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Kurz gefasst

  • Il Sole 24 Ore berichtet von 970 Millionen Euro für etwa 11.000 Richter, mit über 70.000 Euro einmaliger Nachzahlung und etwa 20.000 Euro jährlichem Gehalt.

  • Urteile des Consiglio di Stato vom Juli 2025 kritisierten die Berechnungsmethode, und der TAR del Lazio hob im August 2026 die für 2021–2023 verwendeten Akte auf.

  • Die Anm erklärt, die Schätzung sei haltlos, und für einen Richter mit 20 Jahren Erfahrung liege der Betrag unter einem Viertel der Zahl der Zeitung.

  • Die Irpef-Senkung für die Mittelschicht und die Steuererleichterung auf das 13. Monatsgehalt sollen entfallen, während die Anpassungen 2024–2026 offenbleiben.

Rom
Rom · Italien
Wie es dazu kam
  1. Juli 2025Urteile des Consiglio di Stato kritisieren die Methode zur Festsetzung der Richtergehaltsanpassungen
  2. August 2026Der TAR del Lazio hebt die für die Anpassungen 2021–2023 verwendeten Akte auf
  3. 16.10.Berichte beziffern die Auszahlung im Haushalt 2027 auf durchschnittlich fast 100.000 Euro pro Richter

Haushaltstabelle zeigt die Auszahlung

Das italienische Haushaltsgesetz für 2027 könnte Richtern im Durchschnitt fast 100.000 Euro pro Kopf zahlen, berichtet Il Sole 24 Ore, der die Zahlen aus dem nach Brüssel übermittelten Documento programmatico di bilancio rekonstruiert hat. Die Planungstabelle enthält einen 1,9 Milliarden Euro schweren „fondo sentenze“ für Kosten aus Gerichtsurteilen, von denen 970 Millionen Euro für Richter vorgesehen sind. Die Zeitung berichtet, dass dies Bruttokosten für den Staat von mehr als 70.000 Euro pro Kopf als einmalige Nachzahlung und etwa 20.000 Euro jährlich an Gehalt bedeutet, die sich in künftigen Gehältern wiederholen würden. Die höchsten Beträge würden an die 10.638 Richter gehen, die bereits 2018 im Dienst waren, obwohl voraussichtlich alle anteilig etwas erhalten. Adnkronos beziffert die Zahl der Richter auf etwa 11.000 und erklärt, die Beträge würden je nach Dienstalter und Position variieren.

Warum die Gehaltserhöhungen fällig sind

Die Richtergehälter werden alle drei Jahre auf der Grundlage durchschnittlicher Steigerungen im öffentlichen Dienst angepasst, nach einer Berechnungsmethode, die Istat auf Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag anwendet. Im Juli 2025 wies der Consiglio di Stato diese Methode zurück und beanstandete den Ausschluss bestimmter Zulagen, die Auslassung einiger Kategorien öffentlicher Bediensteter und die Verwendung eines gewichteten statt eines einfachen Durchschnitts. Die Urteile betrafen zunächst die Anpassungen 2018–2020 und hatten Folgen für 2021–2023. Il Giornale berichtet von einem weiteren Urteil im August 2026 durch den TAR del Lazio, das die für die Festsetzung der Anpassungen 2021–2023 verwendeten Akte aufhob, sodass die Berechnungen neu erstellt werden müssen. Die Regierung muss nun die Dekrete finanzieren, mit denen die Entscheidungen der Verwaltungsgerichte umgesetzt werden.

Enger Haushalt und Folgewirkungen

Die Auszahlung erfolgt, während die Regierung einen Haushalt mit engen Spielräumen gestaltet, was laut Adnkronos eine Senkung der Irpef-Einkommensteuer für die Mittelschicht und die Steuererleichterung auf das 13. Monatsgehalt ausschließt, während die Suche nach Geld zur Abfederung hoher Energiekosten (caro bollette) weitergeht. Il Fatto Quotidiano schreibt, Giorgetti verzichte auf diese Steuermaßnahmen, um die Dekrete zu bezahlen. Die Anpassungen 2024–2026 bleiben ungelöst und könnten später überarbeitet und ausgeglichen werden. Auch Universitätsprofessoren und Militärangehörige könnten betroffen sein, da sie derselben öffentlich-rechtlichen Personalkategorie angehören, und Gewerkschaften von Forschern und Dozenten haben eine Sammelklage eingereicht.

