Sicherheit · Civitella Alfedena
Zwei Wochen nach Verschwinden: Schwestern aus den Abruzzen weiter vermisst – See durchsucht, drei Handys geortet, mysteriöse Männer gemeldet
Dreizehn Tage, nachdem Sarah und Alisya Di Giacinto aus einem Familienheim in Civitella Alfedena verschwanden, durchkämmen Ermittler den Barrea-See, verfolgen drei inaktive Handys und prüfen die Aussage einer Ladenbesitzerin über zwei verdächtige Männer, die Wochen zuvor gesehen wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Corriere della Sera, Il Messaggero, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Sarah (12) und Alisya (16) Di Giacinto verschwanden in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni aus einem Gemeinschaftsheim in Civitella Alfedena, Provinz L’Aquila. Nach zwei Wochen wurde keine bestätigte Spur gefunden.
Der Sulmonaer Staatsanwalt Luciano D’Angelo eröffnete ein Verfahren wegen einvernehmlicher Kindesentziehung und prüft Szenarien wie illegale Adoption, Entführung, Organhandel und elterliche Entziehung. Drei Autos wurden auf CCTV mit unleserlichen Kennzeichen erfasst.
Die Behörden verfolgen drei SIM-Karten, die mit Personen in der Nähe der Mädchen verbunden sind – dem Begleiter der Mutter, einem Bekannten von Alisjas Freund und einem kosovarischen Mann. Alle drei Geräte sind seit Tagen inaktiv.
Eine örtliche Ladenbesitzerin sah am 17. Mai zwei Männer, die sich nervös verhielten, und behauptete, sie hätten gesagt, sie führten eine Gebietsinspektion durch. Die Aussage wird mit Fahrzeugbewegungen in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni abgeglichen.
Feuerwehrtaucher durchsuchen drei Stellen im Barrea-See, und ein Hubschrauber mit IMSI-Catcher-Technologie überflog am 19. Juni das Gebiet, um etwaige Handys zu orten.
- 17.05.Ladenbesitzerin meldet zwei verdächtige Männer in Civitella Alfedena, die behaupten, eine Inspektion durchzuführen.
- 7.06.Sarah (12) und Alisya (16) Di Giacinto verschwinden über Nacht aus ihrem Familienheim.
- 10.06.Das Telefon des Begleiters der Mutter verbindet sich mit der Mobilfunkzelle Alfedena.
- 19.06.Unterwassersuche im Barrea-See beginnt; Hubschrauber mit IMSI-Catcher überfliegt das Gebiet.
Das Verschwinden
In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni verschwanden Sarah (12) und Alisya (16) Di Giacinto aus dem Familienheim in Civitella Alfedena, einem kleinen Dorf in der Provinz L’Aquila in den Abruzzen. Die Mädchen lebten seit 2023 in der Gemeinde, nachdem sie 2020 in die Obhut der Sozialdienste gekommen waren. Zwei Wochen später hat die Suche keine bestätigte Spur ergeben. Staatsanwalt Luciano D’Angelo, der ein Verfahren wegen einvernehmlicher Kindesentziehung eröffnet hat, erklärte, er erwäge „illegale Adoption, Minderjährigenprostitution, Entführung, Organhandel oder einen elterlichen Konflikt“ als mögliche Szenarien. „Ich bin seit 1987 Staatsanwalt und habe noch nie einen solchen Fall erlebt“, sagte er der Corriere della Sera.
„Wir haben auf den Kameras in jener Nacht drei Autos gefunden, aber die Kennzeichen sind nicht lesbar – die Bildqualität ist schlecht, es war kein Vollmond, und die Autos sind keine Ferraris oder Bugattis. Das erschwert alles.“
Telefonaufzeichnungen und Technik
Die Ermittler verfolgen drei SIM-Karten, die nach dem Verschwinden in der Gegend aktiviert wurden. Eine gehört dem Begleiter der Mutter, eine einer Person, die mit Alisjas Freund Yussef in Verbindung steht, und eine dritte einem Mann kosovarischer Herkunft. Alle drei Handys verstummten Tage später. Am 19. Juni überflog ein mit IMSI-Catcher-Technologie ausgestatteter Hubschrauber – ein Gerät, das eine Mobilfunkzelle simuliert, um Handys zur Verbindung zu zwingen – die Region. Inzwischen begannen Feuerwehrtaucher aus Ancona, drei Stellen im Barrea-See in der Nähe der Straßenbrücke zu durchsuchen, basierend auf Hinweisen der Carabinieri.
