Sicherheit · Bukarest und Pitești

Operation Jupiter 6: 304 Hausdurchsuchungen in ganz Rumänien, Schaden über 46,9 Millionen Lei

Rumänische Polizei und Staatsanwaltschaft führten am 3. November 2026 in Bukarest und mehreren weiteren Kreisen 67 operative Maßnahmen durch. Ziel waren Steuerhinterziehung, Korruption und Forstkriminalität. Ein separates DIICOT-Verfahren wegen abgezweigter Fracht-Lkw beziffert den Schaden auf rund 9 Millionen Euro.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, Mediafax.ro, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest, Pitești · Rumänien

Die Operation Jupiter 6

Die rumänische Polizei und die Staatsanwaltschaft starteten die Operation Jupiter 6 am Montag, 2. November; am Dienstag, 3. November, lief eine zweite Welle mit 67 operativen Maßnahmen, bei der 304 Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen und Gebäude in Bukarest und mehreren weiteren Kreisen vollstreckt wurden. Die Operation wird von der Staatsanwaltschaft beim Obersten Kassations- und Justizgerichtshof (ICCJ) gemeinsam mit dem Generalinspektorat der rumänischen Polizei koordiniert. Zu den untersuchten Delikten zählen Steuerhinterziehung, Schmuggel, Geldwäsche, Untreue, Betrug, Erpressung, Bestechung, illegaler Besitz von Waffen und Munition, Wilderei, illegaler Holzeinschlag und Holzdiebstahl. Die Staatsanwaltschaft beschrieb das Geschehen des Tages mit diesen Worten:

„Im Laufe des heutigen Tages, des 3. November 2026, werden 67 operative Maßnahmen durchgeführt, wobei 304 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden.“

Staatsanwaltschaft beim Obersten Kassations- und Justizgerichtshof

Schadenshöhe und das weitere Vorgehen

In ihrer Erklärung bezifferte die Staatsanwaltschaft die Schäden wie folgt:

„Die bisher bezifferten Schäden übersteigen 46.972.256 Lei und 289.417,50 US-Dollar; weitere Schäden werden im Zuge der Ermittlungen noch festgestellt.“

Staatsanwaltschaft beim Obersten Kassations- und Justizgerichtshof

Die auf Grundlage der Beschlüsse vorgeladenen Personen sollen vernommen werden, und die Ermittler arbeiten daran, Vermögenswerte und Geldmittel zu identifizieren, die durch die Straftaten erlangt wurden. Nach Angaben der Polizei ist das Ziel, diese Vermögenswerte einzufrieren oder zu beschlagnahmen, um die Verluste wieder hereinzuholen und den entstandenen Schaden zu decken. Die Polizei kündigte zudem an, im Laufe des Tages Informationen zu veröffentlichen, soweit diese publik gemacht werden können.

Das separate DIICOT-Verfahren zum Lkw-Diebstahl

Am 3. November führten Polizeikräfte der Brigade für organisierte Kriminalität in Pitești und Staatsanwälte der DIICOT 65 Durchsuchungen in Argeș, Dâmbovița, Ilfov, Dolj, Prahova, Bihor und Bukarest durch. 14 davon wurden auf Grundlage Europäischer Ermittlungsanordnungen belgischer Justizbehörden vollstreckt. Die Ermittlungen betreffen die Bildung einer organisierten kriminellen Vereinigung, Betrug mit besonders schweren Folgen, Computerbetrug und Geldwäsche. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde die Gruppe im März 2024 von fünf Personen gegründet, rund 30 weitere schlossen sich später an.

Über Firmen, die sie betrieben oder kontrollierten, erlangten die Mitglieder nationale und internationale Frachtaufträge für hochwertige Güter, die sich schnell auf dem Schwarzmarkt verkaufen ließen. Nach dem Beladen der Ladung wurde die geplante Route aufgegeben und die Ware mit gefälschten Transportdokumenten, gefälschten Ausweisen und geklonten Kennzeichen entwendet. Fahrzeuge, die den Lkw vorausfuhren, dienten dazu, Straßenkontrollen zu vermeiden.

Um das Verschwinden zu erklären, meldeten die Fahrer, die Ladung sei unterwegs gestohlen worden, sie hätten beladene Auflieger durch identische leere ausgetauscht, indem sie die Kennzeichen umsetzten, oder sie gaben technische Pannen an und ließen den Auflieger unbeaufsichtigt, während sie eine Werkstatt aufsuchten.

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Daten aus dem Artikeltext

Die Staatsanwaltschaft schätzt, dass das Netzwerk rund 70 Frachttransporte in Rumänien und mehreren europäischen Staaten abgezweigt hat, mit einem Gesamtschaden von etwa 9 Millionen Euro.

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