Istat beziffert die Gesamtsumme für 2024 auf 218,2 Milliarden Euro, ein Anstieg um 0,3 % gegenüber 217,6 Milliarden, während ihr Anteil am BIP von 10,2 % auf 9,9 % sank.
Die irregulären Vollzeitäquivalente stiegen 2024 um mehr als 145.000, wobei die irregulären Arbeitnehmereinheiten um 5,4 % zunahmen, gegenüber einem Wachstum der regulären Arbeit von 1,6 %.
Illegale Aktivitäten gingen um 0,9 % auf 19,8 Milliarden Euro zurück, während die nicht beobachtete Wirtschaft in sonstigen persönlichen Dienstleistungen 30,7 % der Wertschöpfung erreicht.
Das italienische Statistikamt Istat beziffert die nicht beobachtete Wirtschaft für 2024 auf 218,2 Milliarden Euro, ein Anstieg um 0,3 % gegenüber 217,6 Milliarden Euro im Jahr 2023. Das BIP zu laufenden Preisen wuchs im selben Jahr um 3,2 %, sodass das Gewicht der nicht beobachteten Wirtschaft von 10,2 % auf 9,9 % des BIP sank. Istat veröffentlichte die Zahlen am Freitag, dem 16. Oktober 2026.
Daten aus dem Artikeltext
Die Schattenwirtschaft, die nicht gemeldete Arbeit sowie zu niedrig angegebene Umsätze und Kosten umfasst, machte 198,4 Milliarden Euro aus, 0,8 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor. Illegale Aktivitäten gingen im gleichen Zeitraum um 0,9 % auf 19,8 Milliarden Euro zurück. Der Bericht beziffert den Anteil der illegalen Komponente an der nicht beobachteten Wirtschaft auf 9,1 %, einen Punkt unter dem Niveau von 2021.
Daten aus dem Artikeltext
Die irreguläre Arbeit ist die Komponente, die die Gesamtsumme nach oben treibt. Istat zählt für 2024 3,277 Millionen Vollzeitäquivalente (ULA) in irregulären Beschäftigungsverhältnissen, davon 2,396 Millionen abhängig Beschäftigte, ein Anstieg um mehr als 145.000 Einheiten oder 4,6 % gegenüber 2023. Die irregulären Arbeitnehmereinheiten stiegen um 5,4 %, also 121,8 Tausend, während die irregulären Selbstständigeneinheiten um 2,7 %, also 23,4 Tausend, zunahmen. Die reguläre Arbeit wuchs im selben Jahr um 1,6 %, wobei die regulär Beschäftigten um 2,9 % zunahmen und die regulär Selbstständigen um 1,6 % zurückgingen. Die Wertschöpfung aus irregulärer Arbeit stieg um 3,9 %, etwa 3,1 Milliarden Euro, und ihr Anteil an der nicht beobachteten Wirtschaft erreichte 36,8 %, gegenüber 35,5 %. Istat definiert irreguläre Beschäftigungsverhältnisse als solche, die gegen Steuer- oder Sozialbeitragsregeln verstoßen, zusammen mit illegalen Aktivitäten, die nicht direkt über Unternehmen, Institutionen oder Verwaltungsquellen beobachtet werden können.
Daten aus dem Artikeltext
Il Fatto Quotidiano beziffert unter Berufung auf dieselbe Istat-Reihe die irregulären Einheiten für 2021 auf 2,98 Millionen und gibt an, sie seien 2022 stabil geblieben, bevor sie 2023 auf 3,13 Millionen stiegen. Gemessen an 2022 zählt die Zeitung für 2024 298.000 irreguläre Einheiten mehr und einen Anstieg der Schwarzarbeitsquote von 12,5 % auf 13,1 %. Sie argumentiert, die Abschaffung des Bürgereinkommens (reddito di cittadinanza) durch die Regierung Meloni habe die Schwarzarbeit nicht eingedämmt, räumt jedoch ein, dass die Zahlen keinen kausalen Zusammenhang belegen. Laut der Zeitung erreichte die Regierung Ende 2023 bei der Neuverhandlung des italienischen Aufbauplans (PNRR) mit Brüssel die Streichung einer Zusage, die irreguläre Arbeit um 2 Prozentpunkte gegenüber 2020 zu senken. Diese Zusage wurde durch Verpflichtungen zu Kontrollen, Arbeitsvermittlungszentren und einem nationalen Portal ersetzt.
Die Istat-Daten zeigen, dass die nicht beobachtete Wirtschaft in sonstigen persönlichen Dienstleistungen 30,7 % der Wertschöpfung erreicht, gefolgt von Handel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie mit 18,5 % und dem Baugewerbe mit 17,7 %. In der Landwirtschaft macht allein die irreguläre Arbeit 15,2 % der sektoralen Wertschöpfung aus, während die irreguläre Arbeit in der Industrie zwischen 0,9 % und 2,8 % liegt. Nicht gemeldete Trinkgelder und Mieten gingen um 13,1 % zurück, also 1,6 Milliarden Euro. Der Drogenhandel trug 14,9 Milliarden Euro an Wert bei, 0,4 Milliarden weniger als 2023, während die Prostitutionsdienstleistungen um 2,8 % auf 4,2 Milliarden Euro stiegen. Der Zigarettenschmuggel blieb marginal, mit 0,6 Milliarden Euro Wertschöpfung oder 3,1 % der illegalen Aktivität.
Francesco Seghezzi, Präsident von Adapt, sagte, die Zahlen sollten dazu anregen, ebenso auf die Arbeitsbedingungen wie auf die Beschäftigtenzahl zu schauen.
„Es ist ein Signal, das uns dazu drängen sollte, nicht nur auf die Zahl der Beschäftigten zu schauen, sondern auch auf die Bedingungen, unter denen sie arbeiten.“
Die Gewerkschaft Cgil forderte dagegen einen Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik.
„Die Zahlen bescheinigen das Scheitern der Strategie, die die Regierung in diesen Jahren verfolgt hat. Ein radikaler Wandel ist nötig.“
Der Istat-Bericht verwendet 2024 als Referenzjahr für alle hier genannten Zahlen.
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Pollar unterstützenMakroökonomie · Rom
Der Istat-Bericht zur nicht beobachteten Wirtschaft zeigt einen Anstieg der irregulären Arbeit um 4,6 % im Jahr 2024 auf 3,277 Millionen Einheiten, während der Anteil des Sektors am BIP auf 9,9 % sank.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, ANSA.it, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht .