Kunst & Bücher · La Ferté-Vidame, Vigo und Sanxenxo
Juan Carlos I erhält Prix Saint-Simon in Frankreich für seine Memoiren Reconciliación
Der 88-jährige ehemalige spanische Monarch nahm die Auszeichnung in La Ferté-Vidame im Kreise seiner Familie entgegen, nachdem er an einer Regatta in Galicien teilgenommen hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, RTVE.es, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 20. September 2026 erhielt der ehemalige König Juan Carlos I. den Prix Saint-Simon für sein Buch Reconciliación nach einer Abstimmung einer Jury unter der Leitung von Marc Lambron.
Die Auszeichnung ist seine zweite literarische Anerkennung in Frankreich, nachdem er im April 2026 den Sonderpreis der Jury für das politische Buch in der französischen Nationalversammlung gewonnen hatte.
Infanta Elena, Victoria Federica de Marichalar und Irene Urdangarin nahmen an der Zeremonie teil, nachdem der ehemalige König vom 16. bis 20. September 2026 Sanxenxo besucht hatte.

- Ende 2025Planeta veröffentlicht Memoiren Reconciliación in Spanien
- April 2026Mit Sonderpreis der Jury für das politische Buch in der französischen Nationalversammlung ausgezeichnet
- 16.09.Fliegt von Cascais nach Vigo, um an der Regatta in Sanxenxo teilzunehmen
- 20.09.Erhält Prix Saint-Simon in La Ferté-Vidame in Frankreich
Saint-Simon-Literaturpreis in Frankreich verliehen
Am 20. September 2026 nahm der ehemalige spanische König Juan Carlos I. an einer literarischen Zeremonie im Auditorium der Ferme Richardière in La Ferté-Vidame teil, einer ländlichen Gemeinde etwa 135 Kilometer südwestlich von Paris. Der 88-jährige frühere Monarch erhielt den Prix Saint-Simon für seine Memoiren mit dem Titel Reconciliación, die Ende 2025 in Spanien beim Verlag Planeta erschienen waren. Die Jury unter Vorsitz von Marc Lambron sprach den Preis mit großer Stimmenmehrheit zu und würdigte den historischen Wert und die literarische Qualität des Buches. Juan Carlos I. setzte sich gegen mehrere Finalisten durch, darunter den französischen Philosophen Régis Debray, der der Vater der Koautorin Laurence Debray ist, sowie die amerikanische Künstlerin Patti Smith. Diese Auszeichnung ist die zweite literarische Ehrung für das Werk in Frankreich, nachdem es im April 2026 von der Vereinigung Lire la Société mit dem Sonderpreis der Jury für das politische Buch in der französischen Nationalversammlung ausgezeichnet worden war.
Rede über Exil und historisches Vermächtnis
Auf Französisch sprach Juan Carlos I. vor mehr als 200 Anwesenden und bezeichnete das Buch als sein letztes Vermächtnis an Spanien, ein Land, das er fast 39 Jahre lang als Staatsoberhaupt geführt hatte. Er erklärte, dass er seinen Teil der Wahrheit aufrichtig niedergeschrieben habe, nachdem er vor über sechs Jahren seinen Wohnsitz nach Abu Dhabi verlegt hatte, im Anschluss an Finanzermittlungen, die die Staatsanwaltschaft später einstellte. Der frühere Monarch hielt seine Rede auf Französisch und erinnerte an seine frühe Kindheit, die er in Rom geboren, in der Schweiz und in Portugal aufgewachsen war, bevor er im Alter von zehn Jahren nach Spanien zog. Er stellte fest, dass die Entscheidung, sein Leben zu dokumentieren, ein Schritt zwischen Zweifeln und Wunden gewesen sei, aber ohne Bitterkeit.
„Diese Auszeichnung bestätigt mich in der Kategorie der Männer, die sich dafür entscheiden, Zeugnis abzulegen, anstatt zu schweigen. Es ist eine eher waghalsige als kluge Entscheidung, die ich getroffen habe, getrieben von der Mission, für die Nachwelt zu schreiben.“
Historische Parallelen zum Herzog von Saint-Simon
Der 1975 ins Leben gerufene Prix Saint-Simon ehrt das Andenken des französischen Aristokraten Louis de Rouvroy, Herzog von Saint-Simon (1675–1755), der mit seinen umfangreichen Schriften die Regierungszeit von König Ludwig XIV. und die Regentschaft Philipps von Orléans dokumentierte. In seiner Dankesrede zog Juan Carlos I. direkte Vergleiche zwischen seiner Zeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Ruhestand des Herzogs in La Ferté-Vidame, um seine historischen Berichte zu verfassen. Er bemerkte, dass das Schreiben von Memoiren offenbar die räumliche Trennung von der Palastmacht erfordere, und stellte fest, dass er die Distanz und Ruhe von Abu Dhabi brauchte, um über seine Vergangenheit nachzudenken. Er wies auch darauf hin, dass er bei der Thronbesteigung beschlossen habe, auf traditionelle Hofstrukturen zu verzichten, da er deren Risiken vorausgesehen habe.
„Ich nehme diese Auszeichnung mit enormer Dankbarkeit entgegen, für mich selbst, aber auch für Spanien, das ich so sehr liebe und zu dem ich, wo immer ich lebe, immer gehören werde.“
Familienunterstützung und maritimes Treffen in Galicien
Der frühere Monarch wurde bei der französischen Zeremonie von seiner ältesten Tochter, Infanta Elena, und zwei seiner Enkelinnen, Victoria Federica de Marichalar und Irene Urdangarin, begleitet. Das Treffen in Frankreich beendete eine mehrtägige Reise, die am Mittwoch, dem 16. September 2026, begonnen hatte, als Juan Carlos I. mit einem Privatflug von Cascais, Portugal, am Flughafen Peinador in Vigo eintraf. In Galicien nahm er an Veranstaltungen im Rahmen der 11. Internationalen Regatta König Juan Carlos I. teil, die vom 18. bis 20. September in der Ría de Pontevedra stattfand. Während seines Aufenthalts in Sanxenxo traf er sich mit Verwandten und engen Bekannten, darunter María Zurita und ihrem kleinen Sohn, bevor er zur Preisverleihung nach Frankreich reiste.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónEl Rey Juan Carlos I recibe un premio en París arropado por la Infanta Elena y sus nietas, Victoria Federica e Irene Urdangarin
- RTVE.esJuan Carlos I recibe un premio por sus memorias, su "último legado": "Viva donde viva, perteneceré siempre a España"
- LaVanguardiaJuan Carlos I: "Viva donde viva, siempre perteneceré a España
- El ConfidencialLa verdad de Juan Carlos I "entre dudas y heridas", pero "sin amargura": instituciones democráticas para vivir en paz
- Juan Carlos I
- Ehemaliger König von Spanien von 1975 bis 2014 und Autor der Memoiren Reconciliación
- Laurence Debray
- Französische Schriftstellerin und Co-Autorin der Memoiren von Juan Carlos I.
- Marc Lambron
- Französischer Schriftsteller und Präsident der Jury des Prix Saint-Simon
- Infanta Elena
- Älteste Tochter von Juan Carlos I.
- Victoria Federica de Marichalar
- Enkelin von Juan Carlos I.
- Régis Debray
- Französischer Philosoph und Finalist des Prix Saint-Simon
- Patti Smith
- Amerikanische Musikerin und Finalistin des Prix Saint-Simon
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