Konflikte · Wonsan, Seoul und Tokio
Nordkorea testet Mittelstreckenrakete von Wonsan aus und behauptet KI-Steuerung
Nordkorea hat am 3. Oktober eine ballistische Mittelstreckenrakete vor seiner Ostküste abgefeuert und behauptet, der Test habe Hyperschallfähigkeit und Steuerungssysteme mit künstlicher Intelligenz nachgewiesen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, polsatnews.pl, Deutsche Welle und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Nordkorea feuerte am 3. Oktober 2026 eine ballistische Mittelstreckenrakete von Wonsan ab, der erste ballistische Test seit dem 20. September.
Pjöngjang gab eine Flugdistanz von 1.000 Kilometern an, Südkorea schätzte den Flug auf über 700 Kilometer und Japan meldete 680 Kilometer.
Kim Yo Jong erklärte, die Waffe habe künstliche Intelligenz und einen wellenartigen Flugpfad genutzt, um den Kurs in geringer Höhe zu ändern und Verfolgungssysteme zu umgehen.
- 2.10.Kim Yo Jong weist Südkoreas Forderung nach einer Entschuldigung für die Landminenexplosion in der DMZ zurück.
- 3.10.Nordkorea feuert eine Mittelstreckenrakete von Wonsan in das Japanische Meer ab.
- 4.10.Das Staatsmedium KCNA veröffentlicht Erklärungen mit Details zu Hyperschallübungen und behaupteter KI-Steuerung.
Startdetails und widersprüchliche Reichweitenangaben
Am Samstagmorgen startete Nordkorea eine Mittelstreckenrakete aus der östlichen Küstenregion Wonsan in Richtung Japanisches Meer. Nordkoreanische Staatsmedien berichteten, das Geschoss habe ein vorgesehenes Seeziel in 1.000 Kilometern Entfernung getroffen, und bezeichneten die Übung als Training für Einheiten, die ein hyperschallfähiges strategisches Waffensystem bedienen. Südkoreas Generalstabschefs registrierten dagegen einen ballistischen Raketenstart und errechneten eine Flugdistanz von mehr als 700 Kilometern. Das japanische Verteidigungsministerium meldete, die Rakete sei etwa 680 Kilometer geflogen und außerhalb der japanischen ausschließlichen Wirtschaftszone niedergegangen. Der Start war Pjöngjangs erster ballistischer Raketenabschuss seit dem 20. September und Teil von mehr als zehn Raketentests im Jahr 2026.
Anwesenheit der Führung und Behauptungen zu künstlicher Intelligenz
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un beaufsichtigte die Abschussübung gemeinsam mit seiner Frau Ri Sol Ju und seiner Tochter Ju Ae. Die Übung wurde von einer spezialisierten Feuerkrafteinheit durchgeführt, um Mobilität, Effizienz und Einsatzbereitschaft der strategischen Abschreckungskräfte des Landes zu bewerten. Kim erklärte, Pjöngjang müsse seine nukleare Abschreckung weiterentwickeln, um die Fähigkeit zum Gegenschlag gegen externe Bedrohungen zu erhalten.
„Wir müssen unsere verantwortungsvollen Bemühungen ununterbrochen fortsetzen, damit der Feind sich ständig und wiederholt der Zuverlässigkeit und der tödlichen Wirkung unserer strategischen Offensivmittel bewusst ist.“
Kim Yo Jong, die Schwester des Machthabers und hochrangige Direktorin der Arbeiterpartei, behauptete, die Rakete habe künstliche Intelligenz eingesetzt, um ihre Flugbahn in geringer Höhe zu ändern. Sie versicherte, die Waffe habe einen wellenartigen Flugbahnmodus verwendet, der die Verfolgungssysteme in Seoul und Tokio daran gehindert habe, den Flug über den ersten Absprungpunkt hinaus zu verfolgen.
„Immer wenn wir den wellenartigen Flugbahnmodus bei Raketen einsetzten, gelang es dem Feind nicht, die Ziele ab ihren ersten Absprungpunkten zu verfolgen.“
Eskalation wegen Landminenzwischenfall in der entmilitarisierten Zone
Dem Raketentest war eine Eskalation der Rhetorik auf der koreanischen Halbinsel vorausgegangen, die auf eine Explosion in der entmilitarisierten Zone am 21. September zurückging. Die Detonation verletzte drei südkoreanische Soldaten, woraufhin Seoul Nordkorea beschuldigte, die Landminen gelegt zu haben, und eine offizielle Entschuldigung verlangte. Kim Yo Jong wies Seouls Darstellung am 2. Oktober als haltlos zurück und bestritt, dass Nordkorea gezielt Minen gegen südkoreanisches Personal platziert habe. Von der Nachrichtenagentur Yonhap zitierte Analysten vermuteten, die am Samstag getestete Waffe könnte die Hyperschallrakete Hwasong-16B gewesen sein. Hong Sung-pyo, Forscher am Korea Institute for Military Affairs in Seoul, merkte an, dass Streitkräfte weltweit zunehmend künstliche Intelligenz in Raketensysteme integrierten, die Manövrierfähigkeit im Endanflug jedoch keine präzise Zielerfassung garantiere.
Reaktionen auf die regionale Sicherheitslage
Nach dem Start berief das südkoreanische Präsidialamt für nationale Sicherheit eine Krisensitzung ein und forderte Pjöngjang auf, weitere Militärtests einzustellen. Diplomaten aus Südkorea, Japan und den Vereinigten Staaten führten dreiseitige Telefonkonsultationen, um ihre Reaktion abzustimmen und Radar-Telemetriedaten auszutauschen. Das Indopazifische Kommando der Vereinigten Staaten bestätigte, den Abschuss überwacht und den Schluss gezogen zu haben, dass die Rakete keine unmittelbare Bedrohung für amerikanisches Personal, amerikanisches Territorium oder regionale Verbündete darstelle.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Kim Jong Un
- Oberster Führer Nordkoreas, der den Mittelstreckenraketentest beaufsichtigte
- Ri Sol Ju
- Ehefrau von Kim Jong Un, die an der Raketenabschussübung teilnahm
- Ju Ae
- Tochter von Kim Jong Un, die den Raketentest gemeinsam mit ihren Eltern beobachtete
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen