Regierung · Rom
Italiens Abgeordnetenkammer hält an Regel fest, die gestrichenen No-Vax-Ärzten die Rückkehr ins Register erlaubt
Die Abgeordnetenkammer hat Artikel 8 des Gesetzes über die Gesundheitsberufe mit 126 zu 113 Stimmen beibehalten; die Unterstützung von Futuro Nazionale war dabei entscheidend. Die Vorschrift erlaubt Ärzten, die während der Corona-Pandemie aus dem Register gestrichen wurden, einen Antrag auf Wiedereintragung, stellt sie aber nicht automatisch wieder ein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, AGI, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Abgeordnetenkammer stimmte am 27. Oktober mit 126 Ja-, 113 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen und behielt die Vorschrift im Gesetz über die Gesundheitsberufe bei.
Ärzte, die während der Corona-Pandemie wegen nicht vorsätzlicher Handlungen gestrichen wurden, können innerhalb von 60 Tagen nach Inkrafttreten der Vorschrift einen Antrag stellen; das Gesetz braucht noch die Zustimmung des Senats.
Rossano Sasso sagte, die Norm wäre nicht durchgekommen, hätten die acht Abgeordneten von Futuro Nazionale mit Nein gestimmt.
Elena Bonetti (Azione), Marianna Ricciardi (M5S), Ilenia Malavasi (PD) und Devis Dori (AVS) kritisierten die Maßnahme, während FNOMCEO-Präsident Filippo Anelli sagte, sie bevorzuge einige Ärzte gegenüber anderen.
Die Abstimmung
Am 27. Oktober hielt die Abgeordnetenkammer Artikel 8 des Gesetzes zur Reform der Gesundheitsberufe mit 126 Ja-Stimmen, 113 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen aufrecht. Die Vorschrift war im Juli im Sozialausschuss auf Vorschlag von Fratelli d'Italia eingefügt worden, Erstantragstellerin war Alice Buonguerrieri. Sie erlaubt es Angehörigen der Gesundheitsberufe, die während der Covid-Pandemie wegen nicht vorsätzlicher Handlungen aus dem Register gestrichen wurden, unter bestimmten Bedingungen die Wiedereintragung zu beantragen. Niemand wird automatisch wieder eingetragen, und die Anträge müssen innerhalb von 60 Tagen nach Inkrafttreten der Vorschrift gestellt werden. Das Gesetz befindet sich in erster Lesung in der Kammer, die Regel greift also erst, nachdem auch der Senat zugestimmt hat.
- Dafür
- 126 Stimmen
- Dagegen
- 113 Stimmen
- Enthalten
- 2 Stimmen
Daten aus dem Artikeltext
Eine Mehrheit von 13 Stimmen
Das Ergebnis hing von Futuro Nazionale ab, deren acht Abgeordnete mit Ja stimmten. Rossano Sasso sagte, die Norm wäre nicht durchgekommen, hätten diese acht mit Nein gestimmt. Mehrere Abgeordnete von Forza Italia nahmen nicht an der Abstimmung teil, obwohl auch Stimmen dieser Partei halfen, den Text durchzubringen. Innerhalb von Futuro Nazionale wird das Ergebnis als Warnung an die Regierungskoalition vor weiteren Abstimmungen und möglichen künftigen Bündnissen gelesen.
Opposition und Ärzteverbände
Die Oppositionsbänke griffen die Maßnahme aus mehreren Richtungen an. Elena Bonetti von Azione sagte in der Kammer:
„Wir können uns einreden, was wir wollen, aber heute setzen wir diese Ärzte wieder ein, die die berufliche Pflicht missachtet haben, die ihnen die Verpflichtung auferlegte.“
Marianna Ricciardi von der Fünf-Sterne-Bewegung sagte, die Abstimmung sei eine Ohrfeige sowohl für die Ärzte, die sich an die Regeln gehalten hätten, als auch für die Covid-Opfer. Sie erinnerte daran, dass die gestrichenen Ärzte versucht hätten, Krebs mit Bach-Blütenessenzen und schwere Infektionen mit fermentierter Papaya zu behandeln. Devis Dori von Alleanza Verdi e Sinistra (AVS) nannte den Artikel eine Beleidigung für die Angehörigen der Gesundheitsberufe, die ihre Pflicht erfüllt hätten, während Ilenia Malavasi von der Demokratischen Partei vor einem gefährlichen Präzedenzfall warnte. Auch Marco Furfaro von der Demokratischen Partei wandte sich an die Kammer:
„Sie geben den weißen Kittel Leuten zurück, die ihn bespuckt haben.“
Filippo Anelli, Präsident des nationalen Verbands der Ärztekammern (FNOMCEO), hatte bereits im Juli Einspruch erhoben und erklärt, die Maßnahme untergrabe die Arbeit der Kammern. Nun sagt er, sie bevorzuge einige Ärzte gegenüber anderen, und die Betroffenen seien sehr wenige. Auch Davide Faraone (Iv) und Riccardo Magi (+Europa) griffen die Abstimmung an. In der Kammer forderte Mauro Berruto von der Demokratischen Partei den sofortigen Rücktritt von Maurizio Casasco, Präsident der Federazione medico sportiva italiana und Forza-Italia-Abgeordneter, der die Vorschrift unterstützt hatte.
Wie es weitergeht
Das Gesetz geht nun an den Senat, der es ebenfalls billigen muss, bevor die Vorschrift wirksam werden kann. Die Frist von 60 Tagen für die Anträge beginnt erst mit dem Inkrafttreten der Vorschrift, Ärzte können sie also nicht vorher einreichen. Ein Termin für die Senatsdebatte wird in den Berichten nicht genannt. Die Mehrheit der Regierungslager stützte sich auf acht Stimmen von Futuro Nazionale, während Opposition und Ärztekammern die Regel bereits ablehnen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Tgcom24No-Vax-Ärzte werden wieder eingestellt: grünes Licht von der Kammer, Ja von Vannacci ist entscheidendI medici no vax saranno reintegrati: via libera della Camera, determinante il sì di Vannacci · Original auf Italienisch
- AGIWiedereinstellung von 'Novax'-Ärzten, Bonetti: Mit dem Green Pass haben wir das Land gerettetReintegro dei medici 'Novax', Bonetti: Con Green pass abbiamo salvato il Paese · Original auf Italienisch
- AGIKammer billigt Wiedereinstellung von 'Novax'-Ärzten, die während Covid ausgeschlossen wurdenOk della Camera a reintegro medici 'Novax' radiati durante il Covid, · Original auf Italienisch
- Il Fatto QuotidianoAusgeschlossene No-Vax-Ärzte, Kammer billigt Wiedereinstellung mit 13 Stimmen VorsprungMedici no vax radiati, Camera approva reintegro con 13 voti di scarto | Il Fatto Quotidiano.it · Original auf Italienisch
- Elena Bonetti
- Azione-Abgeordnete, die sich in der Kammerdebatte gegen Artikel 8 stellte
- Marianna Ricciardi
- Abgeordnete der Fünf-Sterne-Bewegung, die die Maßnahme kritisierte
- Devis Dori
- Abgeordneter von Alleanza Verdi e Sinistra, der die Maßnahme kritisierte
- Ilenia Malavasi
- Abgeordnete der Demokratischen Partei, die die Maßnahme einen gefährlichen Präzedenzfall nannte
- Marco Furfaro
- Abgeordneter der Demokratischen Partei und Leiter der Sozialpolitik, der die Maßnahme kritisierte
- Rossano Sasso
- Abgeordneter von Futuro Nazionale, der sagte, die Norm wäre ohne die Stimmen seiner Gruppe nicht durchgekommen
- Alice Buonguerrieri
- Abgeordnete von Fratelli d'Italia und Erstantragstellerin des Änderungsantrags, der Artikel 8 einführte
- Mauro Berruto
- Abgeordneter der Demokratischen Partei, der den Rücktritt von Maurizio Casasco forderte
- Maurizio Casasco
- Forza-Italia-Abgeordneter und Präsident der Federazione medico sportiva italiana
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