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Konflikte·vor 1 Std.

Iran: Abkommen mit den USA 'näher denn je' – Trump bestreitet Einigung

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, das sogenannte Memorandum of Understanding von Islamabad sei der Vollendung näher als je zuvor, während Präsident Trump die Bedingungen als Fälschung bezeichnete.

Optimismus in Teheran

Der iranische Spitzendiplomat sagte am Freitagnachmittag vor Journalisten, das Memorandum of Understanding zwischen Washington und Teheran sei nun in greifbarer Nähe. Das Rahmenwerk, das in iranischen Stellungnahmen als Memorandum of Understanding von Islamabad bezeichnet wird, würde den Krieg an allen Fronten beenden.

Das Memorandum of Understanding von Islamabad war noch nie so nah an der Vollendung. Bis es endgültig ist, sollten die Medien Spekulationen über seinen Inhalt vermeiden. In Übereinstimmung mit unserem verantwortungsvollen und transparenten Ansatz werden alle Details zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Trumps Zurückweisung

Der US-Präsident Donald Trump wies die iranische Darstellung noch am selben Tag in einem Beitrag auf Truth Social zurück. Er beschuldigte den Iran, falsche Bedingungen durchsickern zu lassen, und bezeichnete das Regime als unehrlich.

Die vom Iran durchgesickerten Bedingungen haben nichts mit den schriftlich vereinbarten Bedingungen zu tun. Das, was sie gesagt haben, einschließlich ihrer schwachen und erbärmlichen Aussage über die Existenz einer Einigung, hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Sie sind sehr unehrliche Leute, mit denen man zusammenarbeitet. Wenn man mit ihnen umgeht, gibt es kein Konzept von Treu und Glauben.

Was das Interimsabkommen regeln würde

Araghchi sagte Reportern, das Interimsabkommen würde die Feindseligkeiten an allen Fronten beenden, einschließlich der Operationen im Libanon. Es würde auch die US-Seeblockade aufheben und die Straße von Hormus wieder öffnen, einen Engpass für globale Öllieferungen. Nukleare Fragen würden jedoch auf spätere Gesprächsrunden verschoben.

Ghalibafs Warnung

Der iranische Chefunterhändler Mohammad Ghalibaf fügte seine eigene Botschaft in den sozialen Medien hinzu und forderte die strikte Einhaltung aller Verpflichtungen. Seine Äußerungen schienen auf das Weiße Haus abzuzielen.

Die eingegangenen Verpflichtungen müssen eingehalten werden. Ohne 'Wenn', ohne 'Aber', ohne Ausreden. Für die entscheidende Vereinbarung, die kommt, gibt es keinen anderen Weg. Was man sät, das erntet man.

Feindselige Opposition

Araghchi stellte fest, dass Länder, die dem Iran feindlich gesinnt sind, insbesondere Israel, sich stark gegen eine Verständigung zwischen den USA und dem Iran aussprechen. Die israelische Regierung hat sich zu den jüngsten Erklärungen noch nicht öffentlich geäußert. Das Memorandum bleibt ununterschrieben, wobei Araghchi einräumte, dass Änderungen am Text noch möglich sind.

Teheran · Washington, D.C.

7 Quellen

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