„Der SIM-Karten-Verkehr wird sicher von der Polizei überwacht; die Hoffnung ist, Nachrichten zu finden, die uns helfen zu verstehen, was in dieser Nacht passiert ist. Der Aufbruch war sicherlich freiwillig, aber er wurde nicht allein von den Mädchen organisiert.“
Verdächtige Männer im Dorf
Eine Ladenbesitzerin in Civitella Alfedena sagte der Polizei, sie habe am 17. Mai, drei Wochen vor dem Verschwinden, zwei Männer gesehen, die nervös herumlungerten. Als sie sich näherte, sagten sie, sie führten eine „Inspektion“ des Gebiets durch. Die Aussage wird mit Fahrzeugbewegungen in der Nacht des Verschwindens abgeglichen, einer Nacht, in der ein örtliches Fest den Sieg von Inter Mailand im Jahr 2026 feierte.
Haarklammer und andere Gegenstände
Die Suchenden haben eine rote Haarklammer mit Blumenmuster auf einem Pfad im Naturschutzgebiet Camosciara gefunden, etwa 400 Meter vom Haus entfernt. Eine Bekannte von Sarah sagte, sie sehe aus wie ihre, aber der Vater, Stefano Di Giacinto, erkannte sie nicht. Der Penelope-Verein, der Familien von Vermissten unterstützt, mahnte zur Vorsicht. „Es ist ein äußerst häufiger Gegenstand, der von vielen kleinen Mädchen verwendet wird, und der Pfad wird von Wanderern frequentiert“, sagte die Gruppe. Ein technisches Hemd und eine schwarze Kordel wurden ebenfalls eingesammelt, deren Relevanz ist jedoch unbestätigt.
Familie und rechtlicher Hintergrund
Weniger als eine Woche vor dem Verschwinden erkannte ein Jugendgericht die elterliche Kompetenz des Vaters an und hob die vorherige Regelung mit der Mutter Valentina D’Acunto auf. Der Vater reichte über seinen Anwalt Francesco Riccardi eine Anzeige ein, die den Staatsanwalt von Sulmona dazu veranlasste, ein zweites Verfahren wegen Kindesaussetzung gegen die Verantwortlichen der Einrichtung zu eröffnen. Penelope hat örtliche Supermärkte und Apotheken dazu aufgerufen, Einkäufe von glutenfreien Produkten zu melden, da eine der Schwestern an Zöliakie leidet. „Sarah und Alisya, wenn ihr uns hören könnt, lasst uns wissen, dass ihr in Sicherheit seid“, sagte Zuccagnoli in einer Videobotschaft.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Corriere della SeraSorelle scomparse dalla casa famiglia in Abruzzo, il procuratore: "Nei video di quella notte ci sono tre auto. Gli elicotteri sul lago di Barrea? Non cercavano loro"
- Il MessaggeroSorelle scomparse, un testimone: "Ho visto due uomini "sospetti" una settimana prima, parlavano di un "sopralluogo""
- AdnkronosSorelle scomparse in Abruzzo, proseguono ricerche nel lago di Barrea
- Tgcom24Sorelle scomparse: spunta la pista di due uomini sospetti visti in paese
- Luciano D’Angelo
- Staatsanwalt von Sulmona, der die Ermittlungen leitet
- Emanuela Zuccagnoli
- Nationale Präsidentin von Penelope, dem Verein zur Unterstützung von Vermissten
- Stefano Di Giacinto
- Vater der vermissten Schwestern, dem kürzlich die elterliche Kompetenz zuerkannt wurde
- Valentina D’Acunto
- Mutter der vermissten Schwestern
- Yussef
- Alisjas Freund, ägyptischer Herkunft
- Francesco Riccardi
- Anwalt, der den Vater Stefano Di Giacinto vertritt
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