Sicherheit · Bayahibe

Italienische Touristin tot, 1.700 Evakuierte bei windgetriebenem Brand, der dominikanischen Badeort zerstört

Ein heftiges Feuer, angefacht durch starke Winde und Strohdächer, hat am Freitag das Hotel Viva Wyndham Dominicus Beach in Bayahibe, Dominikanische Republik, zerstört. Dabei kam die 45-jährige italienische Touristin Francesca Valentino ums Leben, und fast 1.700 Gäste mussten fliehen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVN24, 20 Minuten, Il Messaggero und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bayahibe · Dominikanische Republik
Wie es dazu kam
  1. 20.06.Erster Rückflug bringt 130 italienische Touristen nach Hause.
  2. 20.06.Feuer nach 17-stündigem Löscheinsatz unter Kontrolle gebracht.
  3. 21.06.Alle verbliebenen Gäste umgesiedelt; Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Das Feuer

Die Flammen brachen gegen 11 Uhr am Freitag, dem 19. Juni, im Resort Viva Wyndham Dominicus Beach in Bayahibe aus, einer Küstenstadt an der Südostküste der Dominikanischen Republik. Strohgedeckte Palmblätterdächer und starke Winde trieben das Feuer mit extremer Geschwindigkeit über die Anlage und ließen eine gewaltige schwarze Rauchwolke in den Himmel steigen. Innerhalb weniger Minuten rannten die Gäste aus ihren Bungalows zum Strand oder in benachbarte Hotels. Einsatzkräfte bekämpften den Brand 17 Stunden lang, bevor er am Samstagnachmittag unter Kontrolle gebracht werden konnte.

„Vorläufige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich die Flammen aufgrund der Windverhältnisse und der leichten Entzündlichkeit der aus Stroh gefertigten Dächer schnell ausbreiteten.“

Juan Manuel Méndez, Direktor des Einsatzleitungszentrums

Das Opfer

Francesca Valentino, eine 45-jährige Italienerin (Quellenangaben variieren zwischen 45 und 46), starb während der Evakuierung. Sie floh zum Strand, erlitt jedoch eine schwere Atemkrise, offenbar durch das Einatmen von Kohlenmonoxid, und verlor auf dem Weg ins Krankenhaus das Bewusstsein. Sie hielt sich seit dem 16. Juni gemeinsam mit ihrem dominikanischen Ehemann und ihren beiden kleinen Töchtern im Resort auf. Valentino, gebürtig aus Caserta, hatte an der Sky-Italia-Sendung „Mollo tutto e cambio vita“ („Ich lasse alles fallen und ändere mein Leben“) teilgenommen, nachdem sie vor Jahren nach Bayahibe gezogen war, wo sie ihren Mann kennenlernte. In den letzten Jahren war sie nach Caserta zurückgekehrt und besuchte die Dominikanische Republik als Touristin.

Evakuierung und Rückführung

Fast 1.700 Gäste wurden aus dem zu 84 Prozent ausgelasteten Resort evakuiert. Viele verloren sämtliche Habseligkeiten, darunter auch ihre Pässe. Die Hoteldirektorin Amanda Santana erklärte, die Geschäftsleitung koordiniere mit den Botschaften die Ausstellung von Reisedokumenten, und die Touristen seien in Hotels in Punta Cana und Bayahibe untergebracht worden. Ein Schweizer Tourist, Franco (39) aus Winterthur, beschrieb, wie er zu seinem Bungalow sprintete: „Ich konnte noch die Pässe schnappen, dann standen die Flammen bereits am Bungalow des Nachbarn.“ Er sagte, er habe am Tag zuvor Schweißarbeiten in der Lobby bemerkt, doch die Behörden hätten eine Ursache nicht bestätigt.

„Leider haben sie ihre Ausweisdokumente, einschließlich ihrer Pässe, verloren. Wir haben mit den Botschaften und Regierungen dieser Länder koordiniert, um die Einreise dieser Gäste zu erleichtern.“

Amanda Santana, Hoteldirektorin bei Viva Resorts by Wyndham

Der italienische Tourismusminister Gianmarco Mazzi erklärte, dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs 285 italienische Staatsangehörige im Hotel befanden. Ein erster Rückflug mit 130 von ihnen startete am Samstag. Auch andere Gäste, darunter ein Paar aus der Normandie und zahlreiche Amerikaner, wurden von konsularischen Mitarbeitern unterstützt.

„Ein Urlaub hat sich in eine inakzeptable Tragödie verwandelt.“

Gianmarco Mazzi, Italienischer Tourismusminister

Was Augenzeugen sahen

Das Feuer erzeugte dichten schwarzen Rauch, der den Himmel verfinsterte. „Der Himmel wurde völlig schwarz“, erinnerte sich ein italienischer Tourist. „Wir konnten am Strand nicht mehr atmen.“ Mehrere Gäste berichteten, dass es keinen zentralen Alarm gab; die Leute klopften an Türen, um einander zu wecken. Franco und seine Familie, die alles außer ihren Pässen und ein paar Kleidungsstücken verloren, sahen ihren Bungalow vollständig abbrennen. Vier Einsatzkräfte wurden wegen Hitzschlags behandelt, erholen sich aber. Drohnenaufnahmen zeigten verkohlte Palmen, ausgebrannte Gebäude und einen offenbar intakten Tennisplatz inmitten der Ruinen.

Reaktion und Ermittlungen

Die Kette Viva Resorts by Wyndham erklärte, alle Gäste und Mitarbeiter seien sicher evakuiert worden, und das Hotel werde bis auf weiteres geschlossen bleiben. Der dominikanische Einsatzleiter Juan Manuel Méndez erklärte, dass die technischen Untersuchungen zur Brandursache noch andauern. Die Strohdachmaterialien des Hotels sind als Brandbeschleuniger bekannt. Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Leiche von Francesca Valentino wird nach einer Autopsie nach Italien überführt, ein Vorgang, der voraussichtlich etwa zehn Tage dauern wird.

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