Fußball · Inglewood
Iran spielt 2:2 gegen Neuseeland – WM-Auftakt von Hymnen-Protesten überschattet
Das erste Spiel des Iran bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, ein 2:2-Unentschieden gegen Neuseeland, war von lautstarken Protesten iranischer Exil-Fans geprägt, die im SoFi Stadium in Inglewood ihre eigene Nationalhymne auspfiffen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero und Corriere della Sera. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Fans der iranischen Diaspora pfiffen vor dem Anpfiff die Nationalhymne aus, schwenkten vorrevolutionäre Flaggen und skandierten Parolen gegen die Regierung in Teheran.
Elijah Just traf zweimal für Neuseeland, während Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebi für den Iran antworteten, um die Punkte in Gruppe G zu teilen.
Im Gegensatz zur WM 2022 in Katar sangen die iranischen Spieler ihre Hymne mit und bildeten damit einen Kontrast zu den protestierenden Fans.
Einige Anhänger applaudierten dem Team nach dem Spiel und trennten Sport von Politik, während andere ihren Protest fortsetzten.
Der Iran und Neuseeland starteten am Montag im SoFi Stadium mit einem 2:2-Unentschieden in ihre WM-Kampagne in Gruppe G. Das Ergebnis bringt beiden Teams einen Punkt, doch der Abend war ebenso sehr von Politik wie vom Fußball geprägt.
Hymnen-Protest
Vor dem Anpfiff pfiffen und buhten Tausende iranische Exil-Fans während der iranischen Nationalhymne. Auf dem Spielfeld sangen die Spieler mit – eine Abkehr von der Weltmeisterschaft 2022 in Katar, als die Mannschaft vor ihrem Auftaktspiel gegen England aus Solidarität mit den regierungskritischen Protesten im Inland geschwiegen hatte. Außerhalb des Stadions verteilten Aktivisten T-Shirts mit der vorrevolutionären Löwen-und-Sonne-Flagge sowie den Gesichtern der bei den Demonstrationen vom 8. und 9. Januar getöteten Menschen. Einige skandierten „Javid Shah“ (Lang lebe der Schah) und hielten Schilder mit der Aufschrift „No deal“ in Richtung der Regierung in Teheran.
Im Stadion
Die Ordner ließen die Flaggen des alten Regimes weitgehend in die Ränge, forderten die Fans jedoch auf, sie nicht an den Geländern aufzuhängen, zogen sich aber zurück, als die Banner kurz darauf wieder auftauchten. Neben dem iranischen Kontingent befand sich eine lautstarke Gruppe mexikanischer Anhänger und eine kleinere Anzahl US-Amerikaner im Stadion, was für eine karnevaleske Atmosphäre sorgte, während die politischen Spannungen unter der Oberfläche brodelten. Vor dem Spiel wurden riesige Flaggen beider Nationen auf dem Spielfeld entrollt, während Fans auf den Rängen die Löwen-und-Sonne-Fahne schwenkten und Lieder sangen, die an die Monarchie erinnerten.
Das Spiel
Neuseeland ging durch Elijah Just in Führung, der zweimal traf und sein Team jeweils in Front brachte. Kapitän Chris Wood lieferte die Vorlagen für beide Tore. Der Iran antwortete jeweils: Ramin Rezaeian erzielte den ersten Ausgleich, bevor er in der 64. Minute Mohammad Mohebi zum 2:2-Endstand bediente. Das Unentschieden schmeichelte keiner der beiden Seiten, bewies aber, dass Neuseeland gegen einen höher platzierten Gegner bestehen kann.
- Elijah Just (NZL)
- 2 Tore
- Ramin Rezaeian (IRN)
- 1 Tore
- Mohammad Mohebi (IRN)
- 1 Tore
Daten aus dem Artikeltext
Nach dem Schlusspfiff
Als das Spiel endete, erhoben sich viele iranische Fans, um das Team zu beklatschen, und entschieden sich dafür, den sportlichen Wettkampf von dem politischen Dissens zu trennen, der die Zeremonie vor dem Spiel geprägt hatte. Ein Anhänger erklärte gegenüber Reportern, dass es möglich sei, gegen die Regierung zu sein und dennoch ein Fußballspiel zu genießen, „aber manche Leute verstehen das nicht.“ Die gemischten Reaktionen im Stadion spiegelten die tiefen Spaltungen innerhalb der iranischen Diaspora wider.
Breiterer Kontext
Die Proteste spiegelten die politischen Unterströmungen wider, die die iranische Nationalmannschaft in den letzten Jahren begleitet haben. Bei der Weltmeisterschaft 2022 wurde die Weigerung der Spieler, vor dem Spiel gegen England die Hymne zu singen, weithin als Unterstützung der regierungskritischen Bewegung interpretiert. Diesmal sang das Team, doch der Dissens der Zuschauer war lauter und verwandelte ein internationales Sportereignis in eine Plattform für politischen Ausdruck.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Elijah Just
- Neuseeländischer Stürmer, erzielte beide Tore für sein Team.
- Chris Wood
- Neuseeländischer Kapitän und Stürmer, lieferte die Vorlagen für beide Tore.
- Ramin Rezaeian
- Iranischer Verteidiger, erzielte ein Tor und bereitete ein weiteres vor.
- Mohammad Mohebi
- Iranischer Stürmer, erzielte den Ausgleichstreffer in der 64. Minute.
- Orte
- Los Angeles
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