
Mann nach versuchtem Mord festgenommen, nachdem Junge (3) in Krokodilgehege im britischen Zoo geworfen wurde
Ein 30-jähriger Mann aus Norfolk ist wegen versuchten Mordes festgenommen worden, nachdem ein dreijähriger Junge in ein Krokodilgehege im Johnson's Zoo in Cambridgeshire, England, geworfen wurde. Das Kind bleibt im Krankenhaus in kritischem, aber stabilem Zustand.
Ein dreijähriger Junge wurde am Donnerstag kurz nach 13 Uhr in das Krokodilgehege des Johnson's Zoo in Old Hurst bei Huntingdon, Cambridgeshire, geworfen. Das Kind erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Addenbrooke's Hospital in Cambridge geflogen, wo es sich in einem kritischen, aber stabilen Zustand befindet. Ein 30-jähriger Mann aus Norfolk wurde am Tatort unter dem Verdacht des versuchten Mordes festgenommen.
Der Vorfall
Augenzeugen in dem privaten Zoo beschrieben entsetzliche Szenen, als das Kind in das Reptiliengehege fiel. Italienische und niederländische Medien berichteten, der Junge sei aufgehoben und über ein Geländer in das Gehege geworfen worden, das sich etwa zwei Meter unterhalb eines Fußwegs befindet. Die Polizei hat die genauen Umstände noch nicht bestätigt und ermittelt, ob das Kind durch die Krokodile oder durch den Sturz selbst verletzt wurde. Der Zoo beherbergt über 100 exotische Arten, darunter Afrikanische Löwen, Bengalische Tiger und Salzwasserkrokodile.
Festnahme und Ermittlungen
Die Polizei von Cambridgeshire nahm den 30-Jährigen kurz nach dem Vorfall fest. Er wird wegen versuchten Mordes festgehalten. Detective Inspector Verity McCann erklärte, die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Verdächtige und das Kind einander nicht kannten.
Beamte befragen Besucher, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Zoo aufhielten. Das Tropenhaus des Krokodilgeheges bleibt bis auf Weiteres geschlossen.Wir gehen nicht davon aus, dass der festgenommene Mann und das Kind einander bekannt sind.
Offizielle Reaktionen
Der Abgeordnete für Huntingdon, Ben Obese-Jecty, erklärte, er stehe in Kontakt mit hochrangigen Beamten des Gold Command und bat die Öffentlichkeit, auf wilde Spekulationen im Internet zu verzichten.
Der Zoo veröffentlichte eine Stellungnahme in den sozialen Medien, in der er sein Bedauern ausdrückte:Meine Gedanken sind bei dem jungen Opfer und seiner Familie in dieser äußerst traumatischen und schwierigen Zeit.
Unsere Gedanken und Gebete sind bei dem Jungen und seiner Familie nach dem heutigen Vorfall. Aus Respekt vor der Familie bleibt unser Tropenhaus bis auf Weiteres geschlossen.
Zustand des Opfers
Der Dreijährige wurde aus dem Gehege gerettet und mit einem Rettungshubschrauber ins Addenbrooke's Hospital geflogen. Spezialisierte Beamte unterstützen die Familie. Der Zustand des Jungen wird als kritisch, aber stabil mit schweren Verletzungen beschrieben.

