Sicherheit · Chania

Zwei Kleinkinder fünf Stunden in Schulbus in Chania eingeschlossen – Begleitperson entlassen

Zwei Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren wurden in einem geparkten Bus auf Kreta eingeschlossen aufgefunden, nachdem sie morgens nicht ausgestiegen waren. Der Betreiber KTEL entließ die Begleitperson, während die Polizei ermittelt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, in.gr, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Chania · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. 16.09.Schulbus fährt mit Fahrer und Begleiterin auf morgendlicher Inlandsroute ab
  2. Mittag, 16. SeptemberMutter trifft im Kindergarten ein und erfährt, dass Kind abwesend ist
  3. Vor 13:00 Uhr, 16. SeptemberFahrer kehrt zum Fahrzeug zurück und findet zwei Kleinkinder eingeschlossen vor
  4. 17.09.KTEL entlässt Begleiterin, während Polizei Aussagen von Personal einholt

Entdeckung der Kinder

Zwei Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren wurden am Mittwoch, dem 16. September 2026, in einem geparkten Schulbus in einem Inlandsdorf von Chania eingeschlossen aufgefunden. Die Kleinkinder hatten etwa fünf Stunden im Fahrzeug verbracht, nachdem sie morgens nicht mit den anderen Schülern ausgestiegen waren. Der Vorfall kam ans Licht, als die Mutter eines der Kinder am öffentlichen Kindergarten eintraf, um das Mittagessen für das Ganztagsprogramm abzugeben. Lehrerinnen teilten ihr mit, dass das Kind nicht am Unterricht teilgenommen habe, woraufhin sofort eine Suche in der Umgebung eingeleitet wurde. Kurz vor 13:00 Uhr kehrte der Busfahrer zum geparkten Fahrzeug zurück und entdeckte beide Kleinkinder im Inneren.

Zustand und Routendetails

Augenzeugen und Eltern berichteten, dass die Kinder verzweifelt waren, weinten und nach stundenlanger Einschließung nasse Kleidung hatten. Örtliche Eltern merkten an, dass mildere Temperaturen und Regen am Mittwoch verhinderten, dass das Fahrzeuginnere gefährliche Hitzewerte erreichte. Die Morgenroute hatte gegen 07:45 Uhr begonnen und wurde von KTEL Chania-Rethymno SA im Auftrag des Schülertransports betrieben. Sowohl der Fahrer als auch die Busbegleiterin waren am Mittwochmorgen zum ersten Mal auf dieser Strecke eingesetzt. Die beiden Kleinkinder saßen Berichten zufolge in den hinteren Reihen, als die anderen Schüler ausstiegen.

KTEL Chania-Rethymno veröffentlichte eine offizielle Stellungnahme, in der die unmittelbar nach dem Vorfall ergriffenen Maßnahmen erläutert wurden.

„Die von der Schulbegleiterin für den Vorfall gegebenen Erklärungen wurden von der Unternehmensleitung nicht akzeptiert, da sie über das tatsächliche Ergebnis ihres Handelns hinaus, das in erster Linie Menschenleben gefährdete und in zweiter Linie den Ruf und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens schädigte, gegen klare Richtlinien für den korrekten und sicheren Transport von Schülern verstoßen.“

KTEL Chanion - Rethymnou SA

Entlassung durch das Unternehmen und offizielle Reaktion

KTEL Chania-Rethymno-Präsident Giannis Kapsanakis ordnete die fristlose Entlassung der Busbegleiterin an. Das Unternehmen bestätigte, dass ab Donnerstag eine Ersatzbegleiterin die Busroute übernehmen werde. Unternehmensangaben zufolge behauptete die Begleiterin, die beiden Kleinkinder seien auf ihren Sitzen eingeschlafen und beim Aussteigen unbemerkt geblieben. Kapsanakis und der Transportbetreiber entschuldigten sich formell bei den betroffenen Familien. Die Direktion für Grundschulbildung von Chania bestätigte, dass sie eine informelle Mitteilung erhalten habe und nun Verwaltungsschritte prüfe.

Giannis Kapsanakis bestätigte die Entlassung direkt in Äußerungen gegenüber lokalen Medien.

„Die Begleiterin wurde von ihrem Posten entfernt, sie wurde entlassen, und ab morgen wird eine andere Frau an ihrer Stelle sein. Sie sagte, die Kinder seien eingeschlafen und sie habe sie nicht gesehen. Es tut uns wirklich leid für den Vorfall, und wir entschuldigen uns.“

Giannis Kapsanakis

Polizeiliche Ermittlungen und Reaktion der Eltern

Die Polizei von Chania leitete Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls ein und forderte formelle Aussagen sowohl vom Fahrer als auch von der entlassenen Begleiterin an. Eltern von Schülern der Schule äußerten Wut über das Versäumnis des Personals, das Fahrzeug vor dem Abstellen für den Tag zu überprüfen. Mehrere Familien gaben an, dass ihre Kinder nun Angst hätten, wieder in den Bus einzusteigen. Die örtlichen Behörden überprüfen die Protokolle, um ähnliche Versehen bei vertraglich gebundenen Schulbusdiensten in der Region zu verhindern.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Chania

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