Die landwirtschaftlichen Emissionen Irlands sanken 2025 um 0,2 % auf 20,4 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 4,7 % gegenüber dem Niveau von 2018 entspricht – verglichen mit einem Ziel von 10 % für 2025.
Der Klimaschutzrat empfahl dem Landwirtschaftsministerium, innerhalb von 12 Monaten ein auf einzelne Parzellen zugeschnittenes Klimawerkzeug bereitzustellen.
Minister Martin Heydon erklärte, dass die Zufütterung landesweit 55 % und in Dürregebieten 72 % erreichte, wobei 58 % der Betriebe über Futterdefizite berichteten.
Irland pflanzte 2025 2.527 Hektar Wald bei einem Ziel von 8.000 Hektar; im ersten Halbjahr 2026 sank die Pflanzung auf 777 Hektar.
Der Klimaschutzrat hat gewarnt, dass der irische Agrarsektor auf zunehmende Klimastörungen nicht vorbereitet sei, indem er wiederkehrende Wetterextreme als Einzelfälle und nicht als strukturelle Veränderungen behandle. In seinem diese Woche veröffentlichten Jahresbericht forderte das unabhängige Beratungsgremium das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Marine auf, innerhalb von zwölf Monaten ein praktisches Klimarisiko-Toolkit zu entwickeln, das auf einzelne Grundstücke zugeschnitten ist. Die Landwirtschaft verursachte 2025 rund 37 % der gesamten Treibhausgasemissionen Irlands, doch die Emissionen des Sektors fielen in diesem Jahr nur um 0,2 % auf 20,4 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalent. Das entspricht einem Gesamtrückgang von 4,7 % gegenüber der überarbeiteten Basislinie von 2018 und liegt damit weit unter dem Regierungsziel einer Reduktion von 10 % bis 2025 und 25 % bis 2030. Der Vorsitzende des Rates, Alex White, betonte, dass die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft strukturelle Unterstützung erfordere und nicht kurzfristige Notfallmaßnahmen.
„Wir können nicht jede langanhaltende Regenperiode oder Dürre weiterhin als isolierte Krise behandeln.“
Daten aus dem Artikeltext
Irische Landwirte haben derzeit mit akuten Futter- und Weidedefiziten zu kämpfen, die auf einen trockenen Sommer zurückzuführen sind. Landwirtschaftsminister Martin Heydon stellte fest, dass die Zufütterung in den Betrieben im Durchschnitt 55 % beträgt, in den am stärksten von Dürre betroffenen Regionen auf 72 % ansteigt. Eine Erhebung der staatlichen Agentur Teagasc ergab, dass 58 % der Betriebe ein Futterdefizit von mindestens 10 % aufweisen. Bei einem Beratungstreffen in Oak Park, Grafschaft Carlow, verzeichnete Teagasc die kumulierte Grasproduktion auf PastureBase-Irland-Betrieben mit 9.219 Kilogramm Trockenmasse pro Hektar – 412 Kilogramm unter dem Fünfjahresdurchschnitt und 1.072 Kilogramm unter dem Zehnjahresdurchschnitt. Im Gartenbau hatten nur 20 % der Kartoffelanbauflächen während der Trockenmonate Zugang zu Bewässerung, was das Landwirtschaftsministerium dazu veranlasste, die Investitionsregeln zu ändern, um die Einführung von Bewässerung zu fördern.
Der Beratungsrat meldete zudem erhebliche Umsetzungsdefizite bei den Landnutzungsprogrammen. Die Regierung verfehlte ihr jährliches Aufforstungsziel von 8.000 Hektar im Jahr 2025 um 68 % und pflanzte 2.527 Hektar (etwa 6,9 Millionen Bäume). Die Pflanzrate sank in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 weiter auf 777 Hektar, gegenüber 1.513 Hektar im gleichen Zeitraum 2025. Obwohl die Behörden bis Juni 2026 Lizenzen für 1.748 Hektar erteilten, führten Landbesitzer die Pflanzungen aufgrund von Verwaltungsauflagen und Wiederaufforstungsverpflichtungen häufig nicht durch. Auch bei den erneuerbaren Kraftstoffen ist der Fortschritt begrenzt: Die heimische Biomethanproduktion aus landwirtschaftlichen Abfällen wird voraussichtlich nur 40 % des Ziels für 2030 erreichen.
Daten aus dem Artikeltext
Bei einem informellen Treffen der EU-Agrarminister in Dublin Castle traf EU-Agrarkommissar Christophe Hansen mit nationalen Vertretern zusammen, um die kontinentweiten Auswirkungen der Hitzewellen und Trockenperioden zu erörtern. Hansen stellte fest, dass die Bedingungen die Erzeuger enormen physischen und psychischen Belastungen aussetzten, und verwies auf einen französischen Landwirt, der in seinen Gewächshäusern Temperaturen von 48 Grad Celsius ausgesetzt war. Die Europäische Kommission riet den Mitgliedstaaten, die bestehenden Flexibilitäten der Gemeinsamen Agrarpolitik zu nutzen, um Vorauszahlungen zu leisten und gegebenenfalls die Ausbringungsfenster für Gülle im Rahmen der Nitratrichtlinie anzupassen.
„Die Mitgliedstaaten können bestimmte GAP-Zahlungen vorziehen und so die dringend benötigte Liquidität für die Landwirte bereitstellen, denn das ist es, was in dieser ersten Phase am dringendsten benötigt wird.“
Minister Heydon bestätigte, dass die irische Regierung die Frist für die Ausbringung von organischem Dünger am 1. Oktober unter Berücksichtigung der Bodenverhältnisse überprüft.
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Pollar unterstützenKlima · Dublin und Carlow
Der irische Klimaschutzrat hat innerhalb von 12 Monaten parzellenbasierte Risikoinstrumente gefordert, da die Emissionsminderung in der Landwirtschaft mit nur 4,7 % weit unter dem Zwischenziel von 10 % liegt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Irish Times, Irish Examiner, Irish Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht .