StrangDer Krieg in der Ukraine und seine Grenzen

Konflikte · Moskau, Harare und Bujumbura

Russland weitet die Anwerbung von Afrikanern für den Krieg in der Ukraine aus – Burundi und Simbabwe an der Spitze

Bloomberg berichtet unter Berufung auf eine Präsentation, die auf Erkenntnissen des ukrainischen Geheimdienstes basiert, dass Russland zwischen Januar und September 2026 699 Männer aus Burundi und 530 Staatsbürger Simbabwes angeworben hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, rmf24.pl, pb.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Moskau, Harare, Bujumbura, Nairobi · Russland, Simbabwe, Burundi

Anwerbung reicht über frühere Zentren hinaus

Bloomberg berichtet unter Berufung auf eine Präsentation, die das Medium von Personen erhielt, die mit der Arbeit des ukrainischen Geheimdienstes vertraut sind, dass Russland die Anwerbung afrikanischer Staatsbürger ausweitet, um Personalengpässe in seinen Streitkräften zu schließen. Das Dokument besagt, dass das Programm hohe Verluste und einen Mangel an Menschen ausgleichen soll, die für eine Mobilisierung zur Verfügung stehen. Zwischen dem 1. Januar und dem 30. September 2026 warb Russland 699 Männer aus Burundi an – gegenüber 30 im gesamten Jahr 2025 – sowie 530 Staatsbürger Simbabwes, gegenüber 65 im Jahr 2025. Die Präsentation verzeichnet zudem deutliche Zuwächse in der Demokratischen Republik Kongo, Sierra Leone, dem Sudan und Kamerun. Simbabwe, Burundi und Sierra Leone werden unter den Ländern genannt, in denen die Kampagne in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 zunahm.

Rekruten aus Burundi und Simbabwe, 2025 und Jan.–Sep. 2026Personen
Burundi, Gesamtjahr 2025
30 Personen
Burundi, Jan.–Sep. 2026
699 Personen
Simbabwe, 2025
65 Personen
Simbabwe, Jan.–Sep. 2026
530 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Regierungen wehren sich

Bloomberg berichtet, Kenia und Südafrika hätten Warnungen ausgesprochen, woraufhin sich Moskau ärmeren Ländern zuwandte. Botswana und Südafrika haben öffentlich vor Stellenangeboten in Russland gewarnt, die auf eine Anwerbung für das Militär hinauslaufen könnten. Simbabwe nahm zwei russische Staatsangehörige fest, die im Verdacht stehen, für das russische Militär angeworben zu haben. Kenia und Ghana haben von Moskau verlangt, die Praxis sofort zu beenden; kenianische Politiker schätzen, dass mindestens 1.000 kenianische Staatsbürger in die russische Armee angeworben wurden. Kenias Außenminister Musalia Mudavadi reiste Anfang 2026 nach Moskau, um gegen die Anwerbung zu protestieren.

Lockmittel und mutmaßlicher Zwang

Anwerber bewerben häufig zivile Stellen in der Gastronomie oder im Transportwesen, die nicht der Arbeit entsprechen, die die Angeworbenen später erhalten. Angehörige von Rekruten und ein im September 2026 veröffentlichter Bericht von Amnesty International nennen hohe Handgelder, hohe Gehälter und die Aussicht auf die russische Staatsbürgerschaft als weitere Anreize. In Simbabwe zeigten Online-Anzeigen einen Soldaten und bewarben ein Programm für Spezialisten mit begrenzter Platzzahl. Am 26. Oktober erklärte die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission zu den Verbrechen im Krieg in der Ukraine, russische Behörden hätten Menschen aus 29 Ländern unter Täuschung oder Zwang angeworben und in die russischen Streitkräfte geschleust.

Position des Kremls und größerer Umfang

Der Kreml hat nie öffentlich eingeräumt, Ausländer im Krieg gegen die Ukraine einzusetzen, und beteuert, das Land habe genug Personal. Im September 2026 wies Präsident Wladimir Putin Spekulationen zurück, er werde bald eine neue Mobilmachung ankündigen. Das ukrainische Koordinierungszentrum für die Behandlung von Kriegsgefangenen erklärte, bis Herbst 2026 hätten fast 46.000 Ausländer Verträge mit der russischen Armee unterzeichnet. Unabhängige Quellen wie The Defense Post berichten, dass Staatsbürger aus mehr als 150 Ländern und Territorien für Russland kämpfen. Die Anwerbung in Madagaskar ist die erste seit Beginn des umfassenden Krieges; sie folgt auf einen Militärputsch dort im Jahr 2025, der engere Beziehungen zu Moskau brachte, einschließlich russischer Militärausrüstung und Lebensmittellieferungen.

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