Fußball · Mexiko-Stadt, Guadalajara und Los Angeles

Infantinos 15.000 km Privatjet-Marathon sorgt für WM-Klimakritik

Gianni Infantino durchquerte Nordamerika in einem Privatjet von Qatar Airways, um innerhalb von fünf Tagen sieben Spiele und einen FIFA-Gipfel zu besuchen – insgesamt rund 15.000 Kilometer.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mexiko-Stadt, Guadalajara, Los Angeles, San Francisco · Mexiko, Vereinigte Staaten, Kanada
Wie es dazu kam
  1. 13.06.Katar gegen Schweiz in San Francisco, dann Australien gegen Türkei in Vancouver
  2. 14.06.4.500 km Rundreise nach Miami zum FIFA-Gipfel mit Vertretern der 211 Mitgliedsverbände
  3. 15.06.Belgien gegen Ägypten in Seattle, dann 1.500 km nach Los Angeles zum Spiel Iran gegen Neuseeland

Infantino begann am Donnerstag, dem 11. Juni, mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika in Mexiko-Stadt, reiste dann 465 km weiter nach Guadalajara zum Spiel Südkorea gegen Tschechien. Am nächsten Tag flog er 2.000 km nördlich nach Los Angeles zum Spiel USA gegen Paraguay. Am Samstag ging es nach San Francisco zum Spiel Katar gegen die Schweiz, anschließend nach Vancouver zum Spiel Australien gegen die Türkei. Der Sonntag umfasste eine 4.500 km lange Rundreise nach Miami zu einem FIFA-Gipfel mit Vertretern aller 211 Mitgliedsverbände. Am Montag war er in Seattle zum Spiel Belgien gegen Ägypten, dann zurück nach Los Angeles, 1.500 km entfernt, zum Spiel Iran gegen Neuseeland. Insgesamt sieben Flüge an fünf Tagen.

Infantino steht der Jet für das gesamte Turnier im Rahmen eines Sponsoringvertrags mit Qatar Airways zur Verfügung, so der Guardian. FIFA-Kreisen zufolge will er, wann immer sein Terminplan es erlaubt, zwei Spiele pro Tag besuchen, was seine Reisetätigkeit weiter aufblähen wird. Die 16 Stadien verteilen sich über knapp 4.500 km. Das New Weather Institute, eine Denkfabrik, die sich für einen raschen Übergang zu einer gerechten, planetengebundenen Wirtschaft einsetzt, bezeichnet die WM 2026 als „das verschmutzendste Ereignis der Geschichte“ und schätzt, dass sie rund 9 Millionen Tonnen CO₂ verursachen wird.

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