
Sechsjähriger Junge ertrinkt in Hotelpool in Gialova, während Mutter arbeitet – Staatsanwalt stoppt Festnahme
Ein sechsjähriger Junge ertrank am Donnerstagnachmittag im Pool einer Villa in Gialova, Messinien, während seine 32-jährige Mutter das Haus putzte. Der Staatsanwalt ordnete an, die Mutter vorerst nicht festzunehmen, nachdem sie einen Schock erlitten hatte.
Was geschah
Am Donnerstagnachmittag wurde ein sechsjähriger Junge bewusstlos im Swimmingpool einer zweistöckigen Villa in Gialova, Gemeinde Pylos-Nestoros, Messinien, aufgefunden. Das Kind hatte seine Mutter, eine 32-jährige Albanerin, begleitet, die als Reinigungskraft in dem Anwesen arbeitete. Nach Polizeiangaben entglitt das Kind ihrer Aufmerksamkeit, während sie sich im ersten Stock des Hauses befand, und fiel unter noch zu klärenden Umständen in den Pool. Die Mutter und eine weitere anwesende Griechin bemerkten den Jungen und riefen sofort Hilfe.
Rettungsversuch und Tod
Ein Krankenwagen des EKAB traf am Unfallort ein, wo Sanitäter das Kind wiederbelebten. Es wurde dann ins Gesundheitszentrum von Pylos gebracht, wo die Ärzte die Wiederbelebungsversuche fortsetzten. Trotz der Bemühungen wurde der Junge gegen 16:30 Uhr für tot erklärt. Der Zeitpunkt, zu dem er erstmals im Pool entdeckt wurde, lag bei etwa 15:15 Uhr.
Rechtliche Schritte
Die Polizeidienststelle Pylos-Nestoros hat eine vorläufige Untersuchung der Umstände des Ertrinkens eingeleitet. Eine Autopsie wurde angeordnet. Es wird erwartet, dass eine Anklage wegen Gefährdung Minderjähriger erstellt wird. Der Staatsanwalt wies jedoch an, die Mutter vorerst nicht festzunehmen, aufgrund der Schwere ihres psychischen Schocks. Sie konnte den Beamten bisher keine Aussage machen.
Zustand der Mutter
Die Frau befindet sich in einem Schockzustand und kann nicht fassen, dass ihr Sohn innerhalb weniger Minuten starb, während sie arbeitete. Nach Standardverfahren müsste sie wegen Kindeswohlgefährdung festgenommen werden, doch die Anordnung des Staatsanwalts stoppt diesen Schritt vorerst.