Auszahlung pro Richter im Haushalt 2027 nach BerichtenEuro
Einmalige Nachzahlung, über 70.000 Euro70.000
Zusätzliches Gehalt pro Jahr, etwa 20.000 Euro20.000
Einmalige Nachzahlung, über 70.000 Euro
70000 Euro
Zusätzliches Gehalt pro Jahr, etwa 20.000 Euro
20000 Euro

Daten aus dem Artikeltext

Verband bestreitet die Schätzung

Die Associazione nazionale magistrati (Anm) wies die Zahlen der Zeitung in einer Erklärung gegenüber Adnkronos zurück:

„Die angegebenen Summen sind das Ergebnis einer haltlosen Schätzung: Die tatsächlichen Beträge liegen weit unter denen, die die Zeitung berichtet.“

Associazione nazionale magistrati (Anm)

Der Verband fügte hinzu, für einen Richter mit 20 Jahren Erfahrung liege der Betrag unter einem Viertel dessen, was die Zeitung geschrieben habe. Il Giornale, der die Auszahlungen den langsamen Gerichtsverfahren gegenüberstellt, nennt durchschnittliche jährliche Bruttokosten für den Staat von etwa 154.000 Euro pro ordentlichem Richter im Jahr 2024. Die Zahlen in der Haushaltstabelle sind daher umstritten, und die endgültigen Beträge werden von den Dekreten abhängen, die die Regierung erlässt.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Schusswaffenangriff an Grundschule in Oregon: Vier Tote, Angreifer von Unbeteiligtem getötet

Ein 16-Jähriger hat am 15. Oktober 2026 an der Silver Rail Elementary School in Bend, Oregon, das Feuer eröffnet und drei Kinder sowie eine Lehrkraft getötet. Eine Person, die ihm in das Gebäude folgte, erschoss ihn; laut Polizei war er bereits tot, bevor die Beamten eintrafen.

  • Wirtschaft · vor 1 Std.Tesla zeigt fliegenden Roadster, Produktion für 2028 angepeilt
  • Regierung · vor 2 Std.Pressesprecherin des Weißen Hauses gibt zu, die Anwaltsprüfung nie bestanden zu haben
  • Gesundheit & Bildung · vor 3 Std.Papst Leo XIV. erholt sich von Lungenoperation, Angelus am Sonntag geplant

Quellen und Kontext

  • Il Fatto Quotidianovor 2 Std.Richtergehälter, bis zu 100.000 Euro mit dem Haushaltsgesetz 2027Stipendi magistrati, fino a 100mila euro con la legge di bilancio 2027 · Original auf Italienisch
  • Il Messaggerovor 2 Std.Richtergehälter, fast 100.000 Euro pro Kopf an Nachzahlungen und Erhöhungen: Was der Haushalt 2027 vorsiehtStipendi magistrati, quasi 100mila euro a testa tra arretrati e aumenti: cosa prevede la Manovra 2027 · Original auf Italienisch
  • ANSA.itvor 3 Std.Sole24ore: „Fast 100.000 Euro pro Kopf für Richter im Haushalt“Sole24ore: 'Ai magistrati in manovra quasi 100mila euro a testa' - Notizie · Original auf Italienisch
  • Adnkronosvor 3 Std.Richter, fast 100.000 Euro pro Kopf an Nachzahlungen und Erhöhungen: Was der Haushalt 2027 vorsiehtMagistrati, quasi 100mila euro a testa tra arretrati e aumenti: cosa prevede la manovra 2027 · Original auf Italienisch
Giorgetti
Italienischer Minister, der laut Il Fatto Quotidiano auf die Irpef-Senkung für die Mittelschicht und die Steuererleichterung auf das 13. Monatsgehalt verzichtet, um die Richterdekrete zu finanzieren

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Veröffentlicht heute um 19:06.

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In diesem Text

Haushaltstabelle zeigt die AuszahlungHaushaltstabelle zeigt die AuszahlungWarum die Gehaltserhöhungen fällig sindWarum die Gehaltserhöhungen fällig sindEnger Haushalt und FolgewirkungenEnger Haushalt und FolgewirkungenVerband bestreitet die SchätzungVerband bestreitet die Schätzung

Auf Grundlage von Berichten von

Il Fatto Quotidiano, Il Messaggero, ANSA.it, Adnkronos, il Giornale.it, Il Sole 24 ORE

Liste der Quellen

Regierung · Rom

Italienische Richter könnten 2027 fast 100.000 Euro erhalten

Ein Anteil von 970 Millionen Euro aus einem 1,9 Milliarden Euro schweren „fondo sentenze“ im Haushaltsplanungsdokument würde Richtern mehr als 70.000 Euro an Nachzahlungen und rund 20.000 Euro jährlich einbringen. Die Associazione nazionale magistrati nennt die Schätzung haltlos.

Rom

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Il Messaggero, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 19:06.

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