Fußball · Rabat und Berlin
Karibischer Fußballverband unterstützt Gianni Infantino bei der Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten
Die 25 stimmberechtigten Mitgliedsverbände der Caribbean Football Union werden Gianni Infantino beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 in Rabat unterstützen – trotz des Widerstands ihres eigenen Kontinentalverbands CONCACAF.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, watson.ch/, Telegraaf und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Caribbean Football Union erklärt, dass ihre 25 stimmberechtigten Mitgliedsverbände Infantino beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 unterstützen werden – von insgesamt 31 Mitgliedern.
CONCACAF hatte sich gegen Infantino gestellt, und N-tv zählt die UEFA zur selben Opposition. Die karibische Haltung weicht damit von der eigenen kontinentalen Konföderation ab.
Kandidaturen müssen bis zum 18. November bei der FIFA eingereicht werden. Kozo Tashima hat seine Bewerbung angekündigt, auch Ramon Vega will antreten, braucht dafür aber die Unterstützung von fünf Verbänden.
Laut Telegraaf hat die FIFA angekündigt, dass angeschlossene Verbände für 2027 bis 2030 25 Millionen Dollar erhalten statt 10 Millionen Dollar.

- Oktober 2026Verbandsführungen legen auf einem Gipfel in Berlin Kriterien für einen Kandidaten fest
- 6.11.CFU kündigt an, Infantinos Wiederwahl zu unterstützen
- 18.11.Frist für die Einreichung von Kandidaturen bei der FIFA
- 18.03.FIFA-Kongress in Rabat, Marokko, wo die Präsidentschaftswahl stattfindet
Ein regionaler Block schließt sich dem Amtsinhaber an
Die Caribbean Football Union (CFU), in der 31 Mitgliedsverbände zusammengeschlossen sind, hat bekannt gegeben, dass sie die Wiederwahl Gianni Infantinos zum FIFA-Präsidenten bei der Wahl 2027 unterstützt. Von diesen 31 sind 25 stimmberechtigt, und die CFU erklärte, ihre Position sei nach Rücksprache mit allen Mitgliedern zustande gekommen. In der Erklärung wurde die finanzielle Unterstützung der FIFA für die Fußballentwicklung in der Region gewürdigt, darunter Investitionen in Infrastruktur, technische Programme sowie den Jugend- und Frauenfußball. Die CFU betonte zudem, weiterhin mehr Transparenz, gute Regierungsführung und Reformen innerhalb der Fußballfamilie zu fordern, und erwarte von der FIFA eine stärkere Rechenschaftspflicht.
- CFU-Mitglieder insgesamt
- 31 Verbände
- Stimmberechtigt bei der FIFA-Wahl
- 25 Verbände
Daten aus dem Artikeltext
Widerstand aus dem eigenen Kontinentalverband
Der Beschluss bringt die CFU in Gegensatz zu CONCACAF, dem Kontinentalverband, der sich gegen Infantino gestellt hatte, sowie zur UEFA, die laut N-tv gemeinsam mit CONCACAF in der Opposition steht. Infantino hatte eine deutliche Aufstockung der Mittel versprochen und war durch die Karibik gereist, um Unterstützung zu werben. Auch Asiens Verband AFC hat sich hinter ihn gestellt, und dessen Präsident Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa hat volle Unterstützung zugesagt. Afrika und Südamerika stehen bereits an seiner Seite, und weitgehend auch Ozeanien.
Geld, ein gescheiterter Plan und der Kongress 2027
Die FIFA hat angekündigt, dass ihre angeschlossenen Verbände für den Zeitraum 2027 bis 2030 25 Millionen Dollar – rund 22,5 Millionen Euro – erhalten sollen statt 10 Millionen Dollar, wie die Telegraaf berichtet. Infantino versprach Aruba zudem fast 5 Millionen Euro für sieben Kunstrasenplätze. Der 56-jährige Infantino strebt beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 in Rabat, Marokko, eine vierte Amtszeit an. Sein Plan, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, scheiterte und stieß im Sommer auf scharfe Kritik.
Herausforderer, Frist und offene Fragen
Bewerbungen müssen bis zum 18. November bei der FIFA eingereicht werden. Kozo Tashima, ein 68-jähriger japanischer Funktionär, Ehrenvorsitzender seines nationalen Verbands und Mitglied des FIFA-Rats, hat seine Kandidatur angekündigt, doch kaum jemand räumt ihm Chancen ein. Auch Ramon Vega, ein ehemaliger Schweizer Profi, will antreten, hat aber bislang nicht nachgewiesen, dass er die Unterstützung der erforderlichen fünf Verbände hat. Arsène Wenger, 77, wird laut französischen Medien als Kandidat gehandelt, hat dies jedoch nicht bestätigt. Medienberichten zufolge könnte er in der Woche des 9. November 2026 seine Position erläutern; er ist FIFA-Direktor für globale Fußballentwicklung und hat sich von Infantino distanziert. Viele europäische Verbände, darunter der KNVB, wünschen einen anderen Präsidenten und wandten sich gegen Infantino, als dieser den Verkauf von WM-Rechten vorschlug. Die UEFA hat noch keinen Kandidaten benannt, obwohl die Kriterien für einen breit akzeptablen Kandidaten auf einem Gipfel der Verbandsführungen Mitte Oktober in Berlin festgelegt wurden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- DIE WELTFifa: Gianni Infantinos Wiederwahl zeichnet sich ab - Karibik stellt sich gegen eigenen Dachverband
- watson.ch/Wegen der Finanzhilfe: Infantino erhält Rückendeckung aus der Karibik
- TelegraafFehlstart für Gianni Infantino-Herausforderer Kozo Tashima: Karibische Fußballverbände unterstützen SchweizerValse start voor Gianni Infantino-uitdager Kozo Tashima: Caribische voetbalbonden steunen Zwitser · Original auf Niederländisch
- RP OnlineVierte Amtszeit rückt näher: Schub für Infantino - auch Karibikverband für Wiederwahl des Fifa-Präsidenten
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident, der bei der Wahl 2027 eine vierte Amtszeit anstrebt
- Kozo Tashima
- Japanischer Funktionär, der eine Kandidatur gegen Infantino angekündigt hat
- Ramon Vega
- Ehemaliger Schweizer Profifußballer, der eine Kandidatur anstrebt
- Arsène Wenger
- Wird als Kandidat gehandelt, FIFA-Direktor für globale Fußballentwicklung
- Salman bin Ibrahim Al Khalifa
- Präsident des Asiatischen Fußballverbands (AFC), der Infantino Unterstützung zugesagt hat
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