Konflikte · Ras Tanura, Riad und Teheran
Huthis reklamieren Raketenangriff auf saudische Raffinerie Ras Tanura – Feuer ausgebrochen
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition erklärte, sie habe in den frühen Morgenstunden des Dienstag, 27. Oktober, auf Riad abgefeuerte Raketen abgefangen; eine Bloomberg-Quelle erklärte, das Feuer bei Ras Tanura sei unter Kontrolle gebracht worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von newsORF.at, de Volkskrant, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine Bloomberg-Quelle erklärte, die saudischen Behörden hätten in den frühen Morgenstunden des Dienstag, 27. Oktober, ein Feuer bei Ras Tanura unter Kontrolle gebracht; Vanguard erklärte, Schäden und Auswirkungen auf die Ölverladung seien weiterhin unklar.
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition erklärte, sie habe zwei auf Riad gerichtete ballistische Raketen abgefangen; eine separate Erklärung nennt drei Raketen, die auf den Osten gerichtet waren, sowie vier in den Süden geschickte Drohnen.
AURORAH Geosignal Intelligence unter der Leitung von Nawaf Obaid untersuchte 40 Angriffe zwischen dem 1. Juli und dem 19. Oktober und berichtet von einer 100-prozentigen Übereinstimmung zwischen Satellitenüberflügen und Angriffen.
Saudi-Arabiens Verteidigungsminister Khalid bin Salman, Pakistans Armeechef Asim Munir und der türkische Geheimdienstchef İbrahim Kalın trafen am Montag, 26. Oktober, in Teheran Irans Sicherheitschef.
- 26.10.Saudi-Arabiens Verteidigungsminister, Pakistans Armeechef und der türkische Geheimdienstchef treffen Irans Sicherheitschef in Teheran
- Frühe Morgenstunden des 27. OktoberExplosionen in Riad, während die Koalition erklärt, sie habe auf die Hauptstadt abgefeuerte Raketen abgefangen
- Frühe Morgenstunden des 27. Oktober, Ras TanuraFeuer bricht in der Raffinerie nach einem reklamierten ballistischen Huthi-Angriff aus, und eine Bloomberg-Quelle erklärt, Saudi-Arabien habe es unter Kontrolle gebracht
Feuer in Ras Tanura und der Anspruch auf die Raffinerie
Die Huthis, eine pro-iranische Bewegung im Jemen, erklärten am Dienstag, 27. Oktober, sie hätten die Raffinerie Ras Tanura an der Golfküste Saudi-Arabiens mit einer ballistischen Rakete getroffen. Ihr Sprecher Yahya Saree schrieb auf X, der Angriff habe massive Brände in der Anlage ausgelöst. Die Raffinerie kann 550.000 Barrel pro Tag verarbeiten, und ihre Produktion wird über den Hafen derselben Stadt ausgeführt. Saudi-Arabien hatte den Angriff zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht bestätigt. Bloomberg erklärte unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person, die saudischen Behörden hätten in den frühen Morgenstunden des Dienstag ein Feuer nahe dem Exportterminal unter Kontrolle gebracht. Die maritime Sicherheitsagentur Vanguard meldete am Dienstagmorgen ein Feuer bei Ras Tanura und erklärte, Berichte deuteten darauf hin, dass es unter Kontrolle sei, wobei Schäden und mögliche Auswirkungen auf die Ölverladung unklar blieben. Der Komplex war bereits im März aus Vorsichtsgründen geschlossen worden, während des Krieges unter Beteiligung Irans.
Abfangmanöver über Riad
Laut AFP waren in den frühen Morgenstunden des Dienstag Explosionen in Riad zu hören. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition erklärte, ihre Luftabwehr habe zwei auf die Hauptstadt abgefeuerte ballistische Raketen abgefangen und zerstört, und AFP berichtete, Trümmer hätten ein Gebäude, eine Baustelle und ein Auto getroffen. In einer separaten Erklärung teilte die Koalition mit, sie habe drei ballistische Raketen abgefangen, die auf den Osten des Landes gerichtet waren – ohne Opfer – sowie vier Drohnen, die in den Süden geschickt wurden. Die beiden Erklärungen der Koalition unterscheiden sich in der Zahl der Raketen und in ihrem Ziel. Bewohner Riads erhielten Berichten zufolge SMS-Warnungen, in denen sie aufgefordert wurden, sichere Orte aufzusuchen. Die Huthis behaupteten zudem, zwei Militärflugzeuge getroffen zu haben, eines am Flughafen Nadschran und eines auf einem Luftwaffenstützpunkt in Chamis Muschait, doch Saudi-Arabien hat diese Angriffe nicht bestätigt.
Beinahe tägliche Angriffe und eine größere regionale Krise
Die Huthis haben seit Wochen fast täglich saudische Ziele angegriffen, vor allem die Energieinfrastruktur. Die Kämpfe zwischen den Huthis und der jemenitischen Regierung eskalierten erneut, nachdem der Iran-Krieg Ende Februar 2026 begonnen hatte, und die von Saudi-Arabien geführte Koalition unterstützt jemenitische Kräfte, was das Königreich in direkte Angriffe hineingezogen hat. Am Montag, 26. Oktober, trafen sich Saudi-Arabiens Verteidigungsminister Khalid bin Salman, Pakistans Armeechef General Asim Munir und der türkische Geheimdienstchef İbrahim Kalın in Teheran mit Irans Sicherheitschef Mohsen Resaei. Das iranische Staatsfernsehen erklärte, die Gespräche hätten die Folgen dessen behandelt, was es als US-israelische Aggression gegen Iran bezeichnete. Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan hatten im August das Gemeinsame Verteidigungsabkommen von Mekka unterzeichnet – als Reaktion auf den Iran-Krieg und seine Auswirkungen. Ägyptens Parlament billigte am Montag militärische Unterstützung für die saudische Sicherheit, und die Huthis hatten Kairo vor den jüngsten Angriffen gewarnt.
Vorwürfe zu russischen Satelliten
Im September trafen Präzisionsschläge Pumpstationen an Saudi-Arabiens wichtigster Ölpipeline, und wenige Tage später beschädigte ein Angriff einen italienischen Kampfjet in einem Hangar auf einem saudischen Militärflugplatz. Ein in Genf ansässiges privates Unternehmen für geospatiale Aufklärung, AURORAH Geosignal Intelligence, untersuchte 40 Raketen- und Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien durch Huthi-Rebellen und irakische Milizen zwischen dem 1. Juli und dem 19. Oktober. In jedem Fall stellte es fest, dass russische Regierungs- und Militärsatelliten Tage vor und nach den Angriffen über die Gebiete flogen. Sein Gründer, Nawaf Obaid, beschrieb den Zusammenhang in drastischen Worten.
„Was wir gefunden haben, ist eine 100-prozentige Übereinstimmung zwischen den Satellitenaktivitäten und den Angriffen.“
AP sprach mit drei Beamten – einem saudischen und einer hochrangigen Figur in der Huthi-Führung – sowie einem unabhängigen Geheimdienstanalysten. Sie erklärten, die Huthis und andere iraniennahe Gruppen hätten auf russische Aufklärung sowie chinesische Fähigkeiten zurückgegriffen, wobei iranische Berater vor Ort das Material analysierten und weitergaben. Rayed Krimly, stellvertretender Minister für öffentliche Diplomatie im saudischen Außenministerium, sagte letzte Woche vor Journalisten, Iran und die Huthis erhielten Aufklärung von Akteuren in Russland und China, teils auch von kommerziellen Anbietern.
„Wir erörtern diese Angelegenheiten regelmäßig mit China und Russland, und wir werden das fortsetzen.“
Moskau hatte zu den Vorwürfen zunächst nicht Stellung genommen. Russland und Iran verbindet eine langjährige militärische Kooperationsvereinbarung, die auch die Weitergabe von Drohnentechnologie umfasst. Obwohl Russland nicht direkt an den regionalen Kriegen beteiligt ist, haben US- und europäische Beamte erklärt, es habe Aufklärung mit Iran geteilt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- newsORF.atHuthis melden Angriff auf saudisches Verteidigungsministerium
- de VolkskrantHuthis behaupten, die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens getroffen zu habenHouthi's claimen grootste olieraffinaderij van Saoedi-Arabië te hebben getroffen · Original auf Niederländisch
- The IndependentRussische Satelliten helfen Irans Verbündeten bei Angriffen auf Saudi-Arabien, sagen Daten und BeamteRussian satellites help Iran's allies strike Saudi Arabia, data and officials say · Original auf Englisch
- Deutsche WelleHuthi-Angriff auf die größte Raffinerie Saudi-Arabiensसऊदी अरब की सबसे बड़ी रिफाइनरी पर हूथियों का हमला · Original auf Hindi
- Yahya Saree
- Militärsprecher der Huthis, der den Angriff auf Ras Tanura auf X reklamierte
- Khalid bin Salman
- Saudi-arabischer Verteidigungsminister, der am 26. Oktober iranische Vertreter in Teheran traf
- Asim Munir
- Pakistans Armeechef, der am Treffen in Teheran teilnahm
- Ibrahim Kalin
- Türkischer Geheimdienstchef, der am Treffen in Teheran teilnahm
- Mohsen Resaei
- Iranischer Sicherheitschef, der an den Gesprächen in Teheran teilnahm
- Nawaf Obaid
- Gründer von AURORAH Geosignal Intelligence, dessen Unternehmen die Satellitenerkenntnisse vorlegte
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