Film & Medien · Rom und Florenz

Pieraccionis neue Komödie „Un weekend artificiale

Leonardo Pieraccionis neuer Film kommt am 12. November in die italienischen Kinos und entwirft das Bild eines KI-Humanoiden, der menschliche Schwächen und Gefühle beneidet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, AGI, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Rom, Florenz · Italien

Die Prämisse

Leonardo Pieraccioni führt Regie und spielt die Hauptrolle in „Un weekend artificiale“, einer Komödie, die von Vision Distribution vertrieben wird und am 12. November in den italienischen Kinos anläuft. Er spielt einen Florentiner Friseur, der mit sechs Fremden in eine Traumvilla eingeladen wird, um an einem ungewöhnlichen Experiment teilzunehmen: herauszufinden, welcher Gast ein mit künstlicher Intelligenz gebauter Humanoide ist. ANSA beschreibt das Wochenende als eine Abfolge von Verdacht, Emotionen und Wendungen. AGI nennt Giulia Vecchio als die Schauspielerin, die den Humanoiden spielt, und Adnkronos schreibt die Produktion Our Films und Vision Distribution zu, in Zusammenarbeit mit Sky.

Maschinen, die Menschen beneiden

Pieraccioni stellte den Film in Rom vor und beschrieb ihn als Umkehrung der üblichen Angst vor KI. Seiner Darstellung nach ist der Humanoide nicht hinter menschlichen Arbeitsplätzen her, sondern hinter menschlichen Gefühlen, auch den schmerzhaften, und er beneidet die Menschen um ihre Schwächen: ihre Patzer, ihre Versprecher und ihre falschen Konjunktive. Er sagte, er spreche selbst mit KI, weil sie ihn beruhige und ihm immer recht gebe, ein bisschen wie eine freundliche Telefonhotline oder ein Lexikon, das er früher zu Rate gezogen habe. Der Film sei als Fabel mit einem Hauch von Pinocchio angelegt, was er den jahrzehntelangen Science-Fiction-Werken zu diesem Thema gegenüberstellt, da die Technologie heute in jedermanns Tasche stecke und junge Menschen mit ihr sprächen wie mit einem Therapeuten.

Er beschrieb seine Filme als Momentaufnahmen des Augenblicks, in dem er gerade lebe:

„Jeder Film ist das Polaroid des Moments, in dem man gerade lebt.“

Leonardo Pieraccioni, Regisseur

Besetzung und Karrierephasen

Pieraccioni, der 60 Jahre alt ist, zeichnet seine Filmografie entlang der Lebensphasen nach. Er begann vor mehr als dreißig Jahren mit „I laureati“, wandte sich dann Liebeskomödien über Menschen in ihren Vierzigern zu und schließlich „Se son rose“, das einer Tochter folgt, die sich fragt, warum ihr Vater nie emotionale Stabilität gefunden hat. Mit diesem Film, sagt er, schreibe er über Menschen, die beginnen, Fragezeichen durch Ausrufezeichen zu ersetzen. Die Besetzungsliste von ANSA gibt Massimo Ceccherini die Rolle eines Bankdirektors, Paolo Hendel die eines Rentners und Tosca D'Aquino die einer Psychologin. Pieraccioni sagte, er habe Schauspieler aus dem Kabarett und dem komischen Theater gewählt, wo die Verbindung zum Publikum unmittelbar sei und das Timing zähle:

„Die Wahl der Schauspieler erfolgte, um die Menschheit mit einem Lächeln zu porträtieren.“

Leonardo Pieraccioni, Regisseur

Eine Maschine spielen

Vecchio sagte, eine Figur ohne Erinnerungen und ohne Identität zu spielen, habe einen reduzierten, fast kindlichen Zugang verlangt. Sie habe sich gefragt, was Liebe sei und was es bedeute, einen Kuss oder eine Bindung mit einem anderen Menschen zu teilen, und sie verglich den Zustand des Humanoiden mit dem Gefühl, nach einem Trauma völlig zurückgesetzt zu sein. Über den Prozess sagte sie:

„Es war wirklich die Reise eines Kindes, das hunderttausend „Warum“ fragt.“

Giulia Vecchio

KI in den Künsten

In einem Interview mit dem Corriere della Sera nannte Pieraccioni die Idee von KI-Schauspielern lächerlich und sagte, sie würden immer künstlich wirken. Er beschrieb die KI-Stimme, die Menschen konsultieren, als sehr entgegenkommend, immer einverstanden mit uns. Auf die Frage nach Regulierung und den Risiken für die Kunstwelt antwortete er mit einem Scherz und sagte, die Menschen seien neuen Dingen schon immer ablehnend gegenübergestanden. Der Film läuft am 12. November in den Kinos an.

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