Konflikte · Pjöngjang und Seoul

Nordkorea testet Angriffsdrohnen, Marschflugkörper und 600-mm-Raketenwerfer

Kim Jong Un hat eine schnellere Entwicklung von Drohnen und künstlicher Intelligenz gefordert, während Nordkorea bei einer Militärschau Angriffsdrohnen, Marschflugkörper und Mehrfachraketenwerfer vorführte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, La Libre.be, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Pjöngjang, Seoul · Nordkorea, Südkorea
Wie es dazu kam
  1. 14.10.Nordkorea testet zwei Typen von U-Boot-gestarteten strategischen Marschflugkörpern
  2. 29.10.Südkorea meldet etwa zehn ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung Japanisches Meer
  3. 30.10.KCNA berichtet über die Vorführung von Drohnen, Marschflugkörpern und 600-mm-Raketenwerfern

Eine Vorführung von Drohnen, Raketen und Raketenwerfern

Nordkorea hat bei einer Militärschau Angriffsdrohnen, Marschflugkörper und Mehrfachraketenwerfer getestet, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag, 30. Oktober, meldete. Zu den Drohnen gehörten explosive Angriffsmodelle und Mehrzweckdrohnen, die Luft-Boden-Raketen abfeuern; die Werfer verschossen 600-mm-Raketen. Laut KCNA trafen die Drohnen und Marschflugkörper ein Ziel auf einer Insel mit absoluter Präzision. Kim Jong Un wohnte dem Test zusammen mit mehreren seiner Generäle bei, und KCNA-Fotos zeigen unbemannte Fluggeräte mit dem Emblem der nordkoreanischen Luftwaffe.

Kims Forderung nach Überlegenheit bei Drohnen und KI

Kim argumentierte, angesichts des sich wandelnden Charakters moderner Kriegsführung sei absolute Überlegenheit bei der Drohnentechnologie unverzichtbar, so KCNA. Er betonte zudem, dass in unbemannte Waffensysteme integrierte hochentwickelte künstliche Intelligenz oberste Priorität bei der Modernisierung der nordkoreanischen Streitkräfte haben müsse, heißt es in demselben Bericht. KCNA zitierte ihn zum Zweck dieses militärischen Aufbaus:

„Macht bedeutet Frieden, und Frieden wird nur durch Macht garantiert.“

Kim Jong Un, Nordkoreas Machthaber

Der Vorführung geht eine Reihe angekündigter Waffentests voraus, darunter ein neuer Typ Präzisionstorpedo, der künstliche Intelligenz in seinen Lenkungs- und Zielerkennungssystemen nutzt. Pjöngjang hat seine KI-gelenkten Waffen als zentral für seine Modernisierungsbemühungen dargestellt, und der Drohnenvorstoß ist der jüngste Schritt in diesem Bestreben.

Raketenstarts und die größeren Spannungen

Südkorea meldete am Donnerstag, 29. Oktober, Nordkorea habe etwa zehn Kurzstreckenraketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert – einen Tag bevor die Drohnenvorführung bekannt gegeben wurde. Die Spannungen zwischen den beiden Koreas sind gestiegen, seit am 21. September an der Grenze Minen explodierten. Nordkorea hatte zuvor einen erfolgreichen Test einer hyperschallfähigen Mittelstreckenrakete angekündigt, die mithilfe von KI ihre Flugbahn in geringer Höhe anpasst und Anfang Oktober öffentlich gemacht wurde. Am 14. Oktober testete Pjöngjang laut KCNA zwei Typen strategischer Marschflugkörper, die von U-Booten gestartet werden.

Was unbestätigt bleibt

Den Berichten zufolge wurde kein Zusammenhang zwischen der Drohnenvorführung und dem Kurzstreckenraketenstart hergestellt, den Südkorea einen Tag zuvor gemeldet hatte. Die Angaben zu Leistung und Präzision, einschließlich des Treffers auf das Inselziel, stammen aus der Darstellung KCNAs. Die Zahlen zu den abgefeuerten Raketen und zu den Drohnentests stammen von südkoreanischer Seite und von nordkoreanischen Staatsmedien; eine unabhängige Bestätigung ihrer Details liefern die Quellen nicht.

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