Fußball · Madrid und Barcelona
Spanischer Verband verhängt 602 Euro Geldstrafe gegen Barcelona wegen Julián Álvarez
Der spanische Fußballverband hat Barcelona mit einer Geldstrafe von 602 Euro belegt, nachdem Atlético Madrid sich über den Kontakt zum Stürmer Julián Álvarez beschwert hatte. Álvarez hat sich inzwischen dafür entschuldigt, öffentlich sein Interesse an einem Wechsel zum katalanischen Klub bekundet zu haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, Telegraaf, sport.interia.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die RFEF verhängte nach Artikel 133 ihrer Verbandsordnung eine Geldstrafe von 602 Euro gegen Barcelona, nachdem Atlético sich über den Kontakt zu Julián Álvarez ohne schriftliche Mitteilung beschwert hatte.
Atlético trug die Beschwerde auch der FIFA vor, die erklärte, für den Fall nicht zuständig zu sein.
Álvarez entschuldigte sich, nachdem er am Samstag, 24. Oktober, Atléticos Siegtreffer gegen Deportivo La Coruña erzielt hatte – sein zweites Spiel in Folge mit einem Tor.
- 23.06.Atlético reicht laut La Vanguardia Beschwerde bei der RFEF und der FIFA ein
- Juli 2026Verfahren eröffnet, laut Telegraaf und Interia
- 24.10.Álvarez entschuldigt sich nach seinem Tor gegen Deportivo La Coruña
- 27.10.RFEF verhängt nach Artikel 133 eine Geldstrafe von 602 Euro gegen Barcelona
Die Sanktion
Der spanische Fußballverband (RFEF) hat sein Verfahren gegen Barcelona mit einer am Dienstag, 27. Oktober, verhängten Geldstrafe von 602 Euro abgeschlossen. Atlético Madrid hatte sich beschwert, Barcelona habe sich Julián Álvarez genähert, einem argentinischen Stürmer, dessen Vertrag beim Madrider Klub bis Juni 2030 läuft, ohne Atlético zuvor schriftlich zu informieren. Die Strafe wurde nach Artikel 133 der Verbandsordnung verhängt. La Vanguardia weist darauf hin, dass die Regelung für ein geringfügiges Vergehen eine Geldstrafe von bis zu 602 Euro erlaubt, und deutet die Höhe als Zeichen dafür, dass der Verband den Verstoß als leicht einstufte. The Independent nennt die Strafe mit 503 Pfund.
Die Beschwerde und ihr Zeitpunkt
Atléticos Beschwerde stützt sich auf eine Regel, wonach ein Klub, der einen Spieler mit laufendem Vertrag verpflichten will, den abgebenden Klub vor Beginn der Gespräche schriftlich informieren muss. Atlético erklärte, Barcelona habe Kontakt zu Álvarez aufgenommen, ohne dies zu tun. Die Quellen datieren die Beschwerde unterschiedlich. La Vanguardia schreibt, Atlético habe sie am 23. Juni bei der RFEF und bei der FIFA eingereicht, während Telegraaf und Interia berichten, das Verfahren sei im Juli eröffnet worden.
Die FIFA, an die sich Atlético ebenfalls gewandt hatte, erklärte, sie sei nicht zuständig und könne weder eingreifen noch ein Verfahren eröffnen, berichten The Independent und La Vanguardia. La Vanguardia meldet zudem, Barcelona habe ein Angebot von 100 Millionen Euro für den Stürmer abgegeben, das jedoch nie zu einem abgeschlossenen Geschäft geführt habe. Interia ergänzt, Medien hätten Ende Juli berichtet, die Mitteilung habe Barcelona erreicht.
Álvarez' Saison und die Entschuldigung
Während der Weltmeisterschaft 2026 sagte Álvarez, er wolle sich seinen Traum erfüllen, für Barcelona zu spielen – eine Äußerung, die über das Sommer-Transferfenster hinweg einen Wechselstreit auslöste. Atlético behielt ihn, und auch ein über den Sommer ebenfalls kolportierter Wechsel zum FC Arsenal kam nicht zustande. Die eigenen Fans pfiffen ihn in dieser Saison häufig aus, wenngleich The Independent von einer sich entspannenden Beziehung nach seinen Toren spricht.
Am Samstag, 24. Oktober, erzielte Álvarez Atléticos Siegtreffer gegen Deportivo La Coruña – sein zweites Spiel in Folge mit einem Tor. Der Sieg brachte Atlético bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer der LaLiga, Barcelona, heran, und Teile des Publikums spendeten ihm stehende Ovationen. Nach dem Spiel entschuldigte er sich dafür, seinen Wunsch bekundet zu haben, zum Rivalen zu wechseln.
„Es war ein Fehler. Ich verstehe, warum die Fans wütend sind. Wenn ich Fan wäre, wäre ich auch wütend.“
Er ergänzte, die Anhänger hätten ihm großzügige Unterstützung entgegengebracht, die er sehr schätze.
Wie es weitergeht
Die Entscheidung der RFEF schließt das Verfahren ab, das der Verband nach Atléticos Beschwerde eröffnet hatte. La Vanguardia berichtet, die FIFA könne die Angelegenheit nicht weiterverfolgen, sodass die Entscheidung des Verbands bislang das einzige Ergebnis sei. Álvarez bleibt bis Juni 2030 bei Atlético unter Vertrag. Nach dem Sieg am Wochenende liegt Atlético in der Tabelle der LaLiga zwei Punkte hinter Barcelona.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The IndependentBarcelona vom spanischen Fußballverband wegen Julian Alvarez-Verfolgung nach Atletico-Beschwerde bestraftBarcelona fined by Spanish FA over Julian Alvarez pursuit after Atletico complaint · Original auf Englisch
- TelegraafFC Barcelona muss lächerliche Geldstrafe für regelwidriges „Flirten“ mit Julian Alvarez zahlenFC Barcelona moet lachwekkende boete betalen wegens onreglementair 'geflirt' met Julian Alvarez · Original auf Niederländisch
- sport.interia.plSturm nach Lewandowskis Abgang. Barcelona wegen Belästigung bestraftBurza po odejściu Lewandowskiego. Barcelona ukarana za nękanie · Original auf Polnisch
- LaVanguardiaDie RFEF bestraft Barça nur mit 600 Euro für die Kontaktaufnahme mit Julián ÁlvarezLa RFEF solo multa al Barça con 600 euros por contactar a Julián Álvarez · Original auf Spanisch
- Julián Álvarez
- Stürmer von Atlético Madrid und Mittelpunkt des Streits um Barcelonas Kontaktaufnahme
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