Konflikte · Kiew, Charkiw und Évian-les-Bains
Russischer Angriff setzt Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Kiew in Brand – 11 Tote vor G7-Gipfel
Eine Welle russischer Raketen und Drohnen forderte mindestens 11 Todesopfer und löste einen verheerenden Brand im UNESCO-geschützten Kiewer Höhlenkloster aus. Wolodymyr Selenskyj forderte daraufhin entschlossenes Handeln der G7.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Franceinfo, JN und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Zwei Drohnen trafen das Kiewer Höhlenkloster aus dem 11. Jahrhundert, setzten die Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Brand und verursachten umfangreiche Schäden.
Landesweit wurden mindestens 11 Menschen getötet, darunter fünf Rettungskräfte in Charkiw, und 13 in Kiew verletzt.
Die Ukraine macht einen gezielten russischen Angriff verantwortlich, während Moskau behauptet, eine abgelaufene Patriot-Rakete sei fehlgeleitet worden; eine unabhängige Bestätigung fehlt.
Der Angriff erfolgte am Vorabend des G7-Gipfels in Frankreich, wo Selenskyj auf schärfere Sanktionen und Unterstützung bei der Luftverteidigung drängt.
Angriff auf das Kloster
Mehr als 80 Jahre nachdem die Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, stand die wiederaufgebaute Kirche mit ihren goldenen Kuppeln in der Nacht zum Sonntag in Flammen, als Russland einen großflächigen Angriff auf die Ukraine startete. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, zwei Drohnen hätten gezielt den historischen Klosterkomplex aus dem 11. Jahrhundert getroffen. Rettungskräfte kämpften gegen die Flammen, die sich durch das Dach und das Innere der Kathedrale fraßen – eine der ältesten aktiven Stätten des östlichen Christentums weltweit.
„Dies ist, Stand heute, eines der größten russischen Verbrechen gegen die christliche Kultur.“
Zivile Opfer in der Ukraine
In Charkiw wurden fünf Rettungskräfte durch einen zweiten Angriff getötet, während sie einen Brand löschten, der durch einen vorangegangenen Angriff entstanden war, so Innenminister Ihor Klymenko. Fünf weitere Einsatzkräfte wurden verletzt. In der Hauptstadt zwangen ballistische Raketen und Schahed-Drohnen die Bewohner in die Schutzräume. Tymur Tkachenko, Leiter der Militärverwaltung der Stadt Kiew, berichtete, dass dreizehn Menschen, darunter ein Kind, medizinische Hilfe suchten. Innerhalb von 30 Minuten trafen fünf Raketen zivile Ziele im Bezirk Schewtschenkiwskyj, darunter ein 25-stöckiges Wohnhaus, einen Markt und ein Lebensmittelgeschäft. Ein neunstöckiger Wohnblock im Bezirk Obolonskyj wurde direkt getroffen.
Widersprüchliche Angaben zur Ursache
Die ukrainischen Rettungsdienste präsentierten Wrackteile, die nach ihren Angaben von einer russischen Geran-2-Drohne stammen und am Klostergelände gefunden wurden. Das russische Verteidigungsministerium bestritt den Angriff auf zivile Infrastruktur und behauptete auf Telegram, eine „abgelaufene“ amerikanische Patriot-Rakete sei fehlgeleitet worden und habe den Komplex getroffen. Die Ursache der Zerstörung wurde nicht unabhängig bestätigt. Die UNESCO verurteilte den Russland zugeschriebenen Angriff, der nach Angaben der Organisation „erhebliche Schäden am Äußeren und Inneren der Mariä-Entschlafens-Kathedrale verursacht hat“.
„Angriffe auf eine UNESCO-Stätte sind wirklich unglaublich schwerwiegend. Sie zeigen, dass Russland nicht an den Verhandlungstisch will.“
Internationale Verurteilung und G7-Hintergrund
Der Angriff ereignete sich Stunden vor der Eröffnung des G7-Gipfels im französischen Évian-les-Bains. Botschafter Carlo Formosa besuchte gemeinsam mit der stellvertretenden Premierministerin Tetjana Bereschna die beschädigte Stätte und bezeichnete den Vorfall als gezielten Angriff auf die ukrainische Identität und Kultur. Der italienische Außenminister Antonio Tajani forderte von Luxemburg aus, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten. Die EU verlängerte die Sanktionen gegen 34 Personen und 47 Organisationen, während Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versprach, das Netz enger zu ziehen, um Putin zu Verhandlungen zu zwingen.
- Abgeschossene Raketen
- 70 Anzahl
- Abgeschossene Drohnen
- 611 Anzahl
- Zivile Todesopfer
- 11 Anzahl
- Verletzte in Kiew
- 13 Anzahl
Daten aus dem Artikeltext
Selenskyjs Appell um Unterstützung
Selenskyj besichtigte die rauchende Kathedrale in schwarzem Hemd und Hose, das Gesicht gezeichnet. Er forderte eine „entschlossene und substanzielle“ Reaktion der G7-Staats- und Regierungschefs und drängte auf mehr Luftverteidigungskapazitäten, insbesondere antiballistische Systeme. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe startete Moskau bei dem nächtlichen Angriff etwa 70 Raketen und über 600 Drohnen. Das ukrainische Präsidialamt teilte mit, dass russische Streitkräfte seit Beginn der großflächigen Invasion mehr als 338.000 zivile Infrastrukturobjekte zerstört hätten, darunter 937 kulturelle Gebäude und 336 religiöse Stätten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesAs Russia Strikes Ukraine, a Cultural Symbol Catches Fire
- FranceinfoUn monument emblématique de Kiev touché par les flammes après une attaque russe
- JNAtaques russos matam 11 civis e danificam mosteiro património da UNESCO em Kiev
- La Libre.beLa Russie frappe un "joyau orthodoxe" de l'Ukraine, provoquant l'ire d'un Volodymyr Zelensky en recherche de soutien
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, verurteilte den Angriff und besuchte die beschädigte Kathedrale
- Antonio Tajani
- Italienischer stellvertretender Premierminister und Außenminister, bezeichnete den Angriff als Zeichen dafür, dass Russland keinen Frieden will
- Carlo Formosa
- Italienischer Botschafter in der Ukraine, besuchte das Klostergelände und verurteilte den Angriff auf die Kultur
- Tetyana Berezhna
- Ukrainische stellvertretende Premierministerin und Kulturministerin, begleitete den Botschafter
- Ihor Klymenko
- Innenminister der Ukraine, berichtete über die Opfer unter den Rettungskräften in Charkiw
- Tymur Tkachenko
- Leiter der Militärverwaltung der Stadt Kiew, erläuterte die zivilen Schäden in der Hauptstadt
- Metropolitan Epiphanius
- Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, verurteilte den Angriff als Verbrechen gegen das Christentum
- Ursula von der Leyen
- Präsidentin der Europäischen Kommission, versprach als Reaktion auf die Angriffe eine Verschärfung der Sanktionen
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