Fußball · Madrid

Julián Álvarez trifft im Metropolitano auf Barcelona – die Tabellenspitze der LaLiga steht auf dem Spiel

Atlético de Madrid empfängt am Sonntag, 8. November, um 21:00 Uhr Barcelona – mit der Tabellenspitze der LaLiga als Preis. Stürmer Julián Álvarez, der während der Weltmeisterschaft um einen Wechsel zu Barcelona gebeten hatte, spielt erstmals seit dieser Sommerposse gegen den Klub.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, El Periódico, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 10.08.Julián Álvarez kehrt für einen Medizincheck und Training zu Atlético zurück
  2. 23.08.Julián Álvarez kehrt ins Metropolitano zurück und wird von den Fans ausgepfiffen
  3. 8.11.Atlético empfängt Barcelona im Metropolitano

Ein Wiedersehen mit der Tabellenspitze als Preis

Atlético de Madrid empfängt am Sonntag, 8. November, Barcelona im Metropolitano, Anstoß ist um 21:00 Uhr. Ein Heimsieg würde die Tabellenführung in der LaLiga bedeuten, denn die beiden Klubs trennen laut ABC nur zwei Punkte. Barcelona kommt mit 46 Toren aus elf Spielen, und seine beiden besten Torschützen, Raphinha und Lamine Yamal, haben bislang 15 bzw. 10 Tore erzielt. Für Julián Álvarez, den argentinischen Stürmer, ist es das erste Aufeinandertreffen mit dem Klub, zu dem er im Sommer wechseln wollte. La Vanguardia beschreibt das Metropolitano als ein Stadion, das schon vor dem Spiel aufgeheizt ist, und Barcelona muss laut ABC ohne Rodri antreten, der mit einer Oberschenkelverletzung ausfällt.

Barcelonas beste Torschützen im WettbewerbTore
Raphinha
15 Tore
Lamine Yamal
10 Tore

Daten aus dem Artikeltext

Der Sommer, der Stürmer und Fans entzweite

Während der Weltmeisterschaft sagte Julián Álvarez öffentlich, ein Transfer sei die beste Option für alle und er wolle sich einen Traum erfüllen. Barcelona legte laut El Periódico ein erstes Angebot über 100 Millionen Euro vor, zahlbar in Raten, das Atlético ablehnte. Auch Real Madrid erklärte, ein Angebot über 150 Millionen Euro abgegeben zu haben, das El Periódico als Lockvogel bezeichnet. El País berichtet, Klubquellen hätten im August erklärt, Barcelona hätte ihn für 150 Millionen Euro netto verpflichten können, wenn die Zahlung vor dem 20. Juni erfolgt wäre. Atléticos Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín wies die Angebote scharf zurück, und Barcelonas Präsident Joan Laporta betonte öffentlich weiter sein Interesse an dem Spieler.

„Barcelona respektiert uns nicht. Sie glauben, sie können uns herabsetzen, dass wir schwach oder dumm sind.“

Miguel Ángel Gil Marín, Geschäftsführer von Atlético de Madrid

Die folgende Zeitleiste zeichnet die wichtigsten Daten aus dieser Zeit nach.

Pfiffe, Entschuldigung und eine teilweise Versöhnung

La Razón berichtet, Julián Álvarez sei bei seiner Rückkehr ins Metropolitano am 23. August ausgepfiffen worden, und er habe es zu Beginn dieser Saison vermieden, Ecken vor den eigenen Fans zu treten. Er beendete eine Durststrecke von 238 Tagen ohne Ligator mit einem Treffer gegen Deportivo und entschuldigte sich anschließend bei den Fans für seine Äußerungen bei der Weltmeisterschaft.

„Das war ein Fehler von mir – in der Art und im Zeitpunkt.“

Julián Álvarez, Stürmer von Atlético de Madrid und argentinischer Nationalspieler

El Mundo zufolge waren die Pfiffe bis zum Spiel gegen Bayern fast verschwunden, als sein Name in der Startaufstellung verlesen wurde und nur wenig gebuht wurde. Auf die Frage nach der Trainingswoche des Stürmers antwortete Diego Simeone knapp „Muy bien, está muy bien“. El Periódico berichtet, der Stürmer habe sich kürzlich von seinem Berater Fernando Hidalgo getrennt, und sein Umfeld habe lange auf einen mündlichen Pakt mit Atlético für einen Sommerabgang verwiesen – einen Pakt, den der Klub stets bestritten habe.

Die Haltung des Klubs vor dem Anpfiff

Atléticos Präsident Enrique Cerezo hat wiederholt gesagt, der Stürmer bleibe ein Spieler von Atlético. El Mundo berichtet, Julián habe noch vier Jahre Vertrag mit einer Ausstiegsklausel von fast 500 Millionen gehabt, als die Sommerangebote eintrafen. El País merkt an, Gil Marín habe in der vergangenen Saison spät die Tür zu einem Verkauf geöffnet, obwohl er das kommende Problem kannte, doch Barcelonas Frist sei nie eingehalten worden.

„Julián Álvarez ist und bleibt ein Spieler von Atlético de Madrid.“

Enrique Cerezo, Präsident von Atlético de Madrid

La Vanguardia sieht den Sonntag als das erste Mal, dass der Stürmer dem Klub gegenübersteht, zu dem er wechseln wollte – die Reaktion der eigenen Fans sei die große Unbekannte.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Madrid

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen