Konflikte · Kiew
Ukraine startet Militärreform mit Infanterie-Gehaltserhöhungen, Festverträgen und ausländischer Rekrutierungsoffensive
Die Ukraine plant, die Gehälter der Frontinfanterie auf einige der höchsten der Welt anzuheben, befristete Dienstverträge einzuführen und ausländische Freiwillige für bis zur Hälfte der Infanterie- und Angriffsposten zu rekrutieren, gab Präsident Selenskyj bekannt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, El Periódico, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Gehälter der Frontinfanterie steigen auf etwa 7.000 $/Monat, gegenüber 2.500–3.000 $, und gehören damit zu den höchsten weltweit.
Nicht im Kampf eingesetzte Militärangehörige erhalten eine Anhebung des Grundgehalts von 20.000 Griwna (335 $) auf 30.000 Griwna (700 $).
Freiwillige Verträge von 6 bis 24 Monaten ersetzen den unbefristeten Dienst und garantieren mindestens sechs Monate Ruhezeit nach jedem Vertrag.
Die Ukraine strebt an, bis zu 50 % der Infanterie- und Angriffsposten mit ausländischen Freiwilligen zu besetzen, mit erweiterten Rekrutierungskanälen.
Das Kabinett verabschiedete das Paket am 12. Juni; ein EU-Darlehen in Höhe von 90 Mrd. Euro treibt die Verteidigungsausgaben 2026 auf Rekordhöhe von 97 Mrd. $.
- 12.06.Kabinett verabschiedet Militärreformpaket
- 15.06.EU eröffnet erste Phase der Beitrittsgespräche mit der Ukraine
- 30.06.Regierung beginnt mit ersten neuen Gehaltszahlungen im Juni
- 31.12.Veteranensoldaten können mit schrittweiser Demobilisierung beginnen
Ein umfassendes Reformpaket
Die Ukraine rollt die umfangreichste Überholung ihrer Streitkräfte seit Beginn der russischen Vollinvasion vor über vier Jahren aus. Das am Freitag vom Kabinett verabschiedete Paket umfasst drastische Gehaltserhöhungen für die Frontinfanterie, befristete Dienstverträge zur Ablösung der unbefristeten Einsätze und einen Vorstoß, bis zur Hälfte der Infanterie- und Angriffsposten mit ausländischen Freiwilligen zu besetzen. Die Reformen reagieren auf chronische Personalknappheit und Erschöpfung unter Soldaten, die nach Jahren des Kampfes nicht demobilisieren konnten. Militäranalysten stellen fest, dass das durchschnittliche Zivilgehalt während des Krieges stetig gestiegen ist, was wettbewerbsfähige Militärgehälter für die Rekrutierung unerlässlich macht.
Gehaltserhöhungen für Kampftruppen
Im Rahmen des neuen Plans erhalten Frontinfanteristen ein durchschnittliches Monatsgehalt von etwa 7.000 US-Dollar (6.000 Euro), gegenüber derzeit 2.500–3.000 US-Dollar für Soldaten in vorderen Positionen. Das Grundgehalt aller Militärangehörigen wird ebenfalls um ein Drittel steigen, von 20.000 Griwna (335 US-Dollar) auf 30.000 Griwna (700 US-Dollar), was dem durchschnittlichen Zivilgehalt der Ukraine entspricht. Verteidigungsminister Michailo Fedorow bezeichnete die Erhöhung als eine, die die ukrainischen Infanteriegehälter „zu den höchsten der Welt“ mache, um mehr Rekruten für die gefährlichsten Rollen zu gewinnen.
- Frontinfanterie (derzeit)
- 2500 $/Monat
- Frontinfanterie (neu)
- 7000 $/Monat
- Nicht im Kampf (derzeit)
- 335 $/Monat
- Nicht im Kampf (neu)
- 670 $/Monat
Daten aus dem Artikeltext
Befristete Verträge und garantierte Ruhezeiten
Eine langjährige Forderung von Soldaten und ihren Familien: Die Reform führt Verträge von 6 bis 24 Monaten ein, die den faktisch unbefristeten Dienst ersetzen, der viele Truppen jahrelang im aktiven Dienst gehalten hat. Nach Abschluss eines Vertrags haben die Dienstmitglieder Anspruch auf mindestens sechs Monate Befreiung vom Militärdienst, wobei die Länge der Pause von der Dauer und den Risiken ihres Einsatzes abhängt. Veteranensoldaten können ab Ende dieses Jahres schrittweise aus den Reihen ausscheiden, während andere deutlich längere Pausen zwischen den Verträgen haben werden. Ein digitales Einsatzkontrollsystem wird ebenfalls eingeführt, um eine faire Aufgabenverteilung und größere Gehaltstransparenz zu gewährleisten.
„Es braucht ein neues System des Militärdienstes, das auf Respekt vor dem Einzelnen, Gerechtigkeit und klaren Regeln basiert.“
Ausländische Rekrutierung und EU-Finanzierung
Selenskyj sagte, er habe die Beamten angewiesen, mehr Kanäle für die Rekrutierung ausländischer Freiwilliger zu schaffen, mit dem Ziel, bis zu 50 % der Infanterie- und Angriffsposten aus dem Ausland zu besetzen. Rund 10.000 ausländische Kämpfer aus mehr als 70 Ländern haben sich bereits der ukrainischen Armee angeschlossen, wie ukrainische Militärpublikationen berichten. Die Reformen werden durch ein EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro (104 Milliarden US-Dollar) gestützt, das es Kiew ermöglicht, die Verteidigungsausgaben in diesem Jahr auf Rekordhöhe von 4,4 Billionen Griwna (97 Milliarden US-Dollar) zu treiben; die Gelder sollen ab diesem Monat fließen. Getrennt davon einigten sich die EU-Botschafter am Freitag darauf, die Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldawien voranzutreiben; die erste Verhandlungsrunde soll am Montag eröffnet werden.
„Alles basiert auf der ukrainischen Infanterie, auf unserer ukrainischen Infanterie.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- G4Media.roUcraina creşte salariile în armată şi vrea să acopere până la 50% din posturile de infanterie şi atac cu străini
- El PeriódicoUcrania pone en marcha una gran reforma militar: subida notable de los salarios, contratos de duración limitada y reclutamiento de extranjeros
- Digi24Creșteri salariale, contracte pe durată determinată, campanii de recrutare a luptătorilor străini: Reforme istorice în armata Ucrainei
- The GuardianUkraine war briefing: Zelenskyy boosts army wages and seeks foreign recruits to counter manpower shortage
- Volodymyr Zelenskyy
- Präsident der Ukraine, kündigte das Militärreformpaket an
- Mikhailo Fedorov
- Verteidigungsminister der Ukraine, ehemaliger Leiter des Ministeriums für Digitale Transformation
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