz ruft, kurz nachdem er ein Cricketstadion erreicht hat. Die Schlagzeile von La Vanguardia verlegt den Vorfall auf einen Montag, doch der Text ihres Berichts datiert ihn – wie die italienische Berichterstattung – auf den Sonntag, zwei Tage vor dem Dinner. Der Kommentar löste im Speisesaal Gelächter und Applaus aus, unter den Gästen war auch Königin Camilla. Er sagte es so:

„Vielleicht gehört es ja auch zu meiner Rolle als Oberhaupt des Commonwealth, Ihnen allen einen Regenschirm zu bieten.“

König Charles III.

Entschuldigung und Reparationen

Bei der Eröffnung des Commonwealth Heads of Government Meeting, bekannt als Chogm, beschrieb Charles die Organisation als eine Gruppe von Ländern mit sehr unterschiedlichen Klimazonen. Er ging auch auf den transatlantischen Sklavenhandel ein und sagte zu den Versammelten:

„erfüllt mein Herz mit Entsetzen und meine Seele mit der tiefsten persönlichen Trauer“

König Charles III.

Zu einer Entschuldigung rang er sich nicht durch. Charles schrieb zudem der Royal Navy eine führende Rolle bei der Durchsetzung der Abschaffung zu, obwohl britische Kriegsschiffe mehr als ein Jahrhundert lang Schiffe mit versklavten Menschen begleitet und die Zucker-Kolonien der Karibik abgeschirmt hatten, die auf Sklavenarbeit angewiesen waren. Premierminister Andy Burnham, der am Gipfel teilnahm, hat Gespräche mit betroffenen Nationen über eine Entschuldigung für die Sklaverei angeboten, finanzielle Reparationen aber ausgeschlossen. Reparationen und eine Entschuldigung Großbritanniens bestimmten einen Großteil der Reise.

Die weitere Reise

Die Quellen unterscheiden sich in der Länge der Reise. Der Evening Standard beschreibt einen sechstägigen offiziellen Besuch in Antigua und Barbuda, während LBC von einer neuntägigen Karibikreise spricht, die auch einen Staatsbesuch in Guyana und Alleinreisen auf die Bahamas umfasste. Der Stern berichtet, dass der König und Königin Camilla an einem Nachmittag des Besuchs einen Strand in Saint John's säuberten. Generalgouverneur Sir Rodney Williams, der an vielen der königlichen Termine teilnahm, war beim Abflug am internationalen Flughafen VC Bird zugegen. Die Verabschiedung war schlicht: Eine Polizeikapelle spielte beide Nationalhymnen, der König schritt bei heißem und schwülem Wetter eine Ehrenformation ab, und das Paar bestieg den Regierungsjet Voyager.

Die Staats- und Regierungschefs und der Gipfel

Charles saß beim Dinner neben dem Premierminister von Barbuda, Gaston Browne, und hielt eine Tischrede. Andy Burnham, Mark Carney und Anthony Albanese nahmen als Premierminister Großbritanniens, Kanadas und Australiens ebenfalls an dem Treffen teil. Der Evening Standard bezeichnet das Dinner am Dienstag als letzten königlichen Termin des Aufenthalts. In seiner Rede zur Eröffnung des Gipfels sagte Charles, die Institutionen, auf die sich die Welt lange verlassen habe, gerieten unter Druck, und Nationen seien versucht, sich hinter höheren Mauern zurückzuziehen; der Commonwealth biete einen anderen Weg.

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