Sicherheit · Trippstadt und Kaiserslautern
48-jähriger Jäger bei Drückjagd in der Pfalz tot mit Schusswunde aufgefunden
Die Polizei in Kaiserslautern untersucht, wie ein 48-jähriger Jäger eine Schusswunde erlitten hat. Zeugen fanden ihn am Dienstag, 3. November 2026, leblos auf einem Hochsitz, Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr retten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von stern.de, Süddeutsche Zeitung, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Zeugen fanden den 48-Jährigen am Dienstag, 3. November 2026, leblos auf einem Hochsitz. Er starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Fundort, die Polizei bestätigte eine Schusswunde.
Nach Angaben der Polizei nahmen 183 Menschen an der Drückjagd bei Trippstadt und Johanniskreuz teil. Solche Jagden finden laut Deutschem Jagdverband überwiegend zwischen Oktober und Dezember statt.
Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, nahm die Personalien der Jagdteilnehmer auf und stellte mehrere Schusswaffen sicher. Befragungen und Zeugenvernehmungen dauern noch an, sagte eine Polizeisprecherin.
Was die Polizei vorfand
Zeugen fanden einen 48-jährigen Jäger am Dienstag, 3. November 2026, reglos auf einem Hochsitz im Pfälzerwald. Berichte verorten den Ort in der Nähe von Trippstadt und Johanniskreuz, beide im Raum Kaiserslautern. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte und begannen mit der Wiederbelebung, doch der Mann starb noch am Fundort. Die Polizei stellte eine Schusswunde an seinem Körper fest und hat bislang nicht geklärt, wie die Verletzung entstanden ist. Die Polizei Kaiserslautern gab den Fall am Abend bekannt und behandelt ihn als Todesermittlungsverfahren, weil die Umstände unklar bleiben.
Wie die Drückjagd ablief
Die Polizei beschreibt die Veranstaltung als Drückjagd, eine Gesellschaftsjagd, bei der langsam vorrückende Treiber und Hundeführer Rehwild, Schwarzwild oder Damwild auf die wartenden Schützen zutreiben. Das langsame, leise Vorgehen soll es den Schützen ermöglichen, sicher auf ihre Ziele anzulegen. Nach Angaben der Polizei nahmen 183 Menschen an der Jagd teil. Einige Berichte verwendeten stattdessen den Begriff Treibjagd, eine Variante, bei der das Wild intensiver auf die Jäger zugetrieben wird. Der Deutsche Jagdverband gibt an, dass Drückjagden überwiegend zwischen Oktober und Dezember stattfinden. Die Schützen warten auf mobilen, dachlosen Kanzeln von etwa zwei bis drei Metern Höhe, deren Standorte und Abstände im Voraus geplant werden. Frederik Grüneberg, Leiter der Geschäftsstelle des Landesjagdverbands Rheinland-Pfalz, sagte, diese Positionen würden während der Jagd nicht verändert, was der Sicherheit aller Beteiligten diene.
Jagdformen und wer teilnehmen darf
Jäger gehen laut Deutschem Jagdverband entweder allein oder in der Gruppe auf die Jagd. Einzeljäger warten am häufigsten auf einem Hochsitz auf vorbeikommendes Wild – eine Praxis, die Ansitz genannt wird –, während die Pirsch bedeutet, sich langsam an die Tiere heranzubewegen. Gesellschaftsjagden gibt es in zwei Formen: Treibjagd und Drückjagd. Organisiert werden Jagden von Staatsforsten, einem Jagdpächter oder dem Waldeigentümer, und die Teilnehmer werden persönlich vom Waldbesitzer eingeladen. Die Mitgliedschaft im Landesjagdverband oder in einer Kreisjägerschaft ist laut Verband freiwillig, ein Jagdschein jedoch Pflicht.
Ein zweiter Vorfall und offene Fragen
Bei derselben Jagd wurde ein 29-jähriger Mann von einem Wildschwein schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, berichtete der Tagesspiegel. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen stehen die beiden Vorfälle nicht in Zusammenhang. Befragungen und Zeugenvernehmungen dauern noch an, sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittler prüfen mehrere mögliche Abläufe, und wie es zu der Schussverletzung kam, bleibt unklar. Die Beamten nahmen die Personalien der an der Jagd beteiligten Personen auf und stellten im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens mehrere Schusswaffen sicher.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Orte
- Kaiserslautern
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen