
Iran droht Angriffe auf US-Stützpunkte an, nachdem über militärische Planungen berichtet wurde
Tehran warnte, dass amerikanische Militäreinrichtungen und regionale Verbündete mit Vergeltungsschlägen rechnen müssten, falls Washington die unter einem Waffenstillstand vom Juni pausierten Kampfhandlungen wieder aufnehme.
Drohung von Angriffen auf Stützpunkte
Die iranische Militärführung gab am Sonntag, dem 20. September 2026, bekannt, dass sie Geheimdienstinformationen erhalten habe, die darauf hindeuten, dass die Vereinigten Staaten die Wiederaufnahme von Kampfhandlungen gegen iranisches Territorium vorbereiten. Laut dem offiziellen Kommuniqué, das von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet wurde, wurde die Entscheidung zur Wiederaufnahme der Feindseligkeiten während eines multilateralen Treffens unter Beteiligung amerikanischer Vertreter und regionaler Regierungen finalisiert. Iranische Beamte erklärten, die Koordinierungssitzung habe in einem unbenannten europäischen Land stattgefunden. Die Streitkräfteführung nannte weder die konkreten Staaten, die an den Gesprächen beteiligt waren, noch beschrieb sie die taktischen Details oder den Umfang der geplanten militärischen Maßnahmen.
Die iranische Militärführung warnte, dass jeder neue offensive Schritt Washingtons sofort uneingeschränkte Vergeltungsschläge gegen amerikanische Einrichtungen in der gesamten Region auslösen würde.
Wenn die Vereinigten Staaten einen Fehler gegenüber der Islamischen Republik Iran begehen, werden alle ihre Stützpunkte und Interessen in der Region ohne jede Einschränkung zum Ziel kontinuierlicher, wirksamer und schmerzhafter Angriffe.
Warnungen an regionale Gastgeberländer
Die iranischen Streitkräfte weiteten ihre Warnung auf alle Regierungen im Nahen Osten aus, die den Vereinigten Staaten logistische oder operative Unterstützung gewähren. Die Militärführung erklärte, dass jedes Land, das eine amerikanische Militärinitiative unterstützt, von Teheran als direkter Kombattant und aktiver Konfliktpartei eingestuft wird. Laut dem Kommuniqué müssten regionale Nationen, die einen amerikanischen Angriff unterstützen, auf jeden Anspruch auf Zurückhaltung der iranischen Streitkräfte bei Vergeltungsoperationen verzichten. Diese Warnung gilt für Staaten am Persischen Golf, in denen US-Militärstützpunkte, Kommandozentralen und verbündetes Personal stationiert sind. Teheran hat Gastgeber-Einrichtungen in der Vergangenheit als direkte Verlängerung der amerikanischen Militärmacht behandelt.
Hintergrund des militärischen Konflikts
Der Austausch von Warnungen spiegelt die Fortsetzung eines seit Monaten andauernden Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran wider, der Anfang des Jahres begann. Die umfassenden Feindseligkeiten begannen am 28. Februar 2026 mit gemeinsamen amerikanischen und israelischen Angriffen auf Ziele im Iran. Als Reaktion auf diese ersten Angriffe startete Teheran Vergeltungsschläge gegen israelisches Territorium, amerikanische Einrichtungen und Golfstaaten, die US-Militäreinrichtungen beherbergen. Washington und Teheran einigten sich im Juni 2026 auf eine vorübergehende Waffenruhe, um die aktiven Kampfhandlungen zu pausieren, aber diese Vereinbarung begründete weder einen dauerhaften Frieden noch beendete sie den Krieg. Der zugrunde liegende militärische Konflikt in der Region des Persischen Golfs bleibt ungelöst.
- US-amerikanische und israelische Streitkräfte starten Angriffe auf den Iran und eröffnen damit direkte Feindseligkeiten.
- Die Vereinigten Staaten und der Iran vereinbaren eine vorübergehende Waffenruhe.
- Das US-Außenministerium rät aufgrund von Huthi-Angriffen auf Saudi-Arabien zu Wachsamkeit.
- Der Iran warnt vor Angriffen auf US-Stützpunkte, nachdem über militärische Planungen in Europa berichtet wurde.
US-Sicherheitswarnungen in der Region
Die Erklärungen iranischer Kommandeure fallen mit aktualisierten Sicherheitswarnungen der US-Regierung zu den Bedingungen im Nahen Osten zusammen. Am Samstag, dem 19. September 2026, gab das US-Außenministerium eine öffentliche Warnung heraus, in der amerikanische Staatsbürger in der Region zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert wurden. Die Warnung wies darauf hin, dass sich Reisende auf mögliche Reiseunterbrechungen aufgrund anhaltender Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien vorbereiten sollten. Das Außenministerium gibt weiterhin Warnungen bezüglich der anhaltenden Gefahr iranischer Raketen- und Drohnenangriffe auf amerikanische Ziele, Stützpunkte und Bürger in der gesamten Region heraus.


