Sicherheit · Barcelona, L'Hospitalet de Llobregat und Badalona
Mossos nehmen in Katalonien 50 Personen fest – Netzwerk soll Migranten gefälschte Arbeitsverträge verkauft haben
Die Mossos d'Esquadra haben 50 Personen festgenommen, darunter 43 Unternehmer, im Rahmen dessen, was sie als ihre größte Ermittlung gegen irreguläre Einwanderung bezeichnen. Das Netzwerk soll von Antragstellern bis zu 30.000 Euro für Dokumente und gefälschte Arbeitsverträge verlangt haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Confidencial und LaVanguardia. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die Mossos d'Esquadra nahmen 50 Personen fest, darunter sieben mutmaßliche Mitglieder und 43 Unternehmer, bei Zugriffen in Barcelona und umliegenden Orten; bekannt gegeben am Samstag, 7. November 2026.
Zwischen März 2022 und Juli 2023 bearbeitete das Netzwerk 224 Anwerbeverfahren, von denen 108 positiv beschieden wurden – laut Ermittlungen ein möglicher Erlös von mehr als 3,2 Millionen Euro.
Die Betroffenen sollen bis zu 30.000 Euro für Dokumente und einen Arbeitsvertrag gezahlt haben, der pakistanischen Staatsangehörigen Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen ermöglichte.
- Februar 2024Durchsuchungen in einem früheren Menschenhandelsfall Ende Februar
- 26.–27. OktoberZweiphasige Polizeioperation mit 81 Beamten
- 7.11.Mossos geben 50 Festnahmen bekannt
Die Festnahmen
Die Mossos d'Esquadra, die Polizei Kataloniens, teilten am Samstag, 7. November 2026, mit, 50 Personen in Barcelona und umliegenden Orten festgenommen zu haben. Unter den Festgenommenen sind 48 Männer und zwei Frauen. Sieben gelten als mutmaßliche Mitglieder einer kriminellen Organisation, drei von ihnen wurden in Haft genommen, und 43 sind Unternehmer, die mit den betrügerischen Anträgen in Verbindung stehen sollen. Die Operation lief in zwei Phasen am 26. und 27. Oktober und umfasste 81 Beamte der Kriminalpolizei (DIC), vor allem der zentralen Einheit für Menschenhandel und der zentralen Abteilung für organisierte Kriminalität.
Die meisten Festnahmen erfolgten in Barcelona, L'Hospitalet de Llobregat, Badalona, Santa Coloma de Gramenet und Sant Adrià de Besòs. Weitere Festnahmen gab es in Sabadell, Terrassa, Vic, Sant Boi de Llobregat und Sant Vicenç dels Horts.
- Mutmaßliche Mitglieder
- 7 Personen
- Unternehmer
- 43 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Wie das Netzwerk mutmaßlich vorging
Den Ermittlungen zufolge sprach die Gruppe pakistanische Staatsangehörige an, die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen in Spanien wollten, und verlangte von ihnen bis zu 30.000 Euro für Dokumente und einen Arbeitsvertrag. Unternehmer sollen sich bereit erklärt haben, im Gegenzug für Zahlungen Arbeitsverträge und begleitende Unterlagen zu liefern; diese Verträge wurden genutzt, um bereits in Spanien lebende Personen zu regularisieren oder ihre Einreise zu erleichtern. Zwischen März 2022 und Juli 2023 bearbeitete das Netzwerk 224 Anwerbeverfahren aus dem Ausland. Von diesen wurden 108 positiv beschieden, und die Ermittlungen gehen davon aus, dass die Organisation mehr als 3,2 Millionen Euro erzielt haben könnte.
- Bearbeitete Akten
- 224 Akten
- Positiver Bescheid
- 108 Akten
Daten aus dem Artikeltext
Den mutmaßlichen Mitgliedern werden die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Organisation, Verstöße gegen die Rechte ausländischer Staatsangehöriger und Urkundenfälschung vorgeworfen. Den Unternehmern werden Verstöße gegen die Rechte ausländischer Staatsangehöriger und Urkundenfälschung vorgeworfen.
Ursprung der Ermittlungen
La Vanguardia berichtet, dass der Fall aus einer früheren Untersuchung wegen Menschenhandels zum Zweck der Arbeitsausbeutung hervorging. In diesem Verfahren führten die Beamten Ende Februar 2024 Durchsuchungen durch, unter anderem bei einer Verwaltungsagentur in Barcelona, deren Hauptverdächtiger betrügerische Anwerbeanträge bearbeitet hatte. Die forensische Auswertung der dort beschlagnahmten Computer soll eine neue kriminelle Struktur mit Sitz in Barcelona und Mitarbeitern in Pakistan offengelegt haben. Den Ermittlungen zufolge ist die Organisation seit 2019 aktiv, mit hierarchischer Struktur und klar verteilten Rollen, überwiegend in Katalonien ansässig und mit Ablegern in Pakistan.
Wie es weitergeht
Die Ermittlungen dauern an, weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen. Der Fall wird vom Ermittlungsgericht Nr. 27 in Barcelona und von der Staatsanwaltschaft Barcelona für Menschenhandel und Ausländerrecht bearbeitet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL50 Festnahmen in ganz Barcelona wegen eines mutmaßlichen Netzwerks zur irregulären Einwanderung nach Spanien50 detenidos en toda Barcelona de una presunta red de entrada irregular de inmigrantes a España · Original auf Spanisch
- El Confidencial50 Personen in Katalonien festgenommen wegen Profitierens von der irregulären EinwanderungDetenidas 50 personas en Cataluña por lucrarse con la entrada irregular de inmigrantes · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaNetzwerk zur irregulären Einwanderung mit Einnahmen von über 3,2 Millionen zerschlagenDesarticulan una red que de entrada irregular de migrantes con ganancias de más de 3,2 millones · Original auf Spanisch
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen