
Italienischer Jäger (56) nach Jagd in Daleszyce in Polen am Fahrzeug erschossen
Die Polizei in Kielce untersucht, wie ein Schuss, der abgefeuert wurde, als ein 56-jähriger italienischer Jäger Jagdhunde und sein Gewehr aus seinem Fahrzeug holte, ihn noch am Tatort tötete. Kein Zeuge sah den Moment des Schusses.
Der Schuss
Am Donnerstag, dem 8. Oktober, kehrten Jäger nach dem Ende einer Jagd auf das Gelände eines Jagdklubs in Daleszyce in der Woiwodschaft Heiligkreuz zurück. Die Quellen nennen für den Vorfall leicht abweichende Uhrzeiten: Polsat News und Super Express schreiben von nach 15 Uhr, FAKT24 verortet ihn gegen 15:30 Uhr. Nach Angaben der Polizei ging ein 56-jähriger italienischer Staatsbürger zum Heck seines Fahrzeugs, wo er die Jagdhunde herauslassen und seine Schusswaffe entnehmen wollte. Ein Schuss fiel, und er wurde getroffen.
Die Rettungskräfte wurden alarmiert, ein medizinisches Team aus Daleszyce entsandt und ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort geschickt. Der Mann starb am Tatort, sein Leichnam wurde für weitere Untersuchungen gesichert.
Die Ermittlungen
Polizeibeamte der Stadtwache Kielce arbeiten unter Aufsicht eines Staatsanwalts daran, die Umstände aufzuklären. Sprecher St. Asp. Jacek Borek sagte, die ersten Erkenntnisse der Ermittler deuteten darauf hin, dass der Schuss abgegeben wurde, während die Hunde und die Waffe aus dem Fahrzeug geholt wurden.
Kein Zeuge, der die Rettungskräfte verständigt hat, hat den Moment des Schusses selbst gesehen, deshalb versuchen wir, die Umstände gemeinsam mit einem Ballistik-Experten zu rekonstruieren.
Eine unbeabsichtigte Schussabgabe ist eine der Hauptthesen, die geprüft werden. Die Polizei betont, dass dies nicht bestätigt sei und dass das endgültige Bild von den Ergebnissen weiterer Untersuchungen abhänge.
Offene Fragen
Das Gutachten, die Untersuchung der Waffe und des Tatorts sowie die Ergebnisse der Untersuchungen sollen zeigen, wie der Schuss abgegeben wurde. Die Ermittler wollen zudem genau klären, was der Mann unmittelbar vor dem Vorfall tat. Die Ermittlungen laufen unter staatsanwaltschaftlicher Aufsicht weiter.

