Fußball · Rabat und Berlin

Karibischer Fußballverband unterstützt Gianni Infantino bei der Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten

Die 25 stimmberechtigten Mitgliedsverbände der Caribbean Football Union werden Gianni Infantino beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 in Rabat unterstützen – trotz des Widerstands ihres eigenen Kontinentalverbands CONCACAF.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, watson.ch/, Telegraaf und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Jeanpierrekepseu, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2022
Wie es dazu kam
  1. Oktober 2026Verbandsführungen legen auf einem Gipfel in Berlin Kriterien für einen Kandidaten fest
  2. 6.11.CFU kündigt an, Infantinos Wiederwahl zu unterstützen
  3. 18.11.Frist für die Einreichung von Kandidaturen bei der FIFA
  4. 18.03.FIFA-Kongress in Rabat, Marokko, wo die Präsidentschaftswahl stattfindet

Ein regionaler Block schließt sich dem Amtsinhaber an

Die Caribbean Football Union (CFU), in der 31 Mitgliedsverbände zusammengeschlossen sind, hat bekannt gegeben, dass sie die Wiederwahl Gianni Infantinos zum FIFA-Präsidenten bei der Wahl 2027 unterstützt. Von diesen 31 sind 25 stimmberechtigt, und die CFU erklärte, ihre Position sei nach Rücksprache mit allen Mitgliedern zustande gekommen. In der Erklärung wurde die finanzielle Unterstützung der FIFA für die Fußballentwicklung in der Region gewürdigt, darunter Investitionen in Infrastruktur, technische Programme sowie den Jugend- und Frauenfußball. Die CFU betonte zudem, weiterhin mehr Transparenz, gute Regierungsführung und Reformen innerhalb der Fußballfamilie zu fordern, und erwarte von der FIFA eine stärkere Rechenschaftspflicht.

CFU-Mitgliedsverbände bei der FIFA-WahlVerbände
CFU-Mitglieder insgesamt
31 Verbände
Stimmberechtigt bei der FIFA-Wahl
25 Verbände

Daten aus dem Artikeltext

Widerstand aus dem eigenen Kontinentalverband

Der Beschluss bringt die CFU in Gegensatz zu CONCACAF, dem Kontinentalverband, der sich gegen Infantino gestellt hatte, sowie zur UEFA, die laut N-tv gemeinsam mit CONCACAF in der Opposition steht. Infantino hatte eine deutliche Aufstockung der Mittel versprochen und war durch die Karibik gereist, um Unterstützung zu werben. Auch Asiens Verband AFC hat sich hinter ihn gestellt, und dessen Präsident Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa hat volle Unterstützung zugesagt. Afrika und Südamerika stehen bereits an seiner Seite, und weitgehend auch Ozeanien.

Geld, ein gescheiterter Plan und der Kongress 2027

Die FIFA hat angekündigt, dass ihre angeschlossenen Verbände für den Zeitraum 2027 bis 2030 25 Millionen Dollar – rund 22,5 Millionen Euro – erhalten sollen statt 10 Millionen Dollar, wie die Telegraaf berichtet. Infantino versprach Aruba zudem fast 5 Millionen Euro für sieben Kunstrasenplätze. Der 56-jährige Infantino strebt beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 in Rabat, Marokko, eine vierte Amtszeit an. Sein Plan, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, scheiterte und stieß im Sommer auf scharfe Kritik.

Herausforderer, Frist und offene Fragen

Bewerbungen müssen bis zum 18. November bei der FIFA eingereicht werden. Kozo Tashima, ein 68-jähriger japanischer Funktionär, Ehrenvorsitzender seines nationalen Verbands und Mitglied des FIFA-Rats, hat seine Kandidatur angekündigt, doch kaum jemand räumt ihm Chancen ein. Auch Ramon Vega, ein ehemaliger Schweizer Profi, will antreten, hat aber bislang nicht nachgewiesen, dass er die Unterstützung der erforderlichen fünf Verbände hat. Arsène Wenger, 77, wird laut französischen Medien als Kandidat gehandelt, hat dies jedoch nicht bestätigt. Medienberichten zufolge könnte er in der Woche des 9. November 2026 seine Position erläutern; er ist FIFA-Direktor für globale Fußballentwicklung und hat sich von Infantino distanziert. Viele europäische Verbände, darunter der KNVB, wünschen einen anderen Präsidenten und wandten sich gegen Infantino, als dieser den Verkauf von WM-Rechten vorschlug. Die UEFA hat noch keinen Kandidaten benannt, obwohl die Kriterien für einen breit akzeptablen Kandidaten auf einem Gipfel der Verbandsführungen Mitte Oktober in Berlin festgelegt wurden.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Rabat, Berlin · Marokko, Deutschland

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