
Kleinkind in Gontenbad nach Sturz in Teich eines Golfplatzes reanimiert
Ein 23 Monate altes Mädchen wurde am Dienstagabend mit kritischem Zustand ins Krankenhaus geflogen, nachdem es von der Scheune eines Bauernhofs in einen Teich in Gontenbad in der Schweiz gelaufen war.
Kleinkind läuft in Teich eines Golfplatzes
Am Dienstagabend, dem 29. September 2026, ereignete sich in der Ortschaft Gontenbad im Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden ein Unfall. Ein 23 Monate altes Mädchen hielt sich mit ihrem Vater in der Scheune eines landwirtschaftlichen Betriebs auf. Während ihr Vater in der Scheune arbeitete, entfernte sich das Kleinkind vom Gebäude, ohne dass jemand sein Weggehen bemerkte. Das Kind bewegte sich über das Grundstück in Richtung des Geländes eines angrenzenden Golfplatzes. Nur wenige Minuten, nachdem es aus dem Blickfeld verschwunden war, suchten Familienangehörige die Umgebung ab und entdeckten das Kleinkind in einem kleinen Teich, der rund 150 Meter von der Hofscheune entfernt liegt. Die Nähe des Gewässers zum landwirtschaftlichen Bereich ermöglichte es dem kleinen Kind, den Teich in kurzer Zeit zu erreichen.
Sofortige Reanimation durch Eltern und Umstehende
Die Entdeckung des Kindes im Teich löste sofortige Notfallmaßnahmen der vor Ort anwesenden Familie aus. Nachdem das Kleinkind aus dem Wasser gezogen worden war, begannen ihre Eltern ohne Zögern mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Während des Vorfalls rief die Mutter laut um Hilfe und alarmierte damit Personen, die sich in der Umgebung des Golfplatzes aufhielten. Ein Anwohner, der mit seiner Frau neben dem Golfgelände zu Abend aß, hörte die Rufe der Mutter und rannte direkt zum Unfallort, um Hilfe zu leisten. Die Eltern führten bereits Herzdruckmassage und Beatmung bei dem 23 Monate alten Kind durch, als der Nachbar eintraf, um die laufenden lebensrettenden Maßnahmen zu unterstützen.
- Ein 23 Monate altes Mädchen läuft 150 Meter von einer Scheune weg und wird in einem Teich eines Golfplatzes in Gontenbad gefunden.
- Eltern und ein benachbarter First Responder führen eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, bevor regionale Rettungsteams die Versorgung übernehmen.
- Die Rega fliegt das Kind in kritischem Zustand ins Krankenhaus.
- Die Polizei teilt mit, dass die behandelnden Ärzte berichten, dem Mädchen gehe es den Umständen entsprechend gut.
Mobilisierung regionaler Rettungskräfte
Die Rettungskräfte wurden gleichzeitig alarmiert, als die Reanimation neben dem Teich begann. Es wurde eine umfassende Reaktion mehrerer regionaler Rettungsdienste im Kanton Appenzell Innerrhoden koordiniert. Der Einsatz umfasste zwei First Responder, Notfallsanitäter des Rettungsdienstes Appenzell sowie Beamte der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden. First Responder und Sanitäter erreichten den Golfplatz schnell und übernahmen die lebenserhaltenden Maßnahmen von den Eltern und dem Nachbarn. Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega entsandte einen Rettungshelikopter für den spezialisierten Transport. Die medizinische Besatzung setzte die Reanimation vor Ort fort, bis das Kleinkind stabilisiert war, woraufhin der Helikopter das Mädchen in kritischem Zustand in ein Krankenhaus flog.
Reaktionen in der Bevölkerung und positive medizinische Nachricht
Der Vorfall hinterließ am Mittwoch eine ruhige und bedrückte Atmosphäre in der Region Appenzellerland, als sich die Nachricht vom Beinahe-Ertrinken unter Anwohnern und Besuchern verbreitete. Mehrere Spaziergänger und Wanderer, die durch Gontenbad kamen, sprachen mit Reportern über die tragische Natur der Situation und drückten ihr Mitgefühl für die Familie aus. Später am selben Tag gaben die behandelnden Ärzte eine ermutigende Aktualisierung zum Gesundheitszustand des Kindes bekannt. Am Mittwochnachmittag, dem 30. September 2026, teilte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden auf Anfrage mit, dass es dem 23 Monate alten Mädchen nach Angaben des medizinischen Personals den Umständen entsprechend gut gehe.